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alternative Schöpfungsgeschichte

Text zum Thema Schöpfung


von Skala

Am Anfang gab es nur Gott und den Teufel, die sich hervorragend ergänzten, aber irgendwann wurde ihnen die magere Gesellschaft des jeweils anderen zu eintönig.

Also beschlossen sie in schönstem Einvernehmen, ein Universum zu erschaffen, mit vielen Planeten, das sie für eine Weile beschäftigen sollte.

Über die Beschaffenheit dieser Planeten gerieten Gott und der Teufel jedoch in Streit, da Gott sie gerne  kugel-, der Teufel aber kastenförmig formen wollte. Dies erzürnte Gott derart, dass er mit einem riesigen Knall dem Teufel das Universum mit runden Planeten vor die Füße warf. Daraufhin verließ der Teufel Gott erbost.

Da Gott nun allein war, begann er aus Langeweile mit dem Modellieren des ersten Planeten, den er „Erde“ nannte (denn Gott war Legastheniker und konnte „Erster“ nicht schreiben). Die Oberfläche war ihm etwas zu hart und steinig und nachdem er sich die Hand an einem Gebirge verletzt hatte, bedeckte er einen großen Teil der Oberfläche mit Wasser. Vorher machte er sich aber erst einmal vernünftig Licht, auf dass ihm ein solch schlimmer Unfall nicht noch einmal passiere. Weil Grün Gottes Lieblingsfarbe war, schuf er Gräser und Pflanzen, und gleich gefiel ihm die Erde viel besser.

Dies alles linderte jedoch nicht seine fürchterliche Einsamkeit, und so formte er sich einen kompletten Streichelzoo mit den unterschiedlichsten Tierarten. Jedoch vermochte Gott nicht, diesen eine für ihn verständliche Sprache zu verleihen (da er schon mit seiner eigenen haderte), und so sprang er über seinen Schatten und bat den Teufel um Verzeihung. Dieser willigte großmütig ein und bewunderte sogar Gottes Schöpfung ein wenig.

Doch heuchlerisch und hinterhältig, wie er war, sabotierte der Teufel Gottes Werk, indem er den zahlreichen Tieren noch eine weitere, mehr oder minder intelligente Art hinzufügte, auf dass sie die Erde systematisch zerstöre. Diese Spezies nannte der Teufel „Mensch“.

Der Mensch war allerdings doch nicht so intelligent, wie der Teufel es geplant hatte, und nach einigen Milliarden Jahren hatte er es immer noch nicht geschafft, die Erde vollständig zu zerstören. Gott, der zuerst leicht erzürnt über das eigenmächtige Vorgehen des Teufels war, frohlockte, verzieh dem Teufel und lehnte sich zurück um dem Menschen freie Hand zu lassen und sich ein bisschen an dessen Eskapaden und unterhaltsamen Leben zu erfreuen. Dazu schickte er von Zeit zu Zeit eine kleine Plage, um das Auftreten von Langeweile von vornherein zu unterbinden.

Auch der Teufel zog sich zurück und strafte von nun an die Menschen nach ihrem Ableben für ihre Ignoranz und das totale Missverständnis seiner ursprünglichen Weisung und Aufgabe.

Also war im Endeffekt alles in Butter, bis… ne, das ist ja eigentlich schon eine andere Geschichte…

Anmerkung von Skala:

Dieser Text entstand im Rahmen einer Schulaufgabe (manchmal macht man doch ganz nette Sachen in Reli), ich bin aber nie dazu gekommen, ihn vorzulesen oder sonst irgendwie darzubieten. Aufbald geriet er in Vergessenheit (ähm... na gut, für eine Woche ungefähr) und tauchte dann zur Überraschung aller wieder aus der Versenkung auf. Er starrte mich aus seinen fiesen kleinen Äuglein und und kreischte: "Los schon, tipp mich ab, mach irgendwas, aber lass mich nicht vergammeln!" Ich gab nach und jetzt steht er hier. Ohne vernünftiges Genre, mir fiel nämlich keins ein (ich glaube ja, ich bin mit "Text" ganz gut bedient, aber wenn irgendjemand einen besseren Vorschlag hat, bitte gerne, habe nämlich keinen Schnürf, mich durch das Lexikon der literarischen Gattungen zu fressen ;-)). So, genug des Schwafelns, sonst wird die Anmerkung noch länger, als der Text...



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Kommentare zu diesem Text


Sternenpferd
Kommentar von Sternenpferd (27.01.2010)
klasse!

mehr sag ich nicht ^^

lg m.
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Skala meinte dazu am 27.01.2010:
Danke! Mehr sag ich jetzt nicht.
Ranky
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Kommentar von Nemoria (19) (28.01.2010)
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Skala antwortete darauf am 29.01.2010:
Ich wollte eigentlich erst noch anmerken, dass eventuelle Fehler auftauchen könnten, und ich hab mir auch erst überlegt, wie ich die Stelle mit dem "aber nach einigen Milliarden Jahren" oder wie auch immer ich das geschrieben habe, ausdrücken soll, aber dann hab ich mir gedacht "Was soll's? Geschrieben für meinen Relilehrer und das niedere Fußvolk von KeinVerlag, schieß doch die Forschung in den Wind!"^^
Liebe Grüße, Ranky.
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Kommentar von BBA (43) (02.02.2010)
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Skala schrieb daraufhin am 02.02.2010:
Vielen herzlichen Dank für die Empfehlung und den überaus euphorischen Kommentar!
Vielleicht sollte ich den Text einfach mal an den Vatikan mailen, und deinen Kommentar dazu, mal gucken wie Ratze dann im Theodizee-Dreieck springt!^^
Liebe Grüße, Ranky.
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BBA (43) äußerte darauf am 02.02.2010:
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Skala ergänzte dazu am 02.02.2010:
Vergiss das mit der Privataudienz, da kriegste eher Kopfschmerzen im Hintern als ein Vier- oder Sechsaugengespräch mit unserer deutsch-vatikanischen Eminenz...
Und das mit dem Trinken... höchstens Messwein, den isser ja wahrscheinlich gewohnt (aber den mag ich nicht), ich befürchte nämlich, bei irgendeinem anderen Gesöff macht uns der papa einen Hasen und dann haben wir ihn auf dem Gewissen...^^
Grinsegrüße, Ranky.
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managarm
Kommentar von managarm (02.02.2010)
Nachdem meine Stimmbänder, erschöpft von der Erzeugung eigenartig glucksender und kreischender Geräusche, nun endlich wieder halbwegs funktionieren:

Jetzt verstehe ich endlich, wie wir Kroppzeug auf den "Ersten" kamen.

Das ist das "Göttlichste", was ich zur Schöpfungsgeschichte je las!
Danke für diese Zeilen!
Danke! Danke! Danke!
Herzlich
Frank
(Kommentar korrigiert am 02.02.2010)
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Skala meinte dazu am 02.02.2010:
Grins... du tippst mit deinen Stimmbändern? Welch eigenartiges anatomisches Phänomen...
Jedenfalls vielen herzlichen Dank zurück für die Empfehlung und so!
Liebe Grüße, Ranky.
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Kommentar von Anonymia (21) (25.02.2010)
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Skala meinte dazu am 25.02.2010:
Danke vielmals... hmm, ist auch eindeutig realistischer so... ich meine, wer braucht schon sieben Tage für so einen läppischen Schöpfungsprozess? Liebe Grüße, Ranky.
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Kommentar von Träumerveve95 (17) (09.04.2010)
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Skala meinte dazu am 09.04.2010:
Ui, danke!
Liebe Grüße zurück, Ranky.
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princess
Kommentar von princess (03.12.2010)
Gott sprach: "Es werde Licht", führte mich durch die Wirren des kv-Dschungels zu deiner Geschichte... und es ward Licht. Hätte ich geahnt, dass die Story von der Schöpfung so viel Freude bereiten kann, hätte ich den Reli-Unterricht nicht immer geschwänzt. Klasse!!! Glucksende Grüße, Ira
(Kommentar korrigiert am 03.12.2010)
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Skala meinte dazu am 04.12.2010:
Wie gut, dass er den Schalter fand...
Danke dir! Ranky.
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Kommentar von Scrag (23) (18.12.2010)
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Skala meinte dazu am 18.12.2010:
Wahrscheinlich hätten Asterix und Obelix Miraculix dann nicht vor den bösen Indianern retten können, weil er wirklich über den Rand der Welt geworfen worden wäre...
Ganz ganz vielen Dank!
Liebe Grüße zurück, Ranky.
PS: Ich hoffe, die Spucke kam wieder heraus, und du bist nicht immer noch am Husten... Sonst kenne ich nämlich zwei, die sich jetzt darüber amüsieren dürften...
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Dies ist ein Erzählung des mehrteiligen Textes gesammelte Prosa.
Veröffentlicht am 27.01.2010, 7 mal überarbeitet (letzte Änderung am 03.10.2011). Textlänge: 427 Wörter; dieser Text wurde bereits 3.262 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 17.05.2021.
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