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Die Alten- und Alterslast

Glosse zum Thema Alter


von loslosch

Senectus ipsa est morbus (Terenz, ~190 v. Chr. bis ~158 v. Chr.; Phormio). Das Alter stellt an sich schon eine Krankheit dar.

Dem anspruchsvollen Komödiendichter der Antike, der selbst kaum 32 Jahre alt geworden ist, gelang dieses Bonmot. Im Spannungsfeld seiner Doppeldeutigkeit jedoch erst in der Moderne erlebbar und erfahrbar. Die weltweit rasant gestiegene Lebenserwartung stellt die staatlichen Finanzierungssysteme (Rentenversicherung, gesetzliche Krankenversicherung, gesetzliche Pflegeversicherung) auf eine harte Probe. Primär zielte Terenz in den damaligen Lebensverhältnissen auf die Morbidität des Alters ab, doch beschreibt diese Krankheit der Alten zugleich auch die der Gesellschaft. Der medizinisch-technische Fortschritt rüttelt an ihren Grundfesten, legt die Antinomie zwischen Anforderungen an eine humane Gesellschaft und Fragen der Finanzierbarkeit bloß. Sieger im Ringen um eine Problemlösung wird in letzter Konsequenz immer die Finanzierbarkeit bleiben. Die dumpfen Trommeln trommeln dunkle Zukunftsmusik.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von niemand (27.03.2014)
Ist die Geburt nicht die erste Stufe besagter Krankheit?
Führt sie doch zwangsläufig zum Alter (einer weiteren Stufe) hin und letztlich zum Tode. Das Leben an sich ist also eine tödliche Krankheit, eine unheilbare.
LG Irene
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loslosch meinte dazu am 27.03.2014:
konsequent zu ende (oder bis an den anfang) gedacht. nichts für depressive naturen.
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ViktorVanHynthersin
Kommentar von ViktorVanHynthersin (27.03.2014)
Das Leben ist eine Krankheit, die auf sexuellem Wege übertragen wird und zwangläufig mit dem Tod endet...
Irgendwo dazwischen )
Viktor
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loslosch antwortete darauf am 27.03.2014:
gilt auch für die in-vitro-fertilisation!
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ViktorVanHynthersin schrieb daraufhin am 27.03.2014:
So was kommt mir nicht ins Glas )
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loslosch äußerte darauf am 27.03.2014:
schon gar nicht in die tüte!
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (27.03.2014)
"Das Alter stellt an sich schon eine Krankheit dar."
Das stimmt, Lothar. Wi sollten uns deshalb selbstkritisch fragen, ob nicht ein Teil des Respekts, der uns meistens erwiesen wrd, diesem Umstand geschuldet ist.^^
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loslosch ergänzte dazu am 27.03.2014:
das mag so sein, wenn man behutsam seine wehwehchen kultiviert. aber oft wird das durchschaut!
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