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Ohne Furcht und Hoffnung

Essay zum Thema Philosophie


von LotharAtzert

"Gib die Hoffnung auf, sie fesselt, wie auch die Furcht, ans Dasein" kommentierte ich bei Jacks "Jenseits von Welt und Hitler" dessen Einlassung aufs Hoffen auf das Gute.
Er antwortete mit: "Solange die Hoffnung moralisch fesselt, sind mir diese Fesseln willkommen. Ich erstrebe ja nicht das Nichts, sondern das Gute, daher macht es für mich keinen Sinn, mich in einen mystischen Nihilismus zurückzuziehen."

Hoffnung und Furcht gehören als Gegensatzpaar zusammen, wie heiß und kalt, gut und böse und so weiter. Mehr sagt mein Satz zunächst nicht aus. Aber das geschwätzige Weib im Mann wittert darin bereits Unheil, nämlich Nihilismus. Nicht DEN Nihilismus, der an nichts zu glauben vorgibt, sondern einen "mystischen" Nihilismus.

Wer sich fürchtet, hofft, von der Furcht befreit oder gerettet zu werden. Und wer hofft, erschafft die Befürchtung, daß sich die Hoffnung vielleicht nicht erfüllt. Wer "das Gute" erstrebt, der hat es nicht; wer es hat, der erstrebt es nicht - das sind einfache, leicht nachvollziehbare Gedanken. Wobei das Wort "Streben" an einen Streber denken läßt, der die Dinge, die an sich vollkommen perfekt sind, verbessern möchte. Ein Streber, der nichts lassen kann, wie es ist, da ihm jegliche Gelassenheit fehlt. Und gar nach "nichts" zu streben, hört sich nach einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme eines Jobcenters an. Man kann, gelinde gesagt, nicht nach nichts streben.

Vollkommen perfekt ist alles. Um nicht mißverstanden zu werden: ich meine nicht die Verhältnisse unter Sterblichen, sondern das Prinzip des Wirkenden. Man kann sich drauf verlassen, daß dieses Prinzip in allem vollkommen ist und dieses Verlassen zeichnet fromme Menschen seit je her aus. Sie wissen sich geborgen im Allesbewirkenden. Dort etwas verbessern zu wollen oder zu hoffen, daß Gute belohnt und Böse bestraft werden, ist sowohl müßig, als auch ein Zeichen der Hybris. Denn es geschieht ja ganz von selbst. Jeder bekommt immerzu sein Erwirktes. Da bleibt viel Zeit für Müßiggang, Zeit, um Texte zu verfassen, wie diesen. ...

Noch ein Wort zum Guten: Die Vorstellung, was gut ist, ist noch lange nichts Gutes, da ein anderer andere Vorstellungen hat, die sich durchaus widersprechen können. Sogar Verbrecher wie der selbsternannte Kalif Abu Bakr al-Baghdadi werden von ihren Anhängern für gut befunden. Dabei zeigt sich alles erst im Ergebnis. 

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Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Graeculus (69) (02.05.2015)
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LotharAtzert meinte dazu am 02.05.2015:
Ist klar - wird gleich entsprechend berichtigt.
Und inhaltlich fiel Dir nichts dazu ein?
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Graeculus (69) antwortete darauf am 02.05.2015:
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LotharAtzert schrieb daraufhin am 02.05.2015:
Was bleibt mir anderes übrig. ... seufz ...
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Kommentar von BabetteDalüge (67) (02.05.2015)
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LotharAtzert äußerte darauf am 02.05.2015:
Schön, daß Du von meinem Benehmen sprichst, das gehört bestimmt auch hier her.
Mir geht es weder um die Gesellschaft, noch um gutes Benehmen, sondern um das Aufzeigen: Aus dieser Einseitigkeit resultiert zum Ausgleich jene Einseitigkeit.
Auf der rechten Spalte konnte sich mal wieder einer nicht verkneifen, "anklagend" und "düster" zu werten. Wen hab ich angeklagt? - Nur die Unwissenheit ... düster düst er.
Danke
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Overwolf (37) ergänzte dazu am 05.09.2016:
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LotharAtzert meinte dazu am 05.09.2016:
Mensch Overwolf, Du verwöhnst mich ja heute richtig mit Aufmerksamkeit, auch noch auf so alte Schinken.
Weiß garnicht, was ich sagen soll, außer vielen Dank dafür.
Einfach zu haltende Sklaven, ja ja ...
(Mir ist aufgefallen, daß ich heute 5. Sept. 013 bei Trekans Apho zwischendrin was Entscheidendes gesagt hab, was einfach niemand wahrnimmt - als stünde da nichts ...)
Gruß
L.
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Dies ist ein Absatz des mehrteiligen Textes Manjushris Schwert - Vom unzweideutigen Artikulieren.
Veröffentlicht am 02.05.2015. Textlänge: 362 Wörter; dieser Text wurde bereits 717 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 04.12.2019.
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