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Gehoben

Engagiertes Gedicht zum Thema Gemeinsamkeit


von GastIltis

Wir Mittelschichtler, dem Gehobnen Verschworenen,
tun immer etwas für die Eingeborenen.
Und senden unbesehen jedem Erdmännchenweibchen
je geworfenem Sonntagskind warme Leibchen.

Das sind wir den ewig Unterdrückten schuldig,
weil sie ehrfürchtig sind, demütig und geduldig.
Sie heben die Pfoten, wenn die Fracht abgeschmissen.
Und wo die Pfeile sind, da wird aufgerissen.

Den Rest erklären die Missionare.
Geflogen wird die Route alle zwei Jahre.
Ansonsten: schön Männchen machen, ihr Weibchen,
und fürs Süße gilt immer noch: Scheibchen für Scheibchen.

Anmerkung von GastIltis:

Empfohlen von: Sätzer, Piroschka, Didi.Costaire, TassoTuwas, franky, EkkehartMittelberg, AZU20, Eta, Annabell.
Scheibchen für Scheibchen!


 
 

Kommentare zu diesem Text


Sätzer
Kommentar von Sätzer (06.12.2018)
Ein typischer Gastiltis ;-)
LG in den Tag
Uwe
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GastIltis meinte dazu am 06.12.2018:
Danke Uwe, zum Glück hatte ich grade KEIN Sonett geschrieben. Herzlich grüße ich dich, du alte Zipfelmütze, zurück. Gil.
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AZU20 antwortete darauf am 06.12.2018:
Das würde ich dann auch mal sagen. LG
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GastIltis schrieb daraufhin am 06.12.2018:
Danke Armin, passt hier wunderbar rein. LG von Gil.
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Piroschka
Kommentar von Piroschka (06.12.2018)
Ich denke mal, das Reimschema samt Hebsenkung ist gewollt - und ich muss heftig lachen! Ich habe zwar Angst, dass ich hier wieder etwas hineinlese, was gar nicht da ist - macht aber nix. Nu muss ich doch eines meiner dümmsten Gedichte einstellen - und warum? Weil Du so ein Schlingel bist und mich immer wieder zum Kaspern bringst, ob nun gewollt oder nicht!
Fröhliche Gutenmorgengrüße von Petra :))

PS: Scheibchen für Scheibchen, ja - aber noch immer ein ganzes Marzipanbrot auf einmal! -kicher-

Kommentar geändert am 06.12.2018 um 06:52 Uhr
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GastIltis äußerte darauf am 06.12.2018:
Eigentlich, liebe Petra, weil heute Nikolaus ist, wollte ich es unter der Rubrik „Gabe“ einstellen, und es sollte ernst herüber kommen. „Gemeinsamkeit“ ist noch angemessener, dachte ich. Hat nicht so geklappt. Von lyrischen Formalitäten, die mir unbekannt sind, habe ich deshalb Abstand genommen. Der eigentlich tiefere Sinn, den ich hinter der Fassade kindlicher Naivität versucht habe zu verbergen, ist dabei auf der Stecke geblieben. Leider. Und dass ich mich dabei aus dem Prekariat bzw. der Zweidrittelgesellschaft leichtsinnigerweise kurzfistig selbst in eine Schicht (gehobene Mittelschicht) hinein katapultiert habe, die über Versuche, Gerechtigkeit für die ganz Kleinen zu propagieren, und wenn es nur zu Feiertagen ist, ohnehin nie hinauskommt, fällt mir nun auf meine gehobelten Plattfüße. Aber man kann es auch so sehen wie du: freudig und sorglos. Liebe Grüße, morgen Abend geht es zur Nachtwächterstunde. Danach wird alles besser. Gil.
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Piroschka ergänzte dazu am 06.12.2018:
Tut mir leid, Gil, ich las es so ganz anders. Ich blieb an diesem "aller zwei Jahre" hängen - und so konnte für mich die Weihnacht nicht gemeint sein. Da fehlt mir offensichtlich wieder ein Stück …
Lieben Gruß von Petra
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Habakuk
Kommentar von Habakuk (06.12.2018)
Diesmal geht mir der gewohnte rhythmische Zwölfzylinder à la Gil ein wenig ab. Kann mal vokommen bei mir. ;-)

Gruß
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GastIltis meinte dazu am 06.12.2018:
Tröste dich, hbq, es kann, weil mir der Durchblick fehlt, auch daran liegen. Wer wie ich, früher einen Zweizylinder gefahren ist, sehnt sich eigentlich zurück. Weniger ist mehr.
LG von Gil.
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fdöobsah
Kommentar von fdöobsah (06.12.2018)
VORSICHT: MEINUNGSÄUßERUNG!

Das ist ein treffend gezeichnetes Bild, welches den geneigten Leser nolens-volens an die eigene Nase fassen lässt, da der Autor schließlich auch mit dem ausgestreckten Zeigefinger auf sein lyrIch weist. So lasse ich mir das gern gefallen, weil es zur Überprüfung und Nachdenklichkeit einlädt.

Die mutwilligen Brechungen im Metrum sollen vermutlich noch einmal unterstreichen, dass die dem Gehobenen Verschworenen eher überheblich, als etwas Besseres sind. Für meine Begriffe hätte es das nicht gebraucht. Also stört es mich mehr, als dass es den Gedanken unterstützt.
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GastIltis meinte dazu am 06.12.2018:
Zum ersten Absatz: das mit der Nachdenklichkeit ist OK. Man sollte sich nicht ausschließen bei solch einem Text.
Den zweiten Teil kann ich nur so beantworten, dass ich die Zeilen ursprünglich als experimentellen Text einstellen wollte, dann aber im Sinne besserer Lesbarkeit einiges geglättet und verändert habe. Mutwillig ist bei mir der Inhalt, Brechungen sagen mir nichts; die Überheblichkeit sollte schon gegenwärtig sein.
G.
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Didi.Costaire
Kommentar von Didi.Costaire (06.12.2018)
Wer sich als Teil der gehobelten Oberschicht präsentiert,
dem wird seine Tiefstapelei aufs Butterbrot geschmiert!

Beste Grüße, Dirk

Kommentar geändert am 06.12.2018 um 09:55 Uhr
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GastIltis meinte dazu am 06.12.2018:
Dirk, das war wohl mehr die (noch) gehobelte Mittelschicht. Ich weiß nicht, wo dann die untere Oberschicht beginnt, und wo genau die weiteren Übergänge sind. Es hätte sich vielleicht doch gelohnt. Danke und liebe Grüße von Gil.
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TassoTuwas
Kommentar von TassoTuwas (06.12.2018)
Lieber Gil, Weihnachtszeit ist Spendenzeit, du hast es so mitfühlend, dezent in Worte gekleidet.
Hättest du auch noch eine Kontonummer angeben, an keiner Summe soll es nicht scheitern!
LG TT
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GastIltis meinte dazu am 06.12.2018:
Zum Glück, lieber Tasso, kenne ich deine Großherzigkeit. Extra, um dich vor dem Ruin zu bewahren, habe ich die Nummer nur dem Webmaster mitgeteilt. Der wird wahrscheinlich datenschutztechnische Gründe vorschützen, um sich die Umständlichkeit der Herausgabe zu ersparen. Dennoch: verbindlichsten Dank und viele liebe Nikolausgrüße von Gil.
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (06.12.2018)
Die Selbstironie passt gut in die Weihnachtszeit.
LG
Ekki
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GastIltis meinte dazu am 06.12.2018:
Lieber Ekki, ich danke dir. Mit den zwei „wir“ in den Zeilen eins und fünf habe ich mir ein ganz schönes Eigentor geschossen, und damit den Seitenhieb auf Herrn Merz ein für alle Male vermasselt. §1. Muss ich schlucken. LG von Gil.
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GastIltis
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Veröffentlicht am 06.12.2018, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 11.12.2018). Dieser Text wurde bereits 83 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 16.12.2018.
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