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Mondennacht

Gedanke zum Thema Erwachen


von Mondsichel

Ich blicke hinauf zum Horizont,
wo die Wolken ihre Bahnen ziehen.
Und dahinter leuchtet hell und klar,
der geheimnisvolle Mond hervor.
Ich spüre tiefe Faszination in mir,
gebannt blicke ich hinauf zum Licht.
Und dennoch packt mich die tiefe Angst,
vor dem was hinter dem Dunkel ist.

Der Wind weht stürmisch durch die Stadt,
ich bin umhüllt von tiefer Dunkelheit.
Ein Schauer läuft mir über den Rücken,
so bedrohlich erscheint mir heut der Horizont.
Das weite All mit so vielen Sternen,
und der Mond mit seinem hellen Glanz.
Dort oben wo die Wolken ewig ziehen,
dort oben wo die ewige Nacht beginnt.

Ich schließe meine traurigen Augen,
der Wind lässt meinen Mantel wehen.
Und in mir wächst eine fremde Macht,
so bedrohlich und doch wunderschön.
Ich spüre das irgendwas mit mir passieren wird,
in dieser unendlich scheinenden Mondennacht.
So umhüllt mich das Schweigen der Dunkelheit,
und reißt mein Sein in tausend kleine Stücke.
Verweht mit dem Wind der mich nun trägt,
meine Schwingen sich im Taumel wiegen.
Nun endlich bin ich aus meinem Traum erwacht,
der mein wahres Ich gefangen hielt.

(c)by Arcana Moon

 
 

Kommentare zu diesem Text


rela
Kommentar von rela (18.07.2005)
Seh mit des Mondes hellen klaren Augen
aus seinem warmen Blick die kalte enge Welt
und tausend kleine Seelen fühlen atmend,
die Freiheit, die sie sich ersehnt

Wenn dir meine kleine Ergänzung gefällt, schenk ich sie dir von Herzen, Rela
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Mondsichel meinte dazu am 31.07.2005:
Vielen lieben Dank... sie hat mir sehr wohl gefallen
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