Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
Spaxxi (16.01.), polkaholixa (15.01.), AsgerotIncelsior (12.01.), minamox (07.01.), Frau.tinte (06.01.), Herbstlaub (05.01.), selcukara (03.01.), Ania (01.01.), jimmy.hier (31.12.), Ksenija (23.12.), Athene (19.12.), Hannelore (05.12.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 648 Autoren* und 76 Lesern*. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.

(*Im Gegensatz zu allen anderen Literaturforen zählen wir nur die aktiven Mitglieder, da wir uns als Community verstehen und nicht als Archiv toter Texte. Würden wir alle Nutzer zählen, die sich seit Gründung hier angemeldet haben, und nur die abziehen, die sich selbst wieder abgemeldet haben oder rausgeworfen wurden, kämen wir auf 14.928 Mitglieder und 432.346 Texte. Musste auch mal gesagt werden.)

Genre des Tages, 18.01.2020:
Volksstück
Ziemlich neu:  Archetyp und Fußball von LotharAtzert (06.07.19)
Recht lang:  Story about Miss Bunny. von Elén (534 Worte)
Wenig kommentiert:  Phlegmaticker von LotharAtzert (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  Lohnbeschäftigung und Prostitution von Augustus (nur 141 Aufrufe)
alle Volksstücke
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:

Mein E - Book Katalog
von solxxx
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Eine Meinung: "Ich bin bei keinVerlag.de willkommen, weil Mehrteiler hier auf allergrößte Gegenliebe stoßen..." (Klein-Ida)

Weites Gelände

Sonett zum Thema Aufbruch


von Isaban

Am Himmel treibt ein Meer aus schwarzen Quallen,
der Mond hat einen Kreis um sich gezogen,
die Silberrüstung ist konkav verbogen;

zwei kurz erhellte Himmelskörper fallen,
als tauchten sie zu Stimmen, die sie riefen,
per Kopfsprung in die irdisch grauen Tiefen.

Ich stehe auf der Brüstung und ich schaue
den Sternen nach. Sie kennen keine Wände.
So stehe ich und forme meine Hände
zur Wiege für den Mond und schau ins Blaue;

fast glaube ich, dass ich Gedanken sende.
Ganz still steh ich, sacht senkt sich meine Braue,
ich weiß nicht mehr, ob ich mir selbst noch traue
und ahne um der Schnuppen stilles Ende.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Irma
Kommentar von Irma (11.08.2012)
Wenn Sternschnuppen vom Himmel fallen, kann man sich etwas wünschen. Hier in diesem Sonett traverse erfolgt jedoch eine Umkehrung von Ursache und Wirkung. Der eigene Wunschgedanke wird als Auslöser betrachtet. Wer hat sich nicht schon einmal gewünscht, die Sterne vom Himmel holen zu können? Wunderschön! Auch diese leise Todessehnsucht, die über dem Gedicht liegt. LG BirmchenIrmchen
(Kommentar korrigiert am 11.08.2012)
diesen Kommentar melden
franky
Kommentar von franky (12.08.2012)
Hi liebe Sabine,

„ich weiß nicht mehr, ob ich mir selbst noch traue
und ahne um der Schnuppen stilles Ende.“

Dein Sonett gewinnt bei jedem weiteren Lesen an Deutlichkeit und Aussagekraft.

Ein Werk, Vom Feinsten.

Liebe Sonntagsgrüße

Von
Franky
diesen Kommentar melden
Kommentar von AronManfeld (43) (17.08.2012)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diesen Kommentar melden

Isaban
Zur Autorenseite
Zum Aktivitäts-Index
Veröffentlicht am 11.08.2012. Textlänge: 105 Wörter; dieser Text wurde bereits 972 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 14.12.2019.
Lieblingstext von:
franky, irakulani, Irma, mnt.
Leserwertung
· experimentell (1)
· fantasievoll (1)
· gefühlvoll (1)
· geheimnisvoll (1)
· lustig (1)
· melancholisch (1)
· stimmungsvoll (1)
· wehmütig (1)
· witzig (1)
Was meinst Du?
Diesen Text kommentieren
Mehr über Isaban
Mehr von Isaban
Mail an Isaban
Blättern:
voriger Text
nächster Text
zufällig...
Weitere 10 neue Sonette von Isaban:
Alles gut Wie gerne würde unbefleckt ich wandeln Feudeln Blickdichtung Heimsuchung Hülsenfrucht Stehaufmandl Verssuchung Verführungskunst Kriechspur
Mehr zum Thema "Aufbruch" von Isaban:
Anhalten: Karl Perspektivwechsel Augenblick Adieu Nomadenherz Erden Grenzübergang Rekonvaleszenz Kurzgedicht Fort ist er Reif ist die Zeit Weiß tut meinen Augen weh Hals- und Beinbruch Fischbeinstäbchen Die Weite war fast sternenleer
Was schreiben andere zum Thema "Aufbruch"?
Tag 29 - Die Bärin brüllt (Serafina) Rauhreife Hoffnung (millefiori) Der verlorene Bruder (eiskimo) Ghasel (Ralf_Renkking) Reflexionen (Momo) Vom Vaterland (niemand) gegenüber (Traumreisende) Freitags nicht mehr Schule schwänzen (eiskimo) BeWEGung (tulpenrot) gegenüber (Traumreisende) und 296 weitere Texte.
Dieser Text ist höchstwahrscheinlich urheberrechtlich geschützt. mehr Infos dazu
diesen Text melden
© 2002-2020 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2020 keinVerlag.de