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E-Bike neu

Kurzgeschichte zum Thema Unfall


von AZU20

Ich bin nicht mehr ganz so gut wie früher zu Fuß. Die Muskulatur der Beine spielt mir den ein oder anderen Streich.
So entschloss ich mich, mir ein E-Bike mit ganz flachem Einstieg zu kaufen.
Die erste Fahrt führte mich zu einer Talsperre in der Nähe meines Wohnorts. Es war schon angenehm, den Berg beinahe ohne eigene Mithilfe zu erklimmen. Oben angekommen,  genoss ich den schönen Blick, ohne angestrengt zu sein, und entschloss ich mich, auf einem anderen Weg zu Tal zu fahren. Es ging ganz gut, zumal auf dem Radweg wenig Verkehr war.
Doch unten im Tal änderten sich die Verhältnisse. Die Strecke an der Erft entlang nach Hause war stark bevölkert, vor allem Menschen mit mehr oder weniger großen Hunden verengten die Route erheblich. In der Nähe eines Bahnübergangs stand rechts eine Frau mit einem großen schwarzen Hund. Als ich sie links überholen wollte, schoss der Hund, offensichtlich nicht richtig angeleint, zu mir herüber. Der Zusammenstoß war unvermeidlich. Ich landete glücklicherweise Hals über Kopf im Gras des Seitenstreifens.
Eine junge Frau half mir auf die Beine. „Wo ist ihre Frau?“ „Sind Sie verletzt?“ „Sollen wir einen Arzt rufen?“ „Wo wohnen Sie?“ Mehr als 15 Radfahrer standen um mich herum. Dicht an dicht. Coronazeit. Inzwischen kam meine Frau zurück. Wir waren  beide geschockt, während die Meute über die Hundebesitzerin herfiel. „Lassen Sie sich Name und Adresse geben!“
Ich bedankte mich herzlich bei allen. Glücklicherweise konnte ich weiterfahren. Die Verletzungen  waren harmlos. Die Coronaviren offensichtlich auch weit genug entfernt. Nur Hunde auf den Radwegen verursachen seitdem bei mir Herzklopfen..

 
 

Kommentare zu diesem Text


Sätzer
Kommentar von Sätzer (11.05.2020)
Solche Situationen, vor allem mit älteren Leuten auf E-Bikes passieren ziemlich oft. Ein Freund aus Freiburg kann ein Lied davon singen und bereut schon seinen e-Bike-Kauf. Die Versuchung ist groß zu schnell zu fahren und das Reaktionsvermögen von uns Alten nicht mehr so gut wie bei Jungen.
Unabhängig davon nutzen mehr oder weniger Mountainbiker, Radrennfahrer, normale Radler, Hunde - nur teils angeleint -, und Fussgänger bei uns am Flussufer einen ziemlich schmalen Weg gemeinsam. Da bleiben Kollisionen nicht aus. Die Unfall-Statistiken belegen, dass die Alten die meisten Unfälle mit E-Bikes bauen. Mit anderen Rädern vermutlich auch. wir leben gefährlich
Na ja, ich wünsche dir, dass es weiterhin ohne Malheur ausgeht.
LG Sä

Kommentar geändert am 11.05.2020 um 16:37 Uhr
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AZU20 meinte dazu am 11.05.2020:
Du hast es genau erfasst. Da hilft nur üben, üben, üben. Ich gebe die Hoffnung nicht auf. LG
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Didi.Costaire
Kommentar von Didi.Costaire (11.05.2020)
Es ist nicht ungefährlich auf Deutschlands Straßen, nicht nur wegen Corona. Ich wünsche dir aber noch viel Freude mit deinem neuen Drahtesel.
Schöne Grüße, Dirk
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AZU20 antwortete darauf am 11.05.2020:
Lieber Dirk. Im Augenblick hält sich die Freude noch in Grenzen. Danke für die Wünsche. LG
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DanceWith1Life schrieb daraufhin am 11.05.2020:
Und ich hab schon überlegt, mir auch eins zuzulegen, weil ich merke, dass ich instinktiv immer langsamer werde. Ich werde wohl bei meinem Instinkt bleiben, auch wenn es anstrengender ist.
Gut erzählt.

p.s.
Hunde spüren Blicke, also ich halte für möglich mit ihnen da ohne Worte Situationen zu meistern, klappt nicht immer, aber sehr oft.
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AZU20 äußerte darauf am 11.05.2020:
Ich würde es versuchen. Abenteuer pur. LG
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Bergmann
Kommentar von Bergmann (11.05.2020)
Radfahren ohne jeden Sturz - das ist eigentlich unmöglich, egal wie alt man ist.
Ich stürzte mal auf der Godesberger Rheinpromenade (Fahrradweg) bei Tempo 25 km/h mit meinem Rad (ohne Motor), als mir plötzlich ein etwa 5-jähriges Kind in den Weg lief, ohne sich umzuschauen - ich flog fast ungebremst auf den Asphalt und scheuerte mir die Arme auf, hatte zum Glück eine Jacke an, und konnte aber wieder aufsteigen und weiterfahren. Da war ich etwa 50 Jahre alt.
Ein andermal war ich vollkommen selbst schuld, ich versuchte auf engstem Raum fast im Stillstand umzudrehen, ohne abzusteigen, verlor die Balance und stürzte zu Boden, so dass mir der Daumennagel einklemmte und abriss ... Jetzt bin ich etwa 55.
Dritter Sturz: Nachdem ich mit Schülern in Bonn Ionesos Kahle Sängerin in der Werkstattbühne (in der Oper) gesehen hatte, trank ich mit ihnen - sagen wir: mindestens 3 Bier (3 x 0,33 Liter) - und fuhr im Dunkeln durch den Rheinauenpark am Rhein, bis ich in eine Vertiefung geriet, die ich völlig übersah, ich stürzte und scheuerte mir den linken Arm und die rechte Stirn auf, die blutete, die Brille flog mir vom Kopf. Ein in der Nähe ruhender Penner bekam das mit, hielt einen anderen Radfahrer an, der den Krankenwagen rufen sollte, ich protestierte, zuletzt geleitete mich der angehaltene Radfahrer bis nach Godesberg ins Villenviertel, wo ich damals wohnte. Als ich mich im Spiegel sah, erschrak ich über mich. Damals war ich etwa 60.
Ein viertes Mal - es war vor zwei Wochen - transportierte ich in einer Tasche, die ich an den Lenker hängte, etwa 20 Bücher, die ich zum Bücherkarren am Kaiserplatz fahren wollte, schon 10 Meter nach Verlassen der Autotiefgarage unseres Hauses in Bonn-Kesssenich schlenkerte ich in Langsamfahrt ungeschickt, die Tasche geriet in die Speichen des Vorderrads, das blockierte, und ich stürzte - zum Glück so langsam, dass ich mich mit beiden Armen auf dem Asphalt abstützen konnte, ich scheuerte mir nur die robusten Handflächen auf, ohne zu bluten. Nun bin ich 75 - und immer noch nicht vorsichtig genug. ...
Und ich erinnere mich an einen fast schon tragisch zu nennenden Sturz des Kollegen H. ..., der, wenn ich mich recht erinnere, schon beim Aufsteigen auf sein Rennrad so schwer verletzte, dass er sich den Oberschenkelknochen so kompliziert brach, dass er nach der Heilung lebenslange Beschwerden davontrug.
Und die Moral von der Geschicht':
Riskier zu schnelles Tempo nicht
und fahre niemals ohne Licht,
Vernunft und Alkoholverzicht
erhalten dir dein Angesicht,
fahr immer nur bei klarer Sicht
(auch Marmor, Stein und Eisen bricht)
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AZU20 ergänzte dazu am 12.05.2020:
Was für ein großartiger Kommentar. Die Moral von der Geschicht sollte man annehmen. Lieber Herr Bergmann, welcher Mut, trotz dieser Stürze sich immer wieder aufs Rad zu schwingen. Ich werde es nachmachen, obwohl ich gerade 80 geworden bin. LG
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Regina meinte dazu am 12.05.2020:
Bergmann soll sich zum mutigsten Amateurradfahrer Deutschlands küren lassen.
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Bergmann meinte dazu am 12.05.2020:
Bescheiden, wie ich nun mal bin, würde ich den Preis nicht annehmen. Deine virtuelle Auszeichnung, Regina incoronata, genügt mir vollkommen!
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Kommentar von Sin (55) (11.05.2020)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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AZU20 meinte dazu am 12.05.2020:
Ja, darüber bin ich natürlich auch froh. Danke und lG
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eiskimo
Kommentar von eiskimo (11.05.2020)
Eine in meinen Augen abwegige Reaktion wäre, nun das Radfahren sein zu lassen, weil: Es könnte ja ......
Durch aktive Bewegung, dem Training von Koordination und Gleichgewichtssinn erhält man sich seine Mobilität, und damit behält man ja gerade die Reflexe, die so manchen Sturz im Alltag verhindern.
Also E-Bike raus und los, am besten mit Helm und Vorausschauendem Fahren.
LG
Eiskimo
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AZU20 meinte dazu am 12.05.2020:
Danke, mein Lieber. Ich werde mich daran halten. LG
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (12.05.2020)
Hallo Armin, ich wünsche dir das Masseltop, das ich hatte.. Ich bin seit meiner Jugend Rad gefahren, ohne jemals so zu stürzen, das ich mich verletzte. Nach meiner Bypassoperation fahre ich meiner Frau zuiebe nicht mehr. Ichh wünsche dir für weitere Radtouren etwas von meinem Glück.
LG
Ekki
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AZU20 meinte dazu am 12.05.2020:
Danke, Ekki. Schade, dass Du nicht mehr fahren kannst. LG
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Jorge
Kommentar von Jorge (12.05.2020)
Die Geschichte an sich gefällt mir.
Sei aber in Zukunft achtsamer mit dir.
Vorausschauend kann man in ähnlichen Situationen vorher absteigen und das Bike zwischen Hund und Armin halten.
Halte dich tapfer und gesund!
LG
Jorge
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AZU20 meinte dazu am 12.05.2020:
Recht hast Du. Vielen Dank für die guten Wünsche und lG
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Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (12.05.2020)
In der Coronazeit gehen viele Hundebesitzer mit ihren gestörten Viechern ohne Leine in den öffentlichen Raum. Gut beobachtet.
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AZU20 meinte dazu am 12.05.2020:
Stimmt leider. LG
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Dieter_Rotmund meinte dazu am 12.05.2020:
P.S.:
E-bike -> E-Bike
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AZU20 meinte dazu am 12.05.2020:
geändert. Danke.
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TassoTuwas
Kommentar von TassoTuwas (12.05.2020)
Hallo AZU,
mit Hilfe der modernen Technik geht vieles leichter und schneller.
Manchmal auch die Bauchlandungen.
In Zukunft also moderat Gas geben und alles ist gut!
LG TT
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AZU20 meinte dazu am 12.05.2020:
Ich bemühe mich. Danke und lG
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Peer
Kommentar von Peer (12.05.2020)
Ja, das ist schon war. Die Sichtweise von Hunde- und Nichthundebesitzern gehen meist sehr deutlich auseinander, so nach dem Motto "der tut nichts".
LG Peer
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AZU20 meinte dazu am 12.05.2020:
"Der tut nichts" kann ich inzwischen nicht mehr hören. Danke und lG
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Kommentar von Regina (12.05.2020)
Das kannste jetzt aber nicht dem modernen Virus in die Schuhe schieben. LG Gina
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Kommentar von una (56) (21.05.2020)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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AZU20 meinte dazu am 21.05.2020:
Vielen Dank für die freundlichen Worte. Die nächsten Fahrten verliefen bisher unfallfrei. LG
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