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Deutungshoheit

Gedanke zum Thema Schein und Sein


von Momo

Um die Realität durchschauen zu können, müssen ihre Erscheinungen gedeutet werden, etwa wie ein Traum, der auf eine tiefere oder höhere Wirklichkeit verweist.

 
 

Kommentare zu diesem Text


EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (07.03.2019)
Ich stimme dir im Prinzip zu, Momo. Doch manchmal hat man Anwandlungen wie der Vogel Strauß. Dann muss man hoffen, dass nichts passiert, solange man den Kopf im Sand hat.
LG
Ekki
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Momo meinte dazu am 07.03.2019:
Die Vogel-Strauß-Strategie praktiziere ich auch bisweilen, ist reiner Selbstschutz. ;)

LG Momo
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Kommentar von Sin (07.03.2019)
Ja, Erscheinungen und darin insbesondere Begegnungen. LG, Sin
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Momo antwortete darauf am 07.03.2019:
Begegneten Erscheinungen? Aber ja, die auch.

LG Momo
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LotharAtzert
Kommentar von LotharAtzert (07.03.2019)
Unbedingt!
Was ist eine Erscheinung? Beim Begriff "Schein" ist es so, daß er nicht aus sich oder von sich aus scheint, sondern die Ursache aus anderem ist, welches letztenendes nicht erscheint. So ist auch die Sonne, obwohl sie zu scheinen scheint, (!!) eine Erscheinung. (Die alten Griechen unterschieden noch viel genauer zwischen dem Sonnentitan Helios und dem Lichtgott Apollon, der allem Schein eine Grenze setzt.)

In der Münchner Rhythmenlehre Wolfgang Döbereiners, die und den ich immer wieder wärmstens empfehle, wird streng zwischen Realität und der Wirklichkeit unterschieden. Je weniger die Realität durchschaut wird, umso mehr bleibt die Wirklichkeit dahinter verborgen.

Kommentar geändert am 07.03.2019 um 13:20 Uhr
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Momo schrieb daraufhin am 07.03.2019:
Du drückst es ein bisschen kompliziert aus bzw. es hört sich kompliziert an, sagst aber nichts anderes, als dass es hinter den „Erscheinungen“, die wir wahrnehmen können, noch eine andere, ursächliche Welt gibt. Da stimme ich mit dir überein.

Die Münchner Rhythmenlehre kenne ich nicht, aber ja, Realität und Wirklichkeit sind zwei verschiedene Dinge.
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Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (07.03.2019)
Wer stimmt hier welcher Sache zu? Momo, Du schmeißt uns hier einfach ein paar Begriffe zu und hoffst (wie ja offensichtlich auch geschehen), dass ein paar kV-User sich irgendeinen Reim darauf machen.
Nur als Beispiel: Was ist "die" Realität? Was eine "tiefere" Wirklichkeit? Da sind doch äußerst wolkig-schwammige Begriffe ohne jeglichen philosophischen Unterbau.
...und um Deutungshoheit geht es in diesem Satz sicherlich nicht.

Tipp: Schildere doch mal ein Beispiel!
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loslosch äußerte darauf am 07.03.2019:
die zumutung sehe ich allein schon darin, dass träume - angeblich - einer deutung zugänglich sind. daran glaubte, als kind seiner zeit, der ansonsten verdienstvolle sigmund freud.

Antwort geändert am 07.03.2019 um 14:07 Uhr
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LotharAtzert ergänzte dazu am 07.03.2019:
Dieter, woraus entnimmst Du, daß Momo "uns" was "zugeschmissen" hat? Also Dir doch eher nicht. Und einen Reim, wie Du das in diesem Falle respektlos nennst, mache ich mir auch nicht, sondern weiß genau, was zu antworten ist.
Lern Du doch endlich mal Manieren.
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Sin meinte dazu am 07.03.2019:
@loslosch:

Daran glaubten u.a. einige der größten Dichter des 20. Jahrhunderts, nämlich so ziemlich die gesamte Moderne dieser Zeit. Namen? Desnoes, Eluard, Soupault, Breton, Artaud, Ernst - ja, der schrieb auch Gedichte - Gilbert-Lecomte, Peret, Chirico. Dali will ich nicht verschweigen, aber m. E. war er insgesamt eher eine Nullnummer. LG Sin
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loslosch meinte dazu am 07.03.2019:
die kenne ich alle gar nicht, nicht mal ernst und dali, sollten sie dichter sein. lo
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Dieter_Rotmund meinte dazu am 07.03.2019:
Lothar, einen kritischen Kommentar mit einem unhöflichen Kommentar gleichzusetzen würde bedeuten, das wir und hier nur noch alle zuloben, bis uns der süße Honigschleim aus den Ohren kommt. Möchtest Du das? Mal davon abgesehen, hast Du hier schonmal einen Guten Morgen o.ä. gewünscht. Nein, oder?
Ich klinke mich hier aus.
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Sin meinte dazu am 07.03.2019:
Ich komme heute Nacht nochmal drauf zurück, lo und Dieter. Und dann haue ich euch einen philosophischen, poetischen, literarischen und psychologischen Unter- und Überbau nur so um die Ohren. Jetzt ist gerade schlecht.
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Momo meinte dazu am 07.03.2019:
@ Dieter

na, ich habe hier nicht geschmissen, sondern die Begriffe fein säuberlich in einem Satz verpackt.
Aber ich merke, mein Gedanke macht dich ärgerlich, weil die Begriffe für dich nicht greifbar sind. So wolkig-schwammig sind sie gar nicht, wie sie dir vielleicht auf den ersten Blick scheinen mögen.
Realität sind allgemeingültige feststehende Gegebenheiten, über die es keinen Zweifel gibt, wie „die Erde ist rund“ usw..

Eine „tiefere Wirklichkeit“ ist eine, die sich hinter der mit unseren Sinnen wahrgenommenen Wirklichkeit verbirgt.
Jeder Mensch besitzt seine ganz eigene Wirklichkeit, denn jeder nimmt die Dinge anders wahr in Abhängigkeit von vielen verschiedenen Faktoren, und jeder hat ein ganz eigenes individuelles Leben. Darum ist es im Grunde unsinnig, anderen Menschen raten zu wollen, was sie tun müssen, um zufriedener, glücklicher etc. zu werden.
Die Überschrift „Deutungshoheit“ meint genau dies, jeder muss für sich die Bedeutsamkeit dessen, was ihm begegnet und wiederfährt, für sein eigenes Leben sehen und wahr-nehmen. Das heißt, die Zeichen erkennen und deuten.
Wie es jeweils eine individuelle Wirklichkeit gibt, existiert auch folgerichtig eine universale, übergeordnete Wirklichkeit, wobei die eine eingebettet in die andere ist, manchmal berühren sie sich, in luziden Träumen zum Beispiel.

Ich hoffe, dass dir jetzt mein Gedanke ein kleines bisschen klarer geworden ist, Dieter.

@loslosch

ja, loslosch, der Gedanke kann eine Zumutung sein für Menschen, die sich noch nie mit ihrem Unterbewusstsein beschäftigt haben, aus dem in den meisten Fällen ja auch die Träume kommen. Sie meiden es wie der Teufel das Weihwasser oder leugnen, überhaupt eins zu besitzen.

@Lothar

Danke für deinen ritterlichen Beistand. ;)
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loslosch meinte dazu am 07.03.2019:
wie kommst du darauf, dass ich mich noch nie mit meinem unterbewusstsein beschäftigt habe? will man aus eigen- oder fremdanalyse schlüsse ziehen, begibt man sich aufs glatteis. das ist das problem.

ob dir das bekannt ist? mit den tieferen und höheren wirklichkeiten befasse ich mich nicht. wer mag, kann den pudding an die wand nageln ...
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Momo meinte dazu am 07.03.2019:
Ich meinte, ein gewisses Fremdeln wahrzunehmen, loslosch, habe ich mich getäuscht?
Aber von einer Analyse kann keine Rede sein, weder eigen- noch fremd.
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Sin meinte dazu am 08.03.2019:
Momo, jetzt, wo Du es selbst erläutert hast, erspare ich mir längere Ausführungen. Deine Erläuterungen sind für mich absolut überzeugend und treffen (auch) den Kern meines Denkens. Nur für den Fall, dass Du es nicht wissen solltest, stimmen sie auch exakt mit dem überein, was der Ausgangspunkt eines Großteils der literarischen Moderne des 20. Jahrhunderts war. Im Grunde genommen hast Du mit deiner „Deutungshoheit“ in anderen Worten genau das formuliert, was Bretons berühmter Satz „Möglicherweise will das Leben wie eine chiffrierte Botschaft entziffert werden“ zusammenfassen und ausdrücken wollte. „Nadja“ ist diesbezüglich der Schlüsselroman der klassischen Moderne. Das Bewusste und das Unterbewusste, Traum, Wirklichkeit, (zufällige) Botschaften und ihre individuellen Deutungen, alles fließt zusammen in der Poesie des realen Lebens.
Und dabei erspare ich mir den Rückgriff auf die Erkenntnisse heutiger Wissenschaft, wonach 95 % des Universums aus für uns nicht wahrnehmbarer dunkler Energie und Materie besteht. Das wussten einige Dichter und Denker scheinbar schon vor über 90 Jahren.  Hier, für alle Interessierten zur Einführung... LG Sin
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Momo meinte dazu am 08.03.2019:
Herzlichen Dank, Sin. Deinen Kommentar zu lesen hat gut getan.

LG
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LottaManguetti
Kommentar von LottaManguetti (07.03.2019)
Liebe Momo, mit den Begriffen Realität und Wirklichkeit sollte man wirklich vorsichtig umgehen.
Schreibt man darüber, ist es klug, den Bezug dazu klarzustellen. Ohne philosophischen Hintergrund kann man m.E. kaum etwas Kluges darüber schreiben.

Und mal ehrlich: Realität "durchschauen" wie eine Lüge, einen Betrug?
Bereits hier wird klar: Unmöglich!
Der Vergleich mit einem Traum: Ebenso.
Höhere Wirklichkeit? Was könnte das sein?

Du siehst, diese Begriffe kann man nicht einfach so anklicken, ohne sich darüber Gewissheit zu verschaffen, was der Mensch darunter versteht, wie er sie sich erklärt.

Mutmachende Grüße
Lotta
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LotharAtzert meinte dazu am 07.03.2019:
Ja Lotta, das mag unglücklich ausgedrückt sein. Aber immer noch besser, als gar nicht zur Sprache zu kommen. Jetzt kann man darüber reden, aber wenn ich sehe, wie ein Rotmund, wie ein loslosch damit umgehen, da kommt nie ein Gespräch zu stande. Rumfurzen und sich gescheiter wähnen - was für eine Armutsbekundung!
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LottaManguetti meinte dazu am 07.03.2019:
Hi Lothar, ich freue mich ja schon wenn es nur einen Dieter oder einen loslosch gibt. Wären es derer mehrere, nicht auszudenken! ;)
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Momo meinte dazu am 07.03.2019:
Hallo Lotta,

also ich weiß, was ich geschrieben habe, habe es mit Bedacht geschrieben, und ich weiß um die schwierige Begrifflichkeit.

Wie ich weiter oben bei Dieter schon schrieb, ist Realität und Wirklichkeit verschieden definiert und trennbar.

Warum ist es für dich unmöglich, dass sich hinter der wahrnehmbaren Welt noch eine andere verbergen könnte? Und der Vergleich mit einem Traum ist so neu nun auch nicht.
Aber um es zu veranschaulichen: Wenn es ein Unterbewusstsein gibt, muss es auch ein Bewusstsein über dem normalen Bewusstsein geben. Die Träume kommen in der Regel aus dem Unterbewusstsein, so dass uns das Bewusstsein als wirklich und real vorkommt. Ein luzider Traum würde dem Überbewusstsein entsprechen, so dass das normale Bewusstsein als träumend empfunden würde.
.
Ich war mir schon klar darüber, dass der Gedanke Sprengstoff enthalten könnte, ja, und ich war auch neugierig über die kontroversen Meinungen dazu.

Dankende Grüße
Momo
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wa Bash
Kommentar von wa Bash (07.03.2019)
Realität kann man nur mit Hilfsmitteln durchschauen (siehe Entdeckung Viren, Bakterien etc.pp), eine noch tiefere Realität mitunter gar nicht. ein Traum hingegen kann nur individuell gelöst werden, da dieser ein Gesamtbild zwischen Ich-Es und Über Ich repräsentiert, also im Grunde meine eigene Beziehung zu dem dort draußen, namens Realität dort...
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Momo meinte dazu am 07.03.2019:
Ein Traum kann gedeutet werden mit Hilfe von Entcodierung, wenn ich seine Symbole zu entschlüsseln weiß, die immer auch in Bezug zu meinem persönlichen Erleben stehen, wie du auch schreibst, bin ich einen großen Schritt weiter auf dem Weg zum Verstehen.
Mein Gedanke nun hat die Realität mit ihren vielfältigen Erscheinungen zum Ausgangspunkt genommen, um zu einem Verständnis ihrer Bedeutungen zu kommen.
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wa Bash meinte dazu am 07.03.2019:
das klingt interessant, warum nicht - jeder der keine bessere Idee hat muss zumindest die dargebotene revidieren oder sonstiges. Tatsache ist, dass zum Verständnis unserer eigenen Bewusstseins Vergleiche aus der technisierten Welt herhalten müssen. sprich das Gehirn wird auf einmal zu einem Speicher etc pp... wenn man genau einmal darüber nachdenkt, kommt man da echt ins Grübeln. der Schöpfer seines eigenene Werkes versucht sich selbst durch seine eigene Schöpfung besser zu verstehen - man nennt dies erkenntnisleitende Metapher. im Grunde genommen wird ja hier innerhalb von zwei Worten ohne Umschweife anerkannt, dass man eigentlich überhaupt keine Ahnung hat. erkenntnisleitend klingt ja irgendwie nach Suche...
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Kommentar von Trainee (71) (07.03.2019)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Momo meinte dazu am 07.03.2019:
Hallo Trainee,

als die Menschen noch nichts wussten von Atomen war für sie sicher der Gedanke, ein fester Gegenstand sei gar nicht fest, sondern eigentlich „schwebend“, völlig verrückt.
So ist es immer eine Frage des wissenschaftlichen Fortschritts und des Instrumentariums, wie weit unsere Erkenntnisse reichen.
Auf jeden Fall kann man mit Fug und Recht sagen, dass nichts so ist, wie es scheint.

Vielen Dank für deinen Kommentar, Trainee.

Liebe Grüße
Momo
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