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Tagebuch zum Thema Aktuelles


von Manzanita

Einerseits schlafe ich noch, andererseits bin ich schon wach und kann aktiv denken. So definiert sich mein Status als der Wecker meiner Mutter klingelt. Ein paar Mal piept er, das reicht, damit sie aufsteht. Sie bereitet uns jeden Morgen das Frühstück vor, und schläft eine Viertelstunde weniger als ich, jeden Morgen. Ich stehe erst kurz vor acht auf, wenn alles bereit ist.

Genauso wie gestern, würde ich aber viel lieber im Bett bleiben, oder mich gleich krank stellen. Heute ist der Spanisch-Test. Und bei Spanisch kann man nie wissen, was drankommt. Ihr müsst nämlich wissen, dass ich Spanisch als Muttersprache lerne, also nicht als Fremdsprache. Die spanische Grammatik, geschweige dessen Sinn, sind extrem schwer zu verstehen und jeder Lehrer oder sonstiger Sprachakademiker hat eine andere Meinung über sie. Immerhin ist unser Lehrer so nett, zuzugeben, dass es für vieles keine genauen Regeln gibt, weil man sich einfach bei der Erstellung nicht einig war.

Aber ich kann nicht anders. Also gehe ich essen. Für ein paar Minuten vergesse ich den Test sogar. In der ersten Stunde haben wir Englisch. Eigentlich. Erst warte ich ein bisschen auf die Aufgaben, dann etwas mehr. Ich warte und warte, und warte wieder und wieder. Bis die Stunde zu Ende ist. Keine Aufgaben. Naja, dann geh ich hat zum nächsten Fach. Physik. Ich warte wieder die ersten fünfzehn Minuten ab, dann kommt tatsächlich eine Aufgabe. Innerhalb von fünf Minuten bin ich fertig.

Um für die anstehende Klassenarbeit noch ein bisschen zu lernen, lese ich alle Seiten aus dem Kapitel im Buch ein weiteres Mal durch. Aber es bringt nichts. Ich meine, ich verstehe immer noch nicht, wie ich entscheiden soll, welchen Wert das Wort “se” (nicht das Verb, das Pronomen) hat. Bisher mache ich es nur mit ein bisschen Instinkt, aber ob ich mich auf den verlassen kann?

Der Test ist nicht wie der von gestern. Wir bearbeiten ihn online, alle über ein gleiches Word-Dokument. Jeder muss nur eine Teilaufgabe zu jeder Nummer machen, ich muss immer die dritte nehmen. Das macht am Ende nicht gerade viel Arbeit aus, denn ich bin bald fertig. Mal sehen, was am Ende dabei rauskommt. Die Noten von der gestrigen Arbeit haben wir noch nicht, das wird vermutlich noch ein bisschen dauern, die Bio-Lehrerin ist bei der Testkorrektur in der Zeit durchschnittlich mit ein bis zwei Wochen.

Nach Spanisch mache ich erst mal eine kurze Pause, danach mache ich mit Mathematik weiter, zur Abwechslung mal wieder etwas genaues und sinnvolles, auch wenn manchmal sehr anspruchsvoll. Man muss es nur verstehen, oder verstehen, dass man nicht alles verstehen muss.

Nach dem Mittagessen und der damit verbundenen Fahrt in den Park, bei der es heute übrigens anfing zu regnen, hörte ich noch die Nachrichten. Danach bearbeitete ich die Informatik-Aufgaben, die noch bis nächsten Mittwoch sind, aber trotzdem nicht mehr als paar Minuten dauern. Als ich mit allen Aufgaben fertig bin und die Schnecken gefüttert habe, versuche ich, das gestern angefangene Szenario weiterzufahren, da ich gestern nur zur Fahrt an die erste Haltestelle gekommen war. Leider hat das dumme Programm die Speicherung vergessen und lässt mich nicht mehr die Strecke fahren, die ich fahren möchte. Abgesehen von der Pause für online-Theater verbringe ich den restlichen Tag bis zum Abendbrot damit, den Simulator zum Funktionieren zu kriegen, aber ich scheitere und fahre eine bereits bekannte Linie, bei der mir auch bekannt ist, dass sie, wie auch passiert, bei einer bestimmten Haltestelle OMSI 2 zum abstürzen bringt. Schön, wie gut man das Programm voraussagen kann.

Tag 45: Montag, der 27.4.InhaltsverzeichnisTag 47: Mittwoch, der 29.4.
Manzanita
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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Tagebuch eines Selbstversuches der Isolation gegen CoViD 19.
Veröffentlicht am 29.04.2020. Textlänge: 585 Wörter; dieser Text wurde bereits 49 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 26.06.2020.
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