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Kurzgedicht zum Thema Denken und Fühlen


von AvaLiam



in
leeren Worten
brechen Zeilen
blättern Seiten
in Gedichten

versprechen
sich in
stummen Liedern
unerhört
sich übertönen

im Eis
verbrennt
die Ewigkeit
es ist die Zeit
auf Tugendpfaden
abgelaufen




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Kommentare zu diesem Text


EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (02.07.2020)
Liebe Ava, wenn die Worte leer geworden sind und die Lieder stumm, dann verbrennt sinnerfüllte Ewigkeit im Eis. Es ist an der Zeit, Neues zu erproben, weil die alten Tugendpfade abgelaufen sind.
Liebe Grüße
Ekki
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AvaLiam meinte dazu am 02.07.2020:
Mein lieber Ekki,

die Beweggründe und die Hintergrundmalerei für dieses Kurzgedicht sind diesmal vielfältig...
...leer gewordene Worte - ja - auch die...Dinge anders, als bisher zu versuchen...vielleicht auf ungewöhnlichen Wegen...

doch die leersten Worte sind die, die nie gelesen werden...die man nicht schreiben kann, weil man sie nicht findet oder sich nicht traut...sitzt vor einem leeren Blatt und die Gedanken, die man nicht schreibt, blättern (ab) und verschwinden mit jedem Zeilenumbruch, den man nicht braucht, weil es keine Worte gibt...das war der Anfang meiner Gedanken..
Über die sich findenden Gegensätze wollte ich die innere Zerrissenheit, den Drang, etwas zu ändern doch nicht wissen: "Wie", unterstreichen.
Die Zeit für Veränderung läuft ab und so sehr man seinerzeit dafür gebrannt hat und auch noch brennt, verliert sich dies im Ungesagten, brennt aus und das Eisen, das man einst schmieden wollte, wird kalt.

Aber auch das waren nur Ansätze. Dieses Mal war der Kopf ziemlich voll und so viele Bilder passen in diesen Rahmen - nur eins fehlt allen Bildern: die klaren Worte

Danke für deine Gedanken dazu.
Herzlich - Ava
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Stelzie
Kommentar von Stelzie (02.07.2020)
Es macht für die Zeit keinen Unterschied, ob wir auf Tugendpfaden unterwegs sind, ob die Worte leer und die Lieder stumm sind. Gut, wenn wir das irgendwann verstehen.
Ein schönes, tiefgehendes Avagedicht...

Liebe Grüße
Kerstin
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AvaLiam antwortete darauf am 03.07.2020:
Vielen Dank, Kerstin.

Herzliche Grüße - Ava
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wa Bash
Kommentar von wa Bash (02.07.2020)
gefällt mir inhaltlich sehr gut, auch sprachlich. einzig in der mittleren Strophe bin ich mir nicht sicher, ob du eher "ungehört sich übertönend" meinst...sehr schön
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AvaLiam schrieb daraufhin am 03.07.2020:
Hey und vielen Dank

Erst hatte ich "übertönend" dort stehen...
dann kamen so viele Gedankengänge dazwischen...
Es hatte jedenfalls einen Grund warum ich mich dagegen entschieden hatte...
Z.B. fand ich übertönen als Verb auch stärker...aktiver...

Liest es sich denn so falsch oder stolpert es "nur"?

Liebe Grüße - Ava
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wa Bash äußerte darauf am 04.07.2020:
nein, mit einer starken Zäsur würde es sich z.B. wieder gerade anhäören, dann würde es wie ein Einschub oder eine Montage klingen, also wenn man einen Absatz macht, so z.B.

versprechen
sich in
stummen Liedern

unerhört
sich übertönen

im Eis
verbrennt


andererseits müsste man sonst schreiben, wenn einem das Adverb mißfällt...


versprechen
sich in
stummen Liedern

die sich
unerhört
übertönen

im Eis
verbrennt

bin mir jetzt aber selbst nicht mehr sicher, also folge deinem Gefühl, wie du es ausdrücken möchtest, ich nahm nur an, dass sich das "unerhört übertönen" auf die Lieder bezieht, deswegen kam meine Leseweise zustande. gerne mit beschäftigt
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Jo-W.
Kommentar von Jo-W. (02.07.2020)
oh ja,das ist sehr treffend,liebe Ava,an den Punkt kommt man,auch wenn man es nicht will oder gerade dann-sehr gut ausgedrückt-einen Abendgruß-Jo
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AvaLiam ergänzte dazu am 03.07.2020:
oder gerade dann...
...das war sogar Ausschlag für diese Zeilen...

Ich danke dir - Jo.

Herzliche Grüße - Ava
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Kommentar von Agnete (02.07.2020)
wow, Ava. LG von Agnete
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AvaLiam meinte dazu am 03.07.2020:
Von Herzen Dank und liebe Grüße - Ava
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AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (03.07.2020)
"Am I young enough to believe in revolution?" fragt sich auch Kris Kristofferson in einem seiner schönsten Songs.
Das Fatale am Altern ist, dass sich wohl die Meisten abzufinden beginnen.
Mit den Gegebenheiten. Mit einer verlogenen Tugend. Mit der eigenen Stummheit.
Wie viel ehrenwerter ist es, seinen originären Weg zu suchen und zu gehen. Einen durchaus tugendhaften, der aber selbstbestimmt und von Menschenliebe geprägt sein sollte ...

Gruß
der8.
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AvaLiam meinte dazu am 03.07.2020:
mein lieber 8.,

ganz sicher hast du Recht...

...aber das waren nicht meine Gedanken...
vielmehr die Hilflosigkeit, sich ausdrücken zu können, die Unsicherheit und Mut... die Erkenntnis, dass sich was ändern muss...schnell...aber nicht wissen wie...

nicht wissen wie - scheint mir ja sehr gelungen...

Lass es dir gut gehen.
deine Ava
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buchtstabenphysik
Kommentar von buchtstabenphysik (06.07.2020)
Das ist wirklich gut. Ne, echt jetzt!! Sehr sehr gut.
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AvaLiam meinte dazu am 11.07.2020:
Hey

Vielen Dank.
Ich fühle mich geehrt und es freut mich sehr, dass es dir gefällt.

Herzliche Grüße ins Wochenende.
Ava
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Al-Badri_Sigrun
Kommentar von Al-Badri_Sigrun (08.07.2020)
Liebe Freundin,

du hast ein außergewöhnliches Gedicht geschrieben. Ich habe es mehrfach gelesen und jedes Mal veränderte sich für mich der Sinn deiner Verse.

Ein nicht unbekanntes Gefühl von innerer Zerrissenheit, das nach Worten sucht und keine findet, blieb.

Die Vergangenheit lässt sich nicht verändern.

Herzlichst
Sigi
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AvaLiam meinte dazu am 11.07.2020:
Liebe Sigi,

schön finde ich, dass du das Gedicht mehrfach gelesen hast und auf diese Weise nicht nur den unterschiedlichen Sinn, sondern auch die Wort"spiele" ausgelotet hast.
Meine Message ist auch angekommen.
Das freut mich sehr.

So steht nicht hinter jedem Schweigen Stille.
Oft finden wir nur einfach keine Worte.

Leer sind die Worte zwischen uns beiden Gott sei Dank nicht und die Zeilenumbrüche lassen vermuten, dass es immer etwas zwischen uns zu sagen gibt.
Und selbst die Stille erzählt uns viel.

Ich wünsche dir ein schönes Wochenende und ganz viel Sonne.

Liebe Grüße - Andrea

Antwort geändert am 11.07.2020 um 09:24 Uhr
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Veröffentlicht am 02.07.2020. Textlänge: 31 Wörter; dieser Text wurde bereits 190 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 10.08.2020.
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