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Stufenweg und Einsicht in die Natur des Geistes IIInhaltsverzeichnisBuddhanatur

Verehrung

Essay zum Thema Wahrhaftigkeit


von LotharAtzert

Von nichts kommt nichts.
Deutsches Sprichwort

Das Wesen der Verehrung (skt. Sadhana) hat mehr mit dem Herzen als mit dem Verstand zu tun. Da liegt es in der Natur der Sache, daß Hartherzige dies gern zu ihren Gunsten relativieren, indem sie, ohne die Klärung, was denn Verehrung genau ist, behaupten, jene könne sich auch als schädlich erweisen. Dann folgen zumeist Namensaufzählungen von Verbrechern, wie Hitler, Pol Pot, Stalin usw. welche dies belegen sollen. Verbrecher, die alle bis heute hochgradig Verehrung genießen.
Damit ist natürlich nichts über das Wesen der Verehrung gesagt. Im Folgenden möchte ich deshalb der Sache etwas auf den Grund gehen.

"Ehre, wem Ehre gebührt" heißt ein bekannter Spruch. Aber wem anders, als dem, der Gier, Haß und Unwissenheit vollständig in Liebe und Weisheit verwandelte, gebührte sie dann noch?
Die Weisen aus Indien - Sadhus - wissen es seit Jahrtausenden: Die Verehrung verwandelt den Verehrenden allmählich in das verehrte Objekt. Also machen sie sich diese Kraft zunutze, indem sie äußerlich den Körper verbeugen und innerlich das Objekt über ihrem Haupt, sowie dem aller Lebewesen visualisieren, mit dem sie am Ende ihrer Sadhana in Licht verschmelzen. Das machen sie das ganze Leben hindurch, Tag und Nacht und so wachsen sie quasi über sich selbst hinaus.

Es geht, wie immer, wo es um Wesentliches geht, ums Daseinsprinzip, um die Buddhanatur, oder wie immer einer dieses Prinzip zu benennen beliebt. Es ist alleinige Grundlage aller Heilung. Kein Mensch, kein Tier, kein in Abhängigkeit von Bedingungen geborenes Wesen hat es erschaffen. Aus dem Unbestimmten kommt es zum Ursprung, um Bestimmung zu werden, sich in diese zu fügen, um ein bewußtes Wesen zu werden, bevor es am Ende dort hin zurückkehrt, wo es her kam.
 Lotus Heart

Meinen Lehrern in Dankbarkeit gewidmet.

.


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Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Bette (70) (26.07.2017)
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LotharAtzert meinte dazu am 26.07.2017:
... der schon im näheren Umfeld des Prinzips oder der Buddhanatur weilt - und dem ist es gleich-gültig, genau.
Sonst wäre es auch Dualismus.
Danke.
Von mir gibt’s heute auch einen Gruß. Und schön den Teller leer essen, damit’s zu regnen aufhört.
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LotharAtzert antwortete darauf am 26.07.2017:
Man darf auch nicht vergessen, daß Vajrayana als der kurze Pfad bezeichnet wird. Hier geht es darum - anders als im Theravada beispielsweise - alles zum Pfad werden zu lassen. Nach hinduistischer Ansicht braucht ein Lebewesen "mehr Existenzen, als Blätter an einem ausgewachsenen Baum sind", Myriaden, bevor es vollkommen bewußt ist.
Im tantrischen Buddhismus soll das in einem Leben verwirklicht werden, oder, beim schlechteren Schüler, wie mir, wird man nach dem Tod auf einer Sphäre erwachen, die alle günstigen Voraussetzungen fürs Lernen hat: Deva Chen, eine Sphäre, welche als Verdichtung aller Mitgefühlsäußerungen beschrieben wird.
Da gibt es verschiedene Schülertypen, das ist doch klar. Je größer das Vertrauen ist, umso mehr Einfluß hat ein Lehrer. Ist das Vertrauen grenzenlos, wie beim Dichter-Yogi Milarepa, geht es ruckzuck. Der baute 5 Häuser und musste sie nach Fertigstellung alle wieder abreißen. Er tat es, ohne zu murren. Vertrauen und Verehrung sind Mittel des Diamantweges. Wer diese nicht hat, der hat sie halt nicht und muß Atemzüge zählen, oder vergleichbares. ...
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Bette (70) schrieb daraufhin am 26.07.2017:
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Habakuk
Kommentar von Habakuk (26.07.2017)
Hm, „um ein bewußtes Wesen zu werden“, ob dir das auf kV gelingt?
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LotharAtzert äußerte darauf am 26.07.2017:
Ich biete meine Texte nur an, wie eine Hure auf der Straße. Ob sie (von Einzelnen) zu ihrem Besten angenommen werden, darum kümmere ich mich nicht.
Oder meinst Du, mich verlangte nach Verehrung? Dann hättest Du freilich recht mit der Skepsis
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GigaFuchs (39) ergänzte dazu am 26.07.2017:
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Festil (59) meinte dazu am 26.07.2017:
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LotharAtzert meinte dazu am 26.07.2017:
Danke GigaFuchs, Du verwöhnst mich ja richtig mit Lieblingstextklicks. Könnte mich dran gewöhnen;)

@Festil, ich verstehe überhaupt nicht, was das mit dem Text und dem Daseinsprinzip zu tun haben soll, was Du schreibst. Ehre kommt sprachlich von Ähre, von der Jungfrau im Tierkreis (Vernunft). Ehrfurcht ist die Furcht, in der Furche verloren zu gehen.
Was Dir lieber ist, also .. also ich glaube, Du bist gedanklich ganz wo anders ... hier geht es weder um Ausdruckstanz, noch um eine Freakshow.
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Festil (59) meinte dazu am 26.07.2017:
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LotharAtzert meinte dazu am 26.07.2017:
Dankeschön.
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GigaFuchs (39) meinte dazu am 27.07.2017:
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Festil (59) meinte dazu am 27.07.2017:
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GigaFuchs (39) meinte dazu am 27.07.2017:
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LotharAtzert meinte dazu am 27.07.2017:
Also wenn ich mal als Freak bezeichnet wurde (was nicht selten vorkam) hab ich das stets als Kompliment aufgefasst.
Umgekehrt wäre es für mich beleidigend, zu den "Etablierten" gezählt zu werden. Das gilt auf allen Ebenen, also auch auf kV.
Diese Trennung erachte ich - anders als Festil, der gern bei den Etablierten ist - für absolut notwendig: die Etablierten oder Offiziellen leiden an einer Sozialphobie und gehen davon aus, daß soziales Verhalten vernünftig sei (-nicht beleidigen etc pp). Das mag schon so sein, aber irgendwann muß man - und gerade in der Kunst - die Vernunft hinter sich lassen, um schöpferisch werden zu können. Nichts ist absurder, als vernünftige Schöpfung.
Damit habe ich nicht gesagt, man solle unvernünftig sein.
Das wäre dann das nächste Mißverständnis ...
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LotharAtzert meinte dazu am 27.07.2017:
Pardon, nicht Sozialphobie, die hab eher ich, sondern das Gegenteil, also das Sozialaffine - oder Anpassungsmimikri gock gock gock ...
(Antwort korrigiert am 27.07.2017)
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Festil (59) meinte dazu am 27.07.2017:
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Dies ist ein Teil des mehrteiligen Textes Aufbruch zur Juweleninsel.
Veröffentlicht am 26.07.2017, 3 mal überarbeitet (letzte Änderung am 26.07.2017). Textlänge: 287 Wörter; dieser Text wurde bereits 383 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 15.07.2019.
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