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Predigt zum Thema Alleinsein


von LotharAtzert

Zufall? - Mit der Kraft des Angreifers diesen zu Fall bringen
Alte Judo-Weisheit

Wenn es Gott gibt und Gott der Alleine ist, wovon Bluebird zum Beispiel ausgeht, gibt es den Zufall nur als uns Zufallendes – natürlich von Ihm. Und seine Absicht, dies unterstelle ich einfach mal, ist uns alle zu erlösen, aus aller irdischen Not in Seine Seligkeit heimzuholen. So schickt er jedem das eigene Schicksal, sozusagen als Düngemittel für sein Rettungs-Sämchen. Was die Sämchen aber im Einzelnen draus erwachsen oder verdorren lassen, überläßt er jedem selbst. Allerdings muß das Sämchen auch im Frühling aufgehen, sonst ist der Aufwand umsonst.

Es wird Zeit, Karma zu verstehen. Nicht Vorstellungen davon klug zu kikerikien, oder dem neuen Antikikerikius Applaus zu spenden, sondern zu erkennen, daß jede Verfehlung als Fehler in uns selbst zu Folgen führt und sich als fehlend an der Gestalt offenbart. Haß macht hässlich, heißt es darum zum Beispiel auch. Fehlend, oder zuviel, von Gefühl zum Gemüt greift eins ins andere. Zum einen greifts ins Kollektiv, und zum andern ins Subjekt. Von vergangenen Ursachen, rhythmisch in die Gegenwart, von hier in die Zukunft. Es ist nicht vom Glaube oder Unglaube an Karma abhängig, ob's einer annehmen will, oder ablehnt, sondern von der geistigen Entwicklung. Gott ist, da komm ich den Vedantisten nahe, das Eine in allem, wie das All im Geeinten.

Der Buddha rät im Theravada übrigens dazu, das Lebensrad sein zu lassen, wie es ist. Und ansonsten um Nahrung zu betteln. Das soll den Gebenden ihr Karma erleichtern, das wußten selbst die indischen Kinder. Nun entsprechen in den höheren Geistesetagen der Geistesnahrung im Abendland natürlich die Philosophien und Mythologien als zu Erbettelbarem. Ob man dort dem Büßer Ätznatronius ein Almosen reichen wird? Oder gleich fasten.


Karma. Es gibt kein Versteck. Nicht vor dem Winter, nicht vor dem Zeitgott und dem uns jedem sein begrenzendes Maß gebenden Apollon. Das alles, jede Verfehlung, ist an uns fehlerhaft oder fehlt, macht die Gestalt unförmig. Und anders herum - jede Barmherzigkeit macht sie umso schöner in der wahren Welt. Ob das einer glaubt, also darauf ist gepfiffen.
Es ist gut, so etwas wenigstens einmal gehört oder gelesen zu haben.


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Dies ist ein Gesang des mehrteiligen Textes Kinder des Meeres.
Veröffentlicht am 28.02.2021, 3 mal überarbeitet (letzte Änderung am 01.03.2021). Textlänge: 356 Wörter; dieser Text wurde bereits 70 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 11.05.2021.
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