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Kurzgedicht zum Thema Ausbrechen


von Isaban

Es wird so furchtbar stille um die guten Zeiten
und um das Kinderlachen, das so lang verband;
uns altern die Verbindlichkeiten.
Der Sand rinnt vage durch verjährte Tage.
Glück ist ein scheues Tier und immer schon vagant.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Bergmann
Kommentar von Bergmann (27.03.2011)
vakant wär noch stärker pointiert...
LG, Uli
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Caty (71) meinte dazu am 27.03.2011:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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EkkehartMittelberg antwortete darauf am 27.03.2011:
Beide Varianten sind vertretbar. Philosophen der Antike, wie zum Beispiel Aristoteles, Sokrates und Platon glaubten dem Glück durch vernunftbestimmtes Handeln eine gewisse Beständigkeit abringen zu können. Modernem Empfinden entspricht wohl eher die Unbeständigkeit des Glücks, das sich nicht einfangen lässt. Deswegen meine ich, dass "vagant" gut in den Kontext des Gedichts passt.
Ekki (27.03.2011)
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Bergmann schrieb daraufhin am 27.03.2011:
D'accord, lieber Ekkehart!
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styraxx
Kommentar von styraxx (27.03.2011)
Sehr treffend und lyrisch in Gleichklang gebracht. Ein schönes Kurzgedicht mit einem sehr aussagekräftigen und ernüchternden Schlussvers. Das hat Tiefgang. LG
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