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alarmstufe rot

Gedankengedicht zum Thema Chaos


von AchterZwerg

überall fangen die menschen
und tiere zu laufen an –
die wege ein planloses muster

einer kehrt um
der andre hetzt weiter
hinein in den sog oder stau

an den ausgängen
bilden sich trauben – frauen
die schreien nach ihren kindern
den männern dem gültigen pass

noch während

der täter den fluchtpunkt berechnet


Überarbeitung dank  Niemand und Slivo

Anmerkung von AchterZwerg:

Version 1

überall fangen die menschen
und tiere zu laufen an
ihre wege ein planloses muster

einer kehrt um
der andre hetzt weiter
hinein in den sog oder stau
an den ausgängen
bilden sich trauben – frauen
die schreien nach ihren kindern
den männern dem gültigem pass

der maler berechnet den fluchtpunkt


 
 

Kommentare zu diesem Text


Sätzer
Kommentar von Sätzer (01.12.2019)
Stadtidylle im Zuge von Übervölkerung und Landflucht LG Sä

Kommentar geändert am 01.12.2019 um 07:41 Uhr
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AchterZwerg meinte dazu am 01.12.2019:
Hallo Sätzer,
ganz so idyllisch isses hier ja nicht; aber deine Bemerkung ist sicherlich ironisch gemeint,

hofft
der8.
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Sätzer antwortete darauf am 01.12.2019:
Deine Hoffnung möge dir erfüllt werden. Ansonsten bleiben ja noch Weihnachtsmänner und Engel oder der Nikolaus packt sie in deinen Schuh. Also nicht vergessen, in vier Tagen rausstellen
LG Sä
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Jo-W.
Kommentar von Jo-W. (01.12.2019)
Vorweihnachtszeit-wie gut,dass ich da nicht mehr mitmache-ich wünsch die eine friedliche Adventszeit-Jo
diesen Kommentar melden
AchterZwerg schrieb daraufhin am 01.12.2019:
Könnte gut hinkommen, lieber Jo,
nur muss man ja dabei keinen Pass mitführen. Noch nicht.

Herzliche Grüße
der8.
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Kommentar von niemand (01.12.2019)
Hier könnte man einiges hineinlegen. Vom "harmlosen", vielleicht vorweihnachtlichen Alltagsgewühl bis hin zur Massenflucht, oder gar zum Chaos einer Katastrophe. Immer wenn ich mir eines aussuche, passt ein anderes nicht ganz hinein. Zum Beispiel das mit den Tieren passt nicht zum "normalen" Alltagsgewühl und das mit dem Pass auch nicht. Auf jeden Fall muss man nachdenken und sich dann entscheiden, oder alle Möglichkeiten hineinlegen.Auf jeden Fall hat das Gedicht Bewegung in sich.
Mit lieben Grüßen, Irene
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AchterZwerg äußerte darauf am 01.12.2019:
Liebe Irene,
ganz so "beliebig" möchte ich es doch nicht haben.
Ich werde also ein Wort, den "Maler", durch "Täter" ersetzen; dann wird hoffentlich klar, worum es sich hier handelt.
Ich danke dir für deine Einlassungen, die mich auf den Weg der verbalen Tugend zurückgeführt haben.

Herzliche Grüße
Heidrun
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niemand ergänzte dazu am 01.12.2019:
Das war eine sehr gute Entscheidung. So bewegt man sich nicht
mal dort, mal hier. Jetzt ist es rund, meiner Meinung nach.
diese Antwort melden
ViktorVanHynthersin
Kommentar von ViktorVanHynthersin (01.12.2019)
Beim technischen Zeichnen spricht man von der Fluchtpunktperspektive. Könnte meiner Meinung nach ein alternativer Titel sein.
Herzlichst Viktor
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AchterZwerg meinte dazu am 01.12.2019:
Du hast ganz Recht, Viktor.
Nach der vollzogenen Änderung passt der Originaltitet aber vermutlich besser.

Herzlichen Dank
und liebe Grüße
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Kommentar von Slivovic (01.12.2019)
Ich würde das prosaischer gestalten. Nach dem letzten Gedicht scheue ich mich aber, meinen Vorschlag vorzubringen.
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AchterZwerg meinte dazu am 01.12.2019:
Hallo Slivovic,
ich war und bin stets für fundierte Kritik offen und habe deshalb in anderen Foren einiges gelernt.
Leider verstehe ich hier nicht, was du mir anrätst und was dir genau missfällt.

Interessierte Grüße
der8.
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Slivovic meinte dazu am 01.12.2019:
Die ersten beiden Zeilen sind in jeglicher Hinsicht ausgezeichnet.

Hier: "ihre wege ein planloses muster". Bild stark, Form/Klang naja. Ich würde einen "vollständigen" Satz daraus machen und grammatisch stärker an die Vorgänger binden. Konkret stehen dir dafür viele Möglichkeiten offen.

Auch hier "der täter berechnet den fluchtpunkt" fände ich einen fließenden Rhythmus besser, z.B. "während der Täter den Fluchtpunkt berechnet."
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AchterZwerg meinte dazu am 01.12.2019:
Hallo Slivo,
ich habe den Text jetzt noch einmal überarbeitet, in der ersten Versgruppe allerdings nur einen Gedankenstrich eingefügt. Mir ist der vorliegende Bruch wichtig, weil der ja (auch) das Chaos nachzeichnet.
Im letzten Vers bin ich deinem Vorschlag gern gefolgt und habe versucht, durch eine geänderte Formatierung einen Ausgleich (Verslänge) herzustellen.
Vielen Dank und herzliche Grüße
der8.
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eiskimo
Kommentar von eiskimo (01.12.2019)
Ich mochte Weihnachtsmärkte noch nie - jetzt noch weniger...
Wobei: Mit Alarmstufe "rot" meinst Du sicher nicht den verabreichten Glühwein.
friedliebende Grüße
Eiskimo
diesen Kommentar melden
AchterZwerg meinte dazu am 01.12.2019:
*lach.
Nee. Den meide ich, wann immer ich kann.

Gruß
der8.
diese Antwort melden
EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (01.12.2019)
Hallo Pico, mir wurde bei deinem Gedicht wieder einmal klar, wie changierend Chaos ist. Es kann die Vorstufe zu einer neuen Ordnung sein oder tödlich wie hier
Nachdenkliche Grüße
Ekki
diesen Kommentar melden
AchterZwerg meinte dazu am 02.12.2019:
Hallo Ekki,
das war die Idee hinter meiner ursprünglichen Fassung.
Ich wollte eine zusätzliche Ebene einfügen, in der das Chaos durch einen Künstler (!) erkannt und beobachtet wird, der aber (kühl) in der Lage ist, eine erkennbare Ordnung in das Geschehen zu bringen.
Nichts anderes ist ja ein Fluchtpunkt.
Meine Intention konnte leider nicht hinreichend gut realisiert werden. Vielleicht gehe ich zu einem späteren Zeitspunkt nochmal ran.

Danke und viele Grüße
Pico
diese Antwort melden
GastIltis
Kommentar von GastIltis (01.12.2019)
Hallo Achtel,
dass rot nicht black heißt, ändert nicht viel. Chaos ist Gegenwart. Und den Fluchtpunkt kann eine Werbeagentur (ein Täter unter vielen), ein Terrorist (muss man nicht weit zurückblicken: Berliner Weihnachtsmarkt und Anschlag von Nizza, beide 2016) oder ein Scharfschütze berechnen. Die Frage ist, welche Ziele sind gesetzt. Und Chaos ist nicht gleich Chaos. Malta war z.B. Teil eines großen Plans. Die Verunsicherung bleibt. Dass BlackRock der Fels in der Brandung ist, hat mit alldem nichts zu tun.
Herzlich grüßt dich Gil.
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AchterZwerg meinte dazu am 02.12.2019:
Lieber Gil,
nach einem Anschlag ensteht dieses furchtbare Durcheinander.
Aber selbst ohne einen solchen lässt sich das in den großen Einkaufszentren beobachten.
Die Blicke der Menschen verändern sich zum Glasigen hin (auch ohne Glühwein) und es zeichnet sich eine ziellose Gier ab.
Nicht immer schön anzuschauen.

Vielen Dank für deinen Kommentar
der8.
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LottaManguetti
Kommentar von LottaManguetti (02.12.2019)
Ich dachte zuerst an eine Paniksituation. Aber spätestens beim Pass kam ich ins Straucheln.
(dem gültigem=dem gültigen?)

Dennoch: Ein Bild mit Bewegung!

Lotta
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AchterZwerg meinte dazu am 02.12.2019:
Vielen Dank für das Aufspüren des Tippfehlers. -
Die Erfahrung lehrt, dass bestimmte Bevölkerungsgruppen (ethnische Zugehörigkeit) bei einem Anschlag sofort und verstärkt in das Visier der Polizei geraten.

Der8.
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LottaManguetti meinte dazu am 02.12.2019:
Ah, gut. So erklärt sich mir der fehlende Baustein.
diese Antwort melden
Kommentar von Ralf_Renkking (02.12.2019)
Hi A-Z,

ich war wirklich überrascht von Sätzers und Jo-W.s Wahrnehmung, und halte es für eine gute Idee, die Vergangenheit und die Gegenwart miteinander zu verknüpfen, denn die Dummen heutzutage verhalten sich nicht anders als die Klugen damals, und umgekehrt, denn wer mit etwas Grips wäre damals im Land geblieben, bzw. setzt sich heute dem Weihnachtsstress aus?
Der Maler, ja, die Version 1 hatte den von Brecht im Gedicht geprägten Ausdruck bis eben noch nicht, ich habe ihn den Kommentaren entnommen, und ehrlich gesagt wird er Deiner Aussage gerechter.
Etwas irri"tiert" haben mich auch die "Tiere", sie als Bild in den Kontext einzubinden will mir nicht so recht gelingen.
Als beeindruckend jedoch empfinde ich die Mahnung im Gedicht, die selbst nach 75 Jahren ihre Aktualität nicht verloren hat. Ein planvolles Denken sollte nicht nur den Führern eines Staates zu eigen sein.

Ciao, Frank
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AchterZwerg meinte dazu am 02.12.2019:
Tach, Frank,

die Tiere erklären sich aus einer Nachrichtensendung über einen Anschlag, die ich mal gesehen habe. Da liefen auch Hunde, Katzen und Meerschweinchen ins Bild ... letztere vielleicht aus einem Zoogeschäft entwichen. - In den großen Einkaufszentren gibt es eigentlich alles zu kaufen. Und in mancher hippen Boutique lagert eine Langhaarkatze.
Und natürlich werden auch Wohnhäuser zerbombt.

Der Anblick dieser verstörten Tiere machte mich ganz besonders traurig. Denn ein Tier ist zu den niemals endenden Grausamkeiten der Menschheit nicht fähig. Er denkt sie nicht einmal.

Liebe Grüße
A-Z
diese Antwort melden
TrekanBelluvitsh
Kommentar von TrekanBelluvitsh (02.12.2019)
Ha! Und ich hätte gedacht, es sind die Täter...

Auf der anderen Seite: Wer im Mittelmeer ersäuft, den sehe ich nicht und darum ist mir das auch ziemlich egal, solange in bayrischen Behörden Kruzifixe hängen.

Grüß Zeus!
diesen Kommentar melden
AchterZwerg meinte dazu am 02.12.2019:
Ich ahne, was du mir sagen willst, Trekan.
Sei versichert, die Nennung des Täters (oder der Täter) habe ich nicht umsonst ausgespart.
Auch ich komme zuweilen ins Grübeln, wenn von "Schurkenstaaten", "Terroristenestern", "Hochburgen des Terrorismus" etc. die Rede ist.
Trotzdem: Es gibt diese Mörder. Und ihre Taten lassen sich nicht aufrechnen.

Der8.
diese Antwort melden
Kommentar von Agneta (02.12.2019)
ein Gedicht, das packt und einen in die Situation zieht. Ich sehe ein Kaufhaus, in dem ein terror. Anschlag verübt wird. Eine von diesen riesigen Einkaufsmeilen mit jetzt Weihnachtdeko und Massagesesseln im Foyer.
Das Gehetzte, das Gefühl, Beute zu sein, kommt gut rüber. Dagegen steht die Macht des Täters, der in Ruhe seinen Fluchtpunkt plant.
Einzig die Sache mit dem Pass. Er passt nicht ins Bild und der Satz hat auch kein Verb... ???
Also doch kein Einkaufscenter, sondern ein Asylantenheim und ein Angriff von rechts?
Dann abr passen wieder die Tiere nict.
Grübeln von Agneta
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AchterZwerg meinte dazu am 03.12.2019:
Liebe Agneta,
du liest dir wahrscheinlich nicht den ganzen (langen) Faden eines Gedichts durch. Das kann ich verstehen.
Andererseits hätten sich deine Fragen dann wohl erübrigt. *hüstel.
Etwas Neues tut sich allerdings bei dir auf: die "Sätze."
Ein Gedicht besteht aus Versen und ist in erster Linie Sprachgestaltung und Veränderung (!) der Alltagssprache, die mit sehr viel größeren Freiheiten ausgestattet als die Prosa.
Schon die Lyrik des 20. Jahrhunderts öffnet sich dem Experiment, ist sehr viel weniger gebunden als ihre (fast) durchweg gereimte Vergangenheit. Sie w i l l irritieren und Erwartungen durchkreuzen..
Das ist insgesamt ein sehr spannendes Thema, für das es hier leider wenige Interessenten gibt. *lautaufwein
Gern bringe ich ein Beispiel der großen Dichterin Hilde Domin ("Genesis"):

Vögel mit Wurzeln

Meine Worte sind Vögel
mit Wurzeln

immer tiefer
immer höher
Nabelschnur

Der Tag blaut aus
Die Worte sind schlafen gegangen


Könnte sein, dass dieses Gedicht auf KaVau durchgefallen wäre.

Natürlich wird es immer gereimte Lyrik geben. Und das ist gut so. Aber eben auch die andere, freiere Gestaltung der Worte.

Hoffentlich fühlst du dich nun nicht zugetextet. Aber mir sind solche Dinge wichtig.

Herzliche Grüße
der8.
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Agneta meinte dazu am 03.12.2019:
ich habe da keinen Dissenz zu deinen Ausführungen,liebe 8 er.
Durch die fehlende Zeichensetzung wird es jedoch im Gegensatz zu Domims Gedicht schwer, die Männer und den gültigen Pass zuzuordnen. Das Verb ist bei Domin "sind", … sind Nabelschnur, da ist die Nabelschnur ein Resumee der Aufzählung. Der Höhepunkt quasi.
Bei dir aber bezieht es sich wohl auf schreien. Durch das fehlende nach und die Einschübe von Adjektiv wird es unklar. Es gipfelt auch nicht wie bei Domin in einer Kette mit Höhepunkt (Stilmittel), sondern ist eine reine Aufzählung. Das macht es unklar.
Es bleiben ebenso die Unklarheiten, was es für eine Szene zeigen soll, weil, wie ich sagte, das eine oder andere dann nicht ins Bild passt.
Nein, meistens lese ich mir die Kommis der anderen nicht durch. ich traue mir eine eigene Meinung zu.
Das Gedicht von Domin finde ich übrigens sehr gut.
Es hat zu dem bereits erwähnten Stilmittel noch lyrische Sprache blaut Metaphern, ja, Lyrik eben.
LG von Agneta
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AchterZwerg meinte dazu am 04.12.2019:
Liebe Agneta,
das Gefallen, bzw. Nichtgefallen am Gedicht steh doch jedem frei und ist für die Bewertung eigentlich sekundär.
Die "Kunst" des Kommentierens liegt gerade darin, etwas goutieren zu können, das mir zwar nicht gefällt, aber eben doch nicht übel ist. Und dafür gilt es Merkmale herauszufinden. In meinem Fall wären das Zeilenumbruch und die recht interessanten Enjambements. Besonders in der Urfassung.
Oder eben Kritikpunkte.
Und: Ein Gedicht muss nicht erklärt werden. Es erklärte sich aus sich selbst. Mit all seinen Ebenen.
Herzliche Grüße
der8.
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Agneta meinte dazu am 04.12.2019:
"ein Gedicht, das packt" ist für mich eigentlich ein Lob. Die Kritikpunkte habe ich versucht, an dem von dir als Beispiel genannten Domin-Werk zu erläutern. Deine Belehrung über die Kunst des Kommentierens erstaunt mich also. Aber sei's drum.
LG von Agneta
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AchterZwerg meinte dazu am 04.12.2019:
Liebe Agneta,
ich bin ja auch kein bisschen beleidigt.
Manchmal habe ich aber schon den Eindruck, dass die Texte hier nicht hinreichend sorgfältig gelesen werden. Dazu gehört auch eine Betrachtung der Form.
Du bist ja eher eine rühmliche Ausnahme.

Herzliche Grüße
der8.
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AvaLiam
Kommentar von AvaLiam (04.12.2019)
Auf die Gefahr hin, dass ich jetzt verhauen werde:

MIR hat Version 1 besser gefallen.
Mehr "Spiel"raum, mehr Denk-Aufgabe...

Das kurz am Rande, ich bin nicht so der Text-Zerpflücker (weil ich es nicht kann ) .

Für mich müssen Worte etwas hinterlassen, wenn sie an meinem Auge und hoffentlich auch am Hirn vorüberziehen. Das tun sie hier und die Bilder sprechen für sich.

von mir grünes Licht für "alarmstufe rot" - Ava
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AchterZwerg meinte dazu am 04.12.2019:
Hallo Ava,
mir gefällt die Urfassung im Nachhinein auch besser. *hüstel
Trotzdem bin ich den Einlassungen gern gefolgt: Im Grunde ist ein Gedicht selten "richtig" fertig.
Und da ich die Urfassung auf meinem PC gespeichert habe, liegt die spätere Auswahl eh in meinem Ermessen.
Eine interessante Möglichkeit ware noch, den Kunstaspekt besser herauszuarbeiten, wie es Viktor anempfohlen hat ...

Na, mal sehen
der8.
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AvaLiam meinte dazu am 04.12.2019:
mir gefiele der Kunstaspekt auch besser - zudem es auch noch einmal ein wenig das Willkürliche des Täters be-zeichnen kann, in dem ER den Fluchtpunkt malt...ER hat es in der Hand... ER bestimmt...
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Veröffentlicht am 01.12.2019, 4 mal überarbeitet (letzte Änderung am 02.12.2019). Textlänge: 52 Wörter; dieser Text wurde bereits 147 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 11.12.2019.
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