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Kinder, Kinder

Märchen zum Thema Spiel(e)


von eiskimo

Nein, den Kettcar will er nicht.
Null Interesse am grell bemalten Skateboard
Keine Beachtung für Kicker-Tisch,
Tischtennis-Platte, Mini-Hockey.
Auch die BMX-Räder bleiben links liegen,
und erst recht die Electronic-Darts.
Der kleine Mann stapft einfach weiter,
vorbei an den Klettergerüsten,
der Doppel-Wippe und den Schaukeln,
der Hexenhütte , der Dschungel-Brücke,
den Rittertürmen und der Roboter-Burg
Fast schon ist er am Ausgang
dieses nagelneuen Spiel-Parks,
von den jungen Familien ausgestaltet,
diese Zierde des Neubau-Gebietes-
da hat er doch noch was gefunden:
Den von fürsorglichen Eltern
sauber zusammengeharkten
vom Wind lustig verwehten
Laubhaufen.  Wie Bitte ?
Ja, da hockt er sich ganz dicht dran.
Er redet. Er nimmt einzelne Blätter in die Hand.
Putzt sie sanft zurecht, schwört sie ein…
seine Luftschiffe, Flugzeuge, Heißluftballons.
Dann wirft er sie in die Luft. Lässt sie verreisen.
Er lacht und winkt und –
„Nein, Felix! Lass das ! Komm weg da!
Spiel was Richtiges!“

 
 

Kommentare zu diesem Text


monalisa
Kommentar von monalisa (22.03.2019)
Hallo Eiskimo,
da hat man den Eltern das Kindsein aber wirklich gründlich ausgetrieben! Leider ist das von dir Beschriebene kein Einzelfall, sondern allzu oft zu beobachten. Kinderzimmer quellen über vor Spielzeug, überfordern und langweilen gleichzeitig mit ihrem Überangebot; und viele Kinder haben, sofern ein Garten vorhanden ist, ihren eigenen, privaten Spielplatz, eigenen Pool sowieso. Kreativität und Fantasie bleiben auf der Strecke und zwanglose Zusammentreffen und Miteinander auf einem öffentlichen Spielplatz (Schwimmbad) ebenfalls. Kinder verlernen auch, sich auf etwas zu freuen, verlernen das Wünschen, weil alles schon da ist. Zum Glück finden sie immer noch Nischen, wie diesen Laubhaufen in deinem Text, man müsste sie halt nur lassen.
Es geht aber auch anders, wie z.B. Waldkindergärten, oder wenigstens wöchentliche Waldtage, Basteleien aus Abfall, Höhlenbauten aus Tischen Stühlen, Decken ... beweisen.

Schön, dass du dieses Thema aufgegriffen hast. Ich denke, es ist wichtig und zukunftsweisend.

Liebe Grüße
mona
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eiskimo meinte dazu am 22.03.2019:
Schön, wie Du das noch verstärkst, was ich da beobachtet habe. Kinder, Kinder -da läuft was falsch!
lG
eiskimo
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Stelzie
Kommentar von Stelzie (22.03.2019)
Das erinnert mich an einen Spaziergang mit meinem Enkel. Eigentlich wollten wir zum Spielplatz laufen, sind aber nie angekommen. Jedes Blatt, jeder Stein und jede kleine Pfütze war so unglaublich interessant. Ich fand das einfach nur schön. (Und der Kleene sowieso)
Liebe Grüße
Kerstin
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Cora
Kommentar von Cora (22.03.2019)
Kommt mir sehr bekannt vor, meine Kinder dürfen mit dem Laubhaufen spielen
Die Freude daran, dass Kinder so sind, besiegt den Frust über ein paar allzu erwachsene Eltern.
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eiskimo antwortete darauf am 22.03.2019:
Mein Sohn war im Schwimmverein. Training vier Mal die Woche. Da wurde er so sauber, dass wir ihn ansonsten rumsauen ließen....
Das Schwimmbad wurde inzwischen geschlossen - die Stadt muss sparen.
Kinder,Kinder!
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Cora schrieb daraufhin am 22.03.2019:
Was mir an dem Gedicht gefällt, ist die ungetrübte Phantasiewelt, in die Kinder abtauchen und so ihre Umgebung verwandeln.

Antwort geändert am 22.03.2019 um 13:06 Uhr
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eiskimo äußerte darauf am 22.03.2019:
D´accord! In dieser Hinsicht ist das Erwachsenen-Werden eine mächtige Verarmung.
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