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Du bist nicht mehr

Sonett zum Thema Liebe und Tod


von monalisa

Du erster Kuss an meinem Mädchenmund,
du Arm, der mich beschwingt zum Maitanz führte,
verwirrende Gefühle in mir schürte,
mir eine Welt erschloss. Als Vagabund

und Leichtfuß liefst du mit mir Hand in Hand
durch manche Wand. Wir waren Weggefährten,
die sich getrost von Lust und Liebe nährten.
Dann haben wir uns irgendwo verrannt

und abgewandt. Als Paar schon längst getrennt,
verloren wir uns nicht in all den Jahren.
*Es reichte, dass wir uns zuweilen schrieben*,

um uns auf andersneue Art zu lieben.
Dein helles Lachen möchte ich bewahren,
gerade jetzt, wenns in den Augen brennt.



Februar 2019

Änderung:
*Es reichte, dass wir manchmal E-Mails schrieben*
wurde ersetzt

 
 

Kommentare zu diesem Text


Jo-W.
Kommentar von Jo-W. (01.05.2019)
ein schönes Sonett,liebe Mona-es tut gut,die wohligen Erinnerungen zu speichern-ich bewahre sie auch-einen Morgengruß-Jo
diesen Kommentar melden
monalisa meinte dazu am 02.05.2019:
Ja, lieber Jo, die Erinnerungen schmerzen zwar, trösten aber auch und verbinden über den Tod hinaus.
Vielen Dank für deinen Beitrag,
liebe Grüße
mona
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TassoTuwas
Kommentar von TassoTuwas (01.05.2019)
Hallo Mona,
ein sehr stimmiges Sonett, und auch von der Thematik her jedem Leser durch eigenes Erleben nicht fremd.
Es muss ja nicht der Tod sein, der den großen Schmerz bewirkt, der Tod ist ja ein alternativloses Ereignis, dass man früher oder später akzeptieren wird. Das Verlassenwerden, die Trennung, die Frage warum, das sind die langfristigen, schmerzlicheren Wunden. In ihnen lebt eine Hoffnung, die sich in den allermeisten Fällen, weil Wunschdenken, nicht erfüllt!
Meine Gedanken halt
Herzliche Grüße
TT
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monalisa antwortete darauf am 02.05.2019:
Hallo Tasso, dankeschön für deine Gedanken.
Wenn Jugendfreunde sterben, erweckt das die eigene Jugend in vielen bunten Erinnerungen, macht aber geleichzeitig bewusst, dass keine neuen mehr hinzukommen werden angesichts der Endgültigkeit des Todes.

Liebe Grüße
mona
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Kommentar von Ralf_Renkking (01.05.2019)
Ist nur so ein Gefühl von mir, aber Dein Sonett "erinnert" mich an Menschen, die ich nie kennengelernt habe, und nie kennen lernen werde, obwohl sie es wahrscheinlich wert (gewesen) wären.
Diesmal stört mich etwas an Deinem Text, was als Begriff besser nicht erfunden worden wäre: E-Mails.

Ciao, Ralf

P. S.: Dafür müsste sich doch eigentlich ein deutscher Begriff entwickeln lassen, was meinst Du?

Kommentar geändert am 01.05.2019 um 13:24 Uhr
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DanceWith1Life schrieb daraufhin am 01.05.2019:
ich finds lustig, es knackt diese Zeilen in Form und Inhalt aus den Vergangenheiten ins aktuelle Zeitalter, aber es könnte tatsachlich ein besseres Wort als E-mails geben.

Antwort geändert am 01.05.2019 um 22:52 Uhr
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monalisa äußerte darauf am 02.05.2019:
Hallo Ralf, hallo DanceWithLife,
so furchtbar finde ich 'E-Mails' gar nicht, das Wort ist halt ein Kind unsrer Zeit, wie die E-Mails selbst, die viel weniger Aufwand erfordern als Briefe und rasche Kommunikation möglich machen. Ich schreibe zwar auch immer noch gern Briefe, die sind aber dann etwas ganz Besonderes und wahrscheinlich auf dem Boden von E-Mails gewachsen, ohne die viele Kontakte längst abgerissen wären.

Vielen Dank euch beiden und liebe Grüße
mona
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Ralf_Renkking ergänzte dazu am 02.05.2019:
Hi Mona, also, die Bezeichnung ist vielleicht in einem Artikel, bzw. Bericht zweckmäßig, aber schau Dir das Gedicht mal aus der Vogelperspektive an. Wenn viele Worte im Gedicht diese Bindung aufweisen, ist das vielleicht nichts Verwerfliches mehr, aber so reißt es ein optisches Loch, und schluckt den Rest (Ich verdammter Hyperbelierer).
Mir wäre weniger aufgefallen, wenn Du bei dem altmodischen Begriff geblieben wärst, denn E-Mails sind ja nun mal nichts anderes als elektronische Briefe.

Ciao, Ralf

P. S.: Inge Wrobel hat mir kürzlich bewiesen, dass an Kleinigkeiten sogar eine Empfehlung scheitern kann.
Nein, das war kein Wink mit dem Zaunpfahl, sondern lediglich ein Denkanstoß.
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monalisa meinte dazu am 02.05.2019:
Hallo Ralf,
hartnäckig bist du, das muss man dir lassen 😊!
Ein Vorschlag zur Güte:

>> Es reichte, dass wir uns zuweilen schrieben, <<

'Briefe' wären für mich zu dick, zu gewichtig ... hier. Aber damit, offen zu lassen, was geschrieben wurde, von Weihnachtskarten bis SMS könnte ich leben. Würde es das für dich besser machen?

Liebe Grüße und danke
mona
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Ralf_Renkking meinte dazu am 02.05.2019:
Hi Mona, nun ja, es ist Dein Text, im Endeffekt entscheidest Du, aber Deinen "Vorschlag zur Güte" finde ich mega stark, besser als "E-Mails" und viel besser noch als "Briefe".

Ciao, Ralf
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monalisa meinte dazu am 02.05.2019:
Geändert 😊. Danke 😊.
Liebe Grüße,
mona
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Ralf_Renkking meinte dazu am 02.05.2019:
Super, Mona. 'zuweilen' und 'andersneue' flutscht auch viel besser.

Ciao, Ralf
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monalisa
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Veröffentlicht am 01.05.2019, 2 mal überarbeitet (letzte Änderung am 02.05.2019). Textlänge: 109 Wörter; dieser Text wurde bereits 154 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 22.08.2019.
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