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Genre des Tages, 11.05.2021:
Essay
Eine über die Tagesaktualität hinausgehende, relativ freie Aufsatzform auf hohem, fast literarischem Niveau.
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  Über den aristotelischen Sinnsucher und blinde Hühner, die auch mal ein Korn finden von Bluebird (10.05.21)
Recht lang:  Transzendentale Eschatologie von Terminator (7896 Worte)
Wenig kommentiert:  Die Flüchtlingswelle aus Sicht der Medien von Horst (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  Zitate und Aphorismen unter der Lupe von solxxx (nur 26 Aufrufe)
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Unser Buchtipp:

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Das Erbe der Erinnerung

Gleichnis zum Thema Zukunft


von Ralf_Renkking

Das Land war schon längst wieder im Meer ertrunken, Städte und Dörfer versunken, die Flora und Fauna hatte sich dem Wasser angepasst, jedoch auch die Menschen waren mutiert; nachdem ihre Vorfahren verzweifelt nach Überlebensmöglichkeiten unter der See gesucht hatten, veränderten sich die Gene, der moderne Mensch verwandelte sich allmählich in den Wassermann.
Als die Entwicklung abgeschlossen war, erinnerte nichts mehr an die Landläufer und die Ahnen des Kiemenatmers gerieten mehr und mehr in Vergessenheit, bis eines Tages ein Homo Ichthyos in die Wasser dieser Welt geboren wurde, der im jugendlichen Alter von etwa sechzehn Jahren auf Kieme und Flosse schwor, die Reinkarnation eines Landbewohners zu sein und so begann seine Mission, das schwimmhäutige Volk um ihn herum zu überzeugen, zu Höherem berufen zu sein, doch die Ignoranten verfolgten und töteten ihn ebenso wie sie mit seinen Anhängern verfuhren, konnten jedoch nicht verhindern, dass sich eine Glaubenskultur entwickelte, die für die Ewigkeit gemacht schien.
Heutzutage wissen wir natürlich längst, dass es keine Wiedergeburten gibt, sondern lediglich Erinnerungen weitervererbt werden können, die Vision allerdings, eines Tages an Land zurückzukehren oder gar die Sterne zu erobern hält uns wach und gibt uns Hoffnung, denn wir haben mittlerweile gelernt, Vorstellungen in konkrete Kanäle zu lenken.

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