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Müllrosen

Kurzgedicht zum Thema Schreiben


von Mondsichel

Ach wie schön klingt doch dies Bildgeflecht,
ein Feuerwerk aus meiner Fantasie entsprungen.
Ich male mit Worten die größten Kunstwerke,
bin kein Picasso, doch ist’s mir gelungen.
Staunend Münder an meinem Ohre schmeicheln,
die um mein güt’ges Worte für das Ihre buhlen.
Und ich weiß, so wird’s geschehen stets,
das sie wie Schweine sich im Drecke suhlen.
`s egal ob’s Sinn hat, meine Bilderpracht,
oder ob’s ist nur gedankenlos dahin geschrieben.
In mein freundlich Netz hab ich sie eingesponnen,
gezwungen gar sind sie mich wahrhaft zu lieben.
Und auch wenn kein einzig’ Wort sie verstehen,
meiner Buhlschaft um ihren Sinn, sie unterliegen.
Ach welch herrlich Wortgeflechte Du mir bist,
im Namen der Sinnlosigkeit werde ich siegen.
Denn wer in hohem Range steht wie ich,
dessen Buhler schneller sprechen als denken.
Kann sich leisten, wie die Schweine im Dreck,
dem geneigten Leser nur Müllrosen zu schenken…

(c)by Arcana Moon

Anmerkung von Mondsichel:

Wer sich den Schuh anziehen möchte, der soll es tun... ;)
Und wieder ein Teil aus der "lustigen Welt des Schreibens".


 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von seelenliebe (52) (01.06.2006)
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Mondsichel meinte dazu am 01.06.2006:
Da freu ich mich erst einmal über Deine kleine lyrische Dichtung ^^
Was das Gedicht ansich betrifft: Ich beobachte mehr und mehr hier Leute, die hochtrabende Bilder in ihre Gedichte einflechten, obwohl weder das eine noch was mit dem anderen zu tun hat. Da wird alles durcheinander gemixt und behauptet es würde Sinn dahinter stecken. Holzhammer oben drauf, in dem man es in irgend ein Themengebiet steckt. Und dann so tun, als wäre es Kunst und hätte Sinn. Aber wenn man nachfragt wo der Sinn ist, bekommt man keine Antworten oder wird nur von einem Haufen von Arschkriechern (entschuldige meine Ausdrucksweise) als dumm dargestellt, oder neidisch oder was auch immer. Angeblich könne sowas ja nicht jeder verstehen.

Dabei bin ich selbst Verfasser von bildlicher Sprache und kann sogar solch schwierige Schriften wie die von Shakespeare verstehen. Der Schreiber selbst gibt jedem dann seiner Interpretation recht, nur damit er selbst nicht erklären muss was der Wust an Sinnlosigkeit bedeutet. Da trieft der Schleim schon bis sonstewo, auch wenn es der falsche Heiland ist an den sich die Meute klammert. Und worum geht es? Ausschließlich um Kommentare und Empfehlungen. Abartig. Nur gut das es das 10-Punkte Abstimmsystem nicht mehr gibt. Da war es noch schlimmer. Aber so langsam entwickelt es sich wieder genau in die Richtung hin.

Ich finde es einfach nur traurig. Denn genau wegen dieser Empfehlungen Sache macht man anderen falsche Hofnungen, die sich dann schon für den neugeborenen Goethe oder Shakespeare halten. Das ist keine ehrliche Lyrik mehr, das ist einfach nur Scheintum. Das ist Gier nach Aufmerksamkeit. Gier nach Beachtung und Mittelpunkt. WEr sowas unterstützt, der ist selbst scheinbar nicht besser dran. Wie hieß es noch: Die eine Krähe hackt der anderen nicht das Auge aus.

Bleibt für mich nur noch eines zu sagen: Wer nichts zu sagen hat, der soll einfach mal die Klappe halten. ;)
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seelenliebe (52) antwortete darauf am 01.06.2006:
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Mondsichel schrieb daraufhin am 01.06.2006:
Naja, Wut... Ich finds nur bescheuert wie sich hier manche verhalten. Als hätten sie kein Selbstwertgefühl mehr, wenn sie sich nicht ständig bestätigt fühlen. Und das ist nicht erst seit gestern hier so, das ist all die Zeit die ich schon hier bin so. Ich weiß nicht, kann man nicht einfach mal aus dem Herzen geben? Muss es immer so vor sich gehen: "Ich kommentiere Dich, Du kommentierst mich, auch wenn Du nichts zu sagen hast. Und lass wenigstens ne Empfehlung da..." Ich weiß nicht, aber ich vergebe Empfehlungen und Kommentare nur, wenn mich etwas bewegt. Wenn Fragen auftauchen, wenn es mich sehr berührt, wenn es mich beeindruckt. Nur aus "Freundschaft" oder dem Versuch auf mich aufmerksam zu machen vergebe ich keine Empfehlungen oder mache Texte zu meinen Lieblingstexten. Das ist hart, aber ehrlich. Alles andere wäre gelogen...
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Kommentar von Lurifax (45) (16.06.2006)
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Mondsichel äußerte darauf am 17.06.2006:
Nein, ich werde nicht zur Eitelkeit verführt,denn ich schreibe für mich selbst und über das was ich will und was mich bewegt. Ich erwarte keinen Applaus dafür. Ich freue mich wenn jemand meine Gedanken teilt, oder sich hineinversetzen kann, mehr aber auch nicht. Ich schreibe nicht, um anderen zu gefallen. IM Gegensatz zu solchen die ich hier beschrieben habe ;)
Ganz lieben Dank für Deinen Kommentar und Deine Gedanken...
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Dies ist ein Teil des mehrteiligen Textes Die lustige Welt des Schreibens.
Veröffentlicht am 01.06.2006, 3 mal überarbeitet (letzte Änderung am 15.06.2006). Textlänge: 154 Wörter; dieser Text wurde bereits 2.187 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 30.09.2020.
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