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Anlauf

Sonett zum Thema Ausbrechen


von Isaban

An manchen Tagen denke ich,
ich bräuchte Schuhe, süßen Kuchen,
Veränderung vielleicht und Licht,
muss dringend neue Wege suchen,

so stürme ich gleich los und gehe
zur Busstation in Richtung Stadt,
wo ich zehntausend Läden sehe,
und was man jetzt so braucht und hat;

doch bin ich dort, dann bin ich satt,
dann wird der Trubel mir zu viel,
dann weiß ich nicht mehr was ich will,
dann habe ich nur noch ein Ziel:

nach Hause, heim zu Tisch und Bett.
Ein Butterbrot schmeckt auch ganz nett.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Martina
Kommentar von Martina (20.04.2018)
Kann ich voll nachvollziehen =)
Klasse verdichtet!
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Isaban meinte dazu am 21.04.2018:
Danke schön!
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Reliwette
Kommentar von Reliwette (20.04.2018)
Genau, Silbenfee. geht mir auch so, muss dringend eine Ducati haben. Dann aber schau ich meine 35 Jahre alte Karre an und denke:"Passt doch besser zu Dir" als ein Kreuz am Straßenrand.
Schön getextet - wie immer!
Lieber Gruß vom Meermann
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Isaban antwortete darauf am 21.04.2018:
Auf jeden Fall.
Und gegen ein ordentliches Butterbrot ist auch nix zu sagen, nech?
Herzlichen Dank, Meermann.

Lieben Gruß

Sabine
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eiskimo
Kommentar von eiskimo (20.04.2018)
Vielleicht sind wir für diese Art "Stadtkultur" nicht mehr gebaut - Weniger ist definitiv Mehr!
In Deinem Text erkenne ich mich sofort wieder!
lG
eiskimo
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Isaban schrieb daraufhin am 21.04.2018:
Könnte sein. Vielleicht werden wir einfach älter - nee, muss doch an der Stadtkultur liegen. Alt - wo kämen wird enn da hin?
Ich freu mich, dass du dich zwischen meinen Versen finden mochtest. Danke für die Rückmeldung.

Lieben Gruß

Sabine
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Cathleen
Kommentar von Cathleen (21.04.2018)
Vielleicht "Ein Butterbrot ist auch ganz nett", denn davon, dass etwas "nett schmeckt" habe ich noch nie etwas gehört.
Ansonsten: wie aus dem Leben. So ergeht es mir regelmäßig. ;)
LG Cathleen
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Isaban äußerte darauf am 21.04.2018:
Na, davon, dass ein Butterbrot nett ist vermutlich auch nicht, oder?

Ein uns bekannter Kritiker hat immer gesagt: Nett ist die kleine Schwester von Sche*ße. Aber nachmal ist etwas eben einfach nur nett oder es schmeckt irgendwie nett, nicht besonders beeindruckend, nicht wirklich toll, nicht enmal so wirklich richtig richtig gut, aber ok. Nett halt. Essbar und sättigend, auch wenn das Aha-Erlebnis und der Gaumenorgasmus fehlen.

Ja, mir auch, ist das nicht schrecklich? Wenn nicht mal mehr neue Schuhe interessant sind, was bleibt uns denn dann noch?

Lieben Gruß

Sabine
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Cathleen ergänzte dazu am 21.04.2018:
Danke für die Erläuterung. Wieder was gelernt.
LG in dein Wochenende
Cathleen
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Kommentar von Agneta (22.04.2018)
Was ich an deinen Werken mag, liebe Sabine, ist die Beschreibung von Charakteren, in denen sich mal der eine,mal der andere wiederfinden kann. Du stellst sie in Sitautionen, aus denen man herausfiltern kann, wie der Prot oder die Prot tickt.
Einfallsreich, immer wieder anders, owohl vom Genre wie auch vom Symbol.
Hier beschreibst du einen suchenden Menschen, der mit sich selbst nicht eins ist. Unzufrieden , egal, wo er ist, was er tut, ohne vielleicht selbst zu wissen, was ihm wirklich fehlt.
Ich lese so etwas sehr gerne, denn die Vielfalt der Menschen um mich herum, interessiert mich.
LG von Monika

Kommentar geändert am 22.04.2018 um 09:53 Uhr
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Isaban meinte dazu am 23.04.2018:
Hallo Monika,

es ist schön, dass dich diese kleine Suche einfangen konnte.
Ja, menschlich sollen sie sein, meine Protagonisten, Menschen wie du und ich, Menschen von nebenan, mit Stärken und Schwächen, Menschen, die ich möglichst so bebildere, dass man sie sich als Gegenüber vorstellen kann. Es freut mich riesig, dass mir das ab und an zu geliengen scheint. Herzlichen Dank für deine Rückmeldung.

Lieben Gruß

Sabine
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