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Prügel wegstecken

Erlebnisgedicht zum Thema Kritik/ Kritiker


von eiskimo

Ich hab einen schlechten Text gemacht,
okay, ich hab mich wohl blamiert. Doch
John hat mich da krachend runtergemacht,
hat mir ´ne „Sechs Minus“ attestiert.
„Negativ-Beispiel des Monats“ – ach,
so hat er es charmant formuliert.
Freund Jim hat das so viel Spaß gemacht
der hat dazu entzückt applaudiert.
Ich hab über Johns Stil nachgedacht,
frage: Was hat ihn dazu gebracht,
dass er  öffentlich so reagiert?
Es war nur Spaß, hab ich mir gesagt.
Dir ist schon viel Schlimmeres passiert.

 
 

Kommentare zu diesem Text


LotharAtzert
Kommentar von LotharAtzert (01.05.2019)
Du hast es immer noch nicht kapiert: es ging darum, die (deutsche) Unart des Draufkloppens auf Personen, die sowieso schon Dresche beziehen, zu kritisieren. Eine solche opportune Haltung ist erbärmlich, besonders feige - und halt auch besonders deutsch.

Freund Jim

Kommentar geändert am 01.05.2019 um 09:06 Uhr
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princess meinte dazu am 01.05.2019:
Du hast es immer noch nicht kapiert
Das ist ja ein Ding! Wo sollen wir denn hinkommen, wenn jemand aus einer persönlichen Erfahrung das versteht, was er nun mal versteht, anstatt das zu verstehen, was er aus Sicht eines Dritten verstehen sollte? Also echt.
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Sin antwortete darauf am 01.05.2019:
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eiskimo schrieb daraufhin am 01.05.2019:
Ich hoffe, ich hab es jetzt richtig kapiert: Meine in der Anmerkung angefügte Kritik an Trump war der Stein des Anstosses?
Hätte man ja einfach mal sagen können ...
Ich versuche auch, in Zukunft meine deutschen Unarten zu unterdrücken.
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Cora äußerte darauf am 02.05.2019:
Zufällig ist die "Person,die sowieso schon Dresche bezieht" identisch mit dem mächtigsten Mann der Welt, Chef der größten Militärmacht, die es gibt. Diese Person ist zufällig dieselbe, die auf Deutschland eindrischt, weil es zuwenig aufrüstet.
Soviel zu den deutschen Unarten.
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Kommentar von Regina (01.05.2019)
Text und Kommentare hier sind überflüssig, weil das schon bei dem vorigen ausdiskutiert wurde und weiter kommentiert werden könnte. Empfehlung von mir: löschen. Auch mir haben einige Texte von dir gefallen, andere nicht. Damit kannst du leben, oder nicht? Gruß Gina
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eiskimo ergänzte dazu am 01.05.2019:
Hallo, Gina!
Damit kann ich leben, kein Problem. Ich hätte den Text auch längst gelöscht. Aber dann wäre dieser auch die Kommentierung weg - die halte ich schon für lesenswert, nur mal als Beispiel für am Text fest gemachte Analyse und allgemeine Diskussionskultur.
Im Übrigen nehme ich das mit Humor.
lG
Eiskimo
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Cora
Kommentar von Cora (01.05.2019)
Warum löschen? Lass es stehen, das hin und her spricht für sich selbst. Der orangehaarige kloppt ohne Skrupel auf alles vermeintlich schwächere drauf. Den braucht man vor Kritik nun wirklich nicht zu beschützen.
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Sin meinte dazu am 01.05.2019:
Die ursprüngliche Antwort wurde am 01.05.2019 um 15:44 Uhr wieder zurückgezogen.
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Sin
Kommentar von Sin (01.05.2019)
Mal schreibt man bessere, mal schlechtere Texte. So what? Alles kein Drama. Als ich hier vor Jahren als Greenhorn aufschlug, bekam der hiesige und damalige Forumsguru einen meiner ersten Texte zu fassen. Er schrieb etwas von Katzen und Kätzchen, und dass man „Kätzchentexte“ anders kritisieren müsse als „Katzentexte". Im Ergebnis hatte er recht und war sogar noch recht freundlich, weil es bei besagtem Text nicht einmal zu einem „Kätzchentext" gereicht hatte. Klar, dass ich zunächst getroffen war und das „Kätzchen“ nicht auf mir sitzen lassen wollte. Also schlug ich reflexartig zurück. Dennoch nahm ich mir seine Kritik zu Herzen und fing an, von den anderen Schreiberlingen zu lernen. Wie schreiben andere Lyrik? Wie Kurzprosa? Was sind [für mich] die Merkmale, die einen guten von einem schlechten Text unterscheiden? Und was dabei ist eigentlich mein eigener "Stil" und wie verschaffe ich ihm in diesem Rahmen Geltung? Für all das gibt es auf kV gute Anschauungsbeispiele, nämlich bessere und schlechtere AutorInnen und Texte. Sicher kann man auch als ungeübter Autor mal einen Glückstreffer landen. Aber auf Dauer verläßt einen das Glück. Und ob man dann [weiterhin] als Schreiberling bestehen kann, hängt vor allem davon ab, inwieweit man bereit ist, an den eigenen Texten zu arbeiten und sich zu entwickeln. Und wenn ich dieses ehrliche Bemühen zu erkennen glaube, dann kriegen auch „Kätzchentexte" von mir Empfehlungen, Favoriten und Kommentare. Bei den „Katzentexten“ handhabe ich es unterschiedlich. Aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte. LG Sin

Kommentar geändert am 01.05.2019 um 15:45 Uhr
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eiskimo meinte dazu am 01.05.2019:
Hallo, Sin
Danke für diese schöne Veranschaulichung. Ich kann in der Kategorie Kätzchen-Texte sehr gut leben. Auch mit der Erfahrung, dass es oft zur "Katze" nicht reicht. Wichtig ist mir allerdings die Form der Kritik - da sollte man nicht wie ein Pennäler runter gemacht werden.
Aber vielleicht gibt es für den "vernichtendsten Verriss" bei KV ja eine Rubrik, von der ich noch nichts weiß.
lG
eiskimo
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Sin meinte dazu am 01.05.2019:
Nee, nicht falsch verstehen. Damit wollte ich deine Texte nicht einer „Kätzchen“-Kategorie zuordnen. Im Gegenteil: Die Resonanz, die Du erhältst bzw. schon erhalten hast, sollte dich eines Besseren belehren. Aprospos Verriss. Mein persönlich vernichtendster Verriss, den ICH jemals bekommen habe, spielte sich folgendermaßen ab: Ich hatte ein Gedicht veröffentlicht – recht kryptisch - und jemand schrieb, er verstehe die Zusammenhänge nicht. Was z. B. hätte die “schreiende Wolke” mit „Madame Vichy im blutbefleckten Morgenmantel" zu tun? Und wo sei da überhaupt der Zusammenhang zum „Fernrohr des Galilei, das auf einem Hirsch durch die Tundra jagte?" Ich antwortete ihm, indem ich alle Zusammenhänge im Detail erläuterte. Dies sei eine Metapher für das, und jenes spiele auf dieses an etc. Es war eine recht lange Kommentarantwort. Daraufhin meinte er, das sei ja alles gut und schön, aber wieso ich das nicht alles schon in meinem Gedicht geschrieben hätte??? Und damit hatte er irgendwie...recht.

Antwort geändert am 01.05.2019 um 21:12 Uhr


Antwort geändert am 01.05.2019 um 21:15 Uhr
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TrekanBelluvitsh meinte dazu am 01.05.2019:
@ SinOnAir:

Daraufhin meinte er, das sei ja alles gut und schön, aber wieso ich das nicht alles schon in meinem Gedicht geschrieben hätte??? Und damit hatte er irgendwie...recht.
Ich kenne den speziellen Fall natürlich nicht. Auf der anderen Seite gibt es tausend Gründe, Dinge in Texten verklausuliert oder in Metaphern wiederzugeben.

-) Da ist z.B. der Schutz des Schreibenden oder des Beschriebenen. Das kann ganz allgemein gültig sein. In diktatorischen Systemen kann es überlebenswichtig sein. Oder der Autor will einfach nicht, dass jeder es versteht, bzw. nur jene, die sich mit seinem Text auseinandersetzen.

-) Ein anderer Grund ist, dass bestimmte Umschreibungen von einer Kunstform eigen sind. (Warum dies bei bestimmten Kunstformen so ist, ist eine andere Frage.) Kunstformen erkennt man eben zuweilen nicht nur an ihrer Form.

-) Man kann so bestimmten Moralvorstellungen entgehen, bzw. ihre Vertreter so provozieren. Bekanntes Beispiel: Am Ende von Hitchcooks "Der 3. Mann" fährt ein Zug in einen Tunnel.

-) Es kann Teil eines unausgesprochenen/ausgesprochenen Künstlerwettbewerbs sein. Das gilt z.B. für die Kenningar der nordischen Skladendichtiung. Je mehr bekannte Kenningar verwendet wurden (wie z.B. Imirs Blut für das Meer), desto künstlerisch höherstehend galt das Gedicht. Und die richtig guten Skaldendichter erfanden dann noch eigenen Kenningar dazu - die, obwohl neu, immer noch für ihre Leserschaft verständlich sein mussten.

-) Sie können einen Bezugpunkt für den Leser sein. Am einfachsten erkennt man das z.B an verwendeten regionalen Besonderheiten. Ein Heimatdichter aus der Pfalz legt womöglich keinen großen Wert drauf, dass man die Feinheiten seiner Werke in Brandenburg versteht. Natürlich können diese Bezugspunkte auch weiter gewählt sein. So ist es z.B. die Frage, ob ein Nichtmuttersprachler aus Neu-Guinea sofort versteht, was ein deutscher Autor mit "Und Rotbart wartet unterm Stein" meint.


Dabei darf man nicht vergessen, das Metaphern und Umschreibungen (fast) immer Zeitbezug haben. Der kann schon eine Generation später verloren gegangen sein. Oder gar bei dem aktuellen Leser nicht vorhanden sein.




@ eiskimo:
Ich kenne nur wenige - mich eingeschlossen - User auf KV, die ernsthafte Kommentare derart ernst nehmen. Allein dieser Text beweist das. Darum: Schütteln, weitemachen und das nächste mal ein wenig besser sein. Dabei ist besser sein in erster Linie das, was du dafür hältst. Und wenn das nicht hinhaut, wird es dir schon jemand sagen.
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Sin meinte dazu am 02.05.2019:
Kein Widerspruch, Trekan. Diese tausend (und ernsten) Gründe gibt es. Auch, dass man sich nur an einer besonderen „Kunstform“ erfreut. Da bedarf es keiner weiteren Rechtfertigung. Ich selbst neige allerdings eher zum Prosagedicht, wo Metaphern äußerst sparsam verwendet werden. Es hat den Vorteil, direkter - weil unmissverständlicher – und auch mit einer größeren Menge an Leuten kommunizieren zu können. Dazu erscheint es mir auch authentischer, weil es (subjektiv) Wirklichkeit so beschreibt, wie sie auch von anderen oftmals wahrgenommen wird. Identifikation und Gemeinsamkeiten sind im künstlerischen Schaffensprozeß leichter herstellbar. Und wenn dann der entsprechende Rahmen gesetzt ist, kann man als Autor ganz genüsslich seinen subjektiven Stachel bohren... Gut, ich schweife ab.
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eiskimo meinte dazu am 03.05.2019:
Danke für so viel Hintergrund. Vordergründig ging es mir ja um etwas Anderes. Und das lässt sich vielleicht gar nicht durch Schreiben ändern, vielleicht eher durch Nicht-Schreiben...
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