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Refugium

Text zum Thema Alleinsein


von LotharAtzert

"Jeder kann für sich und am Ort ein Refugium gestalten", schrieb ich heute morgen forsch und dachte dabei erst im allgemeinen Sinne an die Bedeutung von Bereich, Umfeld, Heim, Rückzugsgebiet. Bis mir das englische Refuge einfiel, dessen Üersetzung Zuflucht heißt - im Sinne des sich-fügens zur Gestalt.
Zuflucht, ein Wort mit tiefster Bedeutung. Man sucht Zuflucht in Zeiten der Not und nur selten in vergnüglichen Tagen.

Das ist bei einfältigen Menschen und nichtdomestizierten Tieren anders: Sobald ich beim Aufwachen an meinen Lehrer denke, fühle ich seinen Segensstrom und empfinde Dankbarkeit für Unaussprechliches.
Ein nichtdomestiziertes Tier hat keinen Intellekt, folglich fehlt die Voraussetzung für Verstellenkönnen. Es ist, auf seine Weise rein, indem es ist, was es ist. Das domestizierte Tier hat sich schon menschliche Unarten abgeguckt.

Im Buddhismus nehmen wir dreifache Zuflucht
Zum Buddha, zum Dharma und zum Sangha.

Buddha ist der Zustand des vollkommen Erlöstseins
Dharma ist die Lehre vom Weg dorthin
und Sangha sind alle jene, welche auf diesem Weg wandeln.

Im Vajrayana kommt eine weitere Dimension hinzu: Der Lehrer. Er verkörpert alle drei in sich. Das ist natürlich hardcore, keine Frage.
Eine solche Zuflucht (zum kurzen Weg, wie das Vajrayana manchmal auch genannt wird) ist unzerstörbar wie der Raum, da komme, was wolle. Vajrasattva, das unzerstörbare Diamant-Wesen, der die spiegelgleiche Weisheit verkörpert, ist Namensgeber.

Ein solches Refugium zieht, wie jedes andere auch, die seinen an und bleibt für Fressfeinde und Gleichgültige unsichtbar, bzw. uninteressant.
Willkommen Spiegelbild.


Inzwischen ist es ja so, daß es fast überall nur noch Zucht, Un- und Inzucht gibt. Überall und auf allen Ebenen sind Sicherheitsschranken, Beschränktheiten drängen zur Macht. Das Www dagegen verspricht grenzenlose Freiheit. Die Naturkinder haben verloren, die Geisteskinder sind, durch Systheme gebrochene, angepasste Idioten geworden.
Und dann ich, mittendrinn, mit meinem Buddha-Biotop, wartend auf nichts.


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Kommentare zu diesem Text


DanceWith1Life
Kommentar von DanceWith1Life (31.01.2020)
magst du Filme? Ich musste gerade an Kubriks Odysee im Weltraum denken, Menschheitsentwicklung vom Kampf an der Wasserstelle bis zur Raumstation, und sein Computer der auf Grund einer "Lüge" sabotiert, und dann fragt, werde ich träumen?
Ich denke, wir alle täten gut daran uns die Entwicklung nochmal anzuschaun und zu fragen, wo wir eigentlich hinwollen.
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LotharAtzert meinte dazu am 31.01.2020:
Nach meiner letzten Ehescheudung - ist schon wieder Jahrzehnte her - war ich nicht mehr im Kino. Aber Kubriks Odyssee hat mich auch beeindruckt damals, wie nur weniges (Rushamoon wäre noch zu nennen) Wir täten gut daran, ja. Ich glaube nicht an dieses Menschen-Wir und glaube weiter, daß eine Veränderung in beide Richtungen immer von Einzelnen bestimmt wird, die entweder Massenhysterien auslösen, oder zurück zum Ursprünglichen führen.
Wie den auch sei, man muß sich für letzteres (und vielerlei scheinbare Entbehrung) entscheiden, oder wird entschieden.

Danke
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DanceWith1Life antwortete darauf am 31.01.2020:
Von Massentierhaltung, ob Menschentier oder andere halte ich auch nichts und dein Kommentar bewegte mich mich dazu nochmal zu überlegen, wie das Menschen-Wir eigentlich zu verstehen ist. Da machte ich eine interessante Entdeckung. Ich brüte sie noch ein wenig, dann teile ich sie.
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AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (31.01.2020)
Lieber Lothar,
nachdem du uns vor Kurzem vollmundig ankündigtest, dass du dir ein Leben als zukünftiger Religionsstifter (!) gut vorstellen könntest (wo ist eigentlich dieser zielführende Beitrag?) frage ich mich, ob du dich ebenso als Refugium der KaVauuser betrachtest ...
den Seinen gibt es der Herr bekanntlich im Schlaf ...

noch leicht im Zweifel
der8.

Kommentar geändert am 31.01.2020 um 06:42 Uhr
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LotharAtzert schrieb daraufhin am 31.01.2020:
Liebe 8
wer seid "ihr"? (kann euch gern einen Brand stiften, wenn " ihr" wollt).
Nein, kV ist kein Refugium, es sei denn ein sich allmählich auflösendes. Warum es sich auflöst, wurde zur Genüge gesagt. Insofern habe ich hier, wenns gut läuft, ein paar (geistige) Samen in Einzelne gesetzt und damit ist mein Werk eigentlich vollbracht.
Ich danke für das Lesen.

Ohne Furcht und Hoffnung
der letzte
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LottaManguetti
Kommentar von LottaManguetti (31.01.2020)
So ganz verstehe ich diesen Buddhahype in Deutschland noch nicht, aber gut. - wenns hilft.
😊

Kommentar geändert am 31.01.2020 um 09:30 Uhr
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LotharAtzert äußerte darauf am 31.01.2020:
Buddhahype??
Ich glaube, auch du siehst alle Phänomene noch durch die Brille der öffentlichen Meinung. Bei was soll was helfen?
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LottaManguetti ergänzte dazu am 31.01.2020:
Nun, Lothar, du musst schon zugeben, dass in den letzten Jahrzehnten die Deutschen - und nur für die kann ich sprechen - u. a. den Buddhismus als Ersatzreligion betreiben. Oder irre ich mich? Eher nicht.
Aber bitte, wenns hilft.

😉
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LotharAtzert meinte dazu am 31.01.2020:
Ob und wieweit einer aus den Vielen das Dharma verstanden hat, zeigt sich erst im Alltag. Es ist, oberflächlich betrachtet, beruhigend zu wissen, daß nahezu in jeder deutschen Großstadt mindestens ein buddhistisches Zentrum ist. Das gilt sogar für die östlichen Gegenden Polen, Rußland, Slowakei usw. - der so genannte Waschbäreneffekt.
Aber last but not least hat das nichts mit der Bewußtseinshaltung zu tun, an der überall in der Welt (und täglich mehr) Mangel herrscht. Mitläufer aller Couleur machen jeden Vergleich sinnlos.
Da erinnere ich gern wieder mal an Heraklits Fragment:
"Einer gilt mir Zehntausend - wenn er der Beste ist"


H. war übrigens kein Buddhist

Antwort geändert am 31.01.2020 um 12:31 Uhr
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Kommentar von aliceandthebutterfly (36) (31.01.2020)
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LotharAtzert meinte dazu am 31.01.2020:
Das hast du aber vollkommen schön gesagt, liebe Stefani. Im Tibetischen ist es leider etwas gewöhnungsbedürftiger. Da wird zum Beispiel aus Vajrasattva ein Dorje Sempa, aus der Tara eine Dölma … und aus Tara/Dölma wird in China Kuan Yin, das ist meine Favoritin.

Einen lieben(Dankes)Gruß auch an dich
Lothar
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aliceandthebutterfly (36) meinte dazu am 01.02.2020:
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LotharAtzert meinte dazu am 01.02.2020:
Den Film kenne ich nicht, aber zur Tara will ich noch was sagen. Wenn von ihr die Rede ist, so ist meistens die grüne Tara gemeint - die Farbe weist auf das Element, in diesem Fall ist es der Wind. Es gibt auch noch andere Taras, aber die grüne wird am meisten verehrt, weil sie vor allerlei Gefahren schützt und als Allbarmherzige in Tibet verehrt wird.

 Grüne Tara

Es gibt des weiteren eine feurig rote Tara mit Pfeil und Bogen namens Kurukulla, weiß aber gerade nicht, was das heißt.... werde es googeln.
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aliceandthebutterfly (36) meinte dazu am 01.02.2020:
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LotharAtzert meinte dazu am 01.02.2020:
Natürlicherweise empfehle ich immer "Spiegel des Bewußtseins, Essenz des tibetischen Buddhismus" von meinem hochverehrten Lehrer Chögial Namkhai Norbu, erschienen bei 'Diederichs gelbe Reihe'.

Aber da findest du nichs über die Taras drin. Dazu müsste ich mich erst erkundigen, was nicht schwer sein dürfte. Da man nicht "auf allen Hochzeiten tanzen" kann, kenne ich mich da weniger aus.

Zu Namkhai Norbu ist noch zu sagen, daß er in Italien verheiratet war und sein Sohn, eine in Tibet hoch verehrte Inkarnation und hier im Westen IBM-Manager war, inzwischen das Werk des Vaters fortführt, also jederzeit erreichbar ist.
Danke fürs Interesse.
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aliceandthebutterfly (36) meinte dazu am 01.02.2020:
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Von Ratten, Frauen und KindernInhaltsverzeichnisSweet nothing
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Dies ist ein Teil des mehrteiligen Textes Vom Wind in den Bäumen.
Veröffentlicht am 31.01.2020, 5 mal überarbeitet (letzte Änderung am 31.01.2020). Textlänge: 296 Wörter; dieser Text wurde bereits 244 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 11.06.2021.
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