Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
Iphigenie (22.09.), geminik (19.09.), Manni (17.09.), Jfgjgtuj (16.09.), Rebell66 (16.09.), Sandrajulia (08.09.), Teichhüpfer (05.09.), JethroTull (04.09.), Karl67 (31.08.), Willibald (29.08.), HerrU (29.08.), Mirko_Swatoch (29.08.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 806 Autoren und 118 Lesern. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.
Genre des Tages, 23.09.2018:
Politische Revue
Drama, das mit spektakulären Mitteln des Bühnenbilds, der Musik und der Bewegungsregie politische Inhalte... weiterlesen
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  Unsere Freiheit ist nur eine Illusion Teil 5 von solxxx (09.03.18)
Recht lang:  Neues Spiel - Neues Glück? von Symphonie (878 Worte)
Wenig kommentiert:  Ausverkauf im Deutschen Land von Symphonie (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  Unsere Freiheit ist nur eine Illusion Teil 4 von solxxx (nur 29 Aufrufe)
alle Politischen Revuen
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:

Heißer Hauch der Sinne
von kata
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Eine Meinung: "Ich bin bei keinVerlag.de willkommen, weil ich mich angemeldet habe??" (Jigsaw)

Märchen mit und ohne Grimm

Sestine zum Thema Ausbrechen


von Isaban

An manchen tagen mag ich es zu lügen
Erfinde eckiges ganz neu in rund
Schraffiere leere flächen kunterbunt
Will mich mit kleinen Fingern nicht begnügen

An manchen tagen mag ich es zu lügen
Geb manchen sachen einen falschen namen
Mich sprenge ich aus meinem  gummirahmen
Ergehe mich global in höhenflügen

Ich lüge oft und gern und mit vergnügen
Wie sollte mir mein leben denn genügen
Im spiegel sehe ich nur tand und schund

Was mich bewegt ist erd- und muskelschwund
Ich wünschte mir zwei flügel die mich trügen
An manchen tagen mag ich es zu lügen

 
 

Kommentare zu diesem Text


fdöobsah
Kommentar von fdöobsah (06.02.2018)
Du produzierst zu schnell, das ist dir hoffentlich klar. In ähnlichen Fällen ist das kein Problem, weil Schrott vom Fließband schnell erkannt und verdaut ist. Du hast aber mittlerweile eine Form von Routine erreicht, ein derart souveränes Handwerk, dass die Beschäftigung mit deinen Texten immer lohnt.

Ob mir das hier auch so gehen wird, weiß ich also jetzt schon. Warum, weiß ich aber noch nicht. Zunächst also nur die Frage, ob du bei der Bezeichnung "Sestine" einfach nur von der maus abgerutscht bist?

Besten Gruß
fdöobsah
diesen Kommentar melden
Isaban meinte dazu am 06.02.2018:
Guten Morgen fdöobsah,

wie kommst du denn darauf? ;)

Liebe Grüße

Sabine
diese Antwort melden
fdöobsah antwortete darauf am 06.02.2018:
Tja, für die einen ist es schlüssig, für andere bleibt es verschlossen. Und da Esoteriker nicht teilen, muss ich mich abwenden. Es wirkt auf mich, als wären da verschiedenste Geschichten zusammen geschnitten, pro Vers ein anderes Märchen gewissermaßen, natürlich bis auf die Wiederholungen. Ist offenbar nicht mein Ding inclusive der Kleinschreibung und der groß beginnenden (und fett gedruckten) Versanfänge. Das passt zu den Märchen, ist aber nicht mein Ding.

Ich habe keine Lust auf Rumpelstilzchens Rätsel und da es mich sinnlich nicht anspricht und der Hebel fehlt, wende ich mich jetzt von der Lyrik ab und dem Fußball zu und drücke Werder die Daumen. Hier bin ich raus. Guten Abend!

Nichts für ungut
fdöobsah
diese Antwort melden
Isaban schrieb daraufhin am 07.02.2018:
Hat nicht viel genutzt, hm?
Auch dir einen guten Abend.

Liebe Grüße

Sabine
diese Antwort melden
eiskimo
Kommentar von eiskimo (06.02.2018)
Wieder ein kunstvoll aufgebautes , sehr schlüssiges Gedicht, mit einem höchst sympathischen Ich. Der Titel ist ein schönes Wortspiel, ich frage mich aber, ob (oder wie) das zum Inhalt passt.
lG
diesen Kommentar melden
Isaban äußerte darauf am 07.02.2018:
Hallo eiskimo,

ein Text sollte immer für sich selbst sprechen können. Schade ist es, wenn sich ein Text nicht auf die Leser überträgt, wie es in diesem Fall hier anscheinend geschehen ist. Da hat dann wohl der Autor seine stilistischen Mittel falsch oder/und die Bilder nicht stringent genug angelegt. Schitte aber auch. Da muss ich wohl aufklären. Es ging um Märchen und Lügen.

Liebe Grüße

Sabine
diese Antwort melden
eiskimo ergänzte dazu am 07.02.2018:
Es ging doch nur um die Überschrift - steht Grimm für Lüge?
diese Antwort melden
fdöobsah meinte dazu am 08.02.2018:
Es ging um Märchen und Lügen.
Das ist in der Tat überraschend, wenn Grimm im Titel und das Lügen im Gedicht vier Mal erwähnt wird.
diese Antwort melden
Isaban meinte dazu am 08.02.2018:
@ eiskimo:
Nein, Grimm steht für grimmig , für den zornigen Zustand. Andererseits fand ich es natürlich auch irgendwie nett, dass Grimm im Zusammenhang mit Märchen anders konnoriert ist, was aber nicht viel mit den Textinhalt zu tun hat. Anscheinend habe ich da fehlgedacht und den Leser in die falsche Richtung und vom Inhalt abgelenkt. Mea culpa, sorry.

Der Text hat eine offensichtliche Ebene und spielt mit der Lust, sich selbst neu zu erfinden, entweder anderen Märchen aufzutischen oder sich selbst zu belügen und das, was dabei herauskommt, wenn man sich belügt oder Lüge zu leben.

In der zweiten Ebene geht es um jene, die nicht zugeben können, wenn sie Fehler machen, die blitzschnell immer wieder neue Ausreden dafür erfinden, wenn sie z.B. einen Text vehunzt haben (wie ich den meinen hier offensichtlich), wenn sie an schlechten alten Gewohnheiten (Majuskeln etc.) festhalten, obwohl offensichtlich ist, dass diese Gewohnheiten mehr schaden als nützen und jene, die meinen, dass sie etwas ganz neu und toll erfunden hätten und dass sie der Welt ihren Stempel aufdrücken können, indem sie Winzigkeiten (z.B. Kleinschreibung) an Altbekanntem ändern und dem Ganzen einen neuen Namen geben und all jenen, die sich selbst für Meister ihres Faches halten, weil sie eine einzige Form immer und immer wieder füllen, ohne selbstständige Gedanken dazu zu entwickeln, ohne sich mal über ihre formalgesteckten Grenzen hinaus zu bewegen, eben immer nur Sandkuchen backen, ohne auch nur einmal die Rezeptur zu verändern.
Über die dritte Ebene werde ich hier nichts verraten, die darf jeder für sich selbst entdecken, wenn er denn will, die meine ist zu persönlich und gehört hier nicht hin.

Liebe Grüße euch allen

Sabine
diese Antwort melden
Möllerkies
Kommentar von Möllerkies (08.02.2018)
Gar nicht so einfach, ein Märchen in Sestinenform zu bringen und dann auch noch ein Akrostichon hineinzuzimmern. Iwi wia, kann ich da nur sagen. Hab's gleich mal in meine Favoritenliste aufgenommen. :-)
diesen Kommentar melden
Isaban meinte dazu am 08.02.2018:
Iwi wia!

Liebe Grüße

Sabine
diese Antwort melden

© 2002-2018 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2018 keinVerlag.de