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Karmayoga

Essay zum Thema Schicksal


von LotharAtzert

Im hinduistischen Indien ist Karmayoga der Weg der Tat. Doch darum soll es hier nur am Rande gehen ...

Stell dir vor - nur für diesen einen Moment, und bitte nicht für den Glauben des Schreibers halten, es ist nur ums Prinzip zu veranschaulichen. - Adolf Eichmann - stell dir vor, seine Reinkarnation steht zeitlich an. Die muß raus, wie jedes andere Wesen auch, wenn die Zeit des Auswurfs gekommen ist.
Der Karma-Moralist wird vielleicht sagen: der verdient es, als Versuchs-Ratte in einem Labor in Tel Aviv wiedergeboren zu werden!
- Das mag so gesehen werden, aber diesem platten Ausgleichsdenken folgt Karma nicht, da die Aufgabe ungleich umfassender, ozeanischer ist: Erlösung von allem, nicht Endlösung durch Ideologien. Die Logik wird daran scheitern, solange sie nicht ein-sieht, daß sie sich vor Neptun erst verbeugen lernen muß, sich verabschieden lernen von aller Welt-Gewichtigkeit. Erst danach offenbart sich das Offene zum Durchfliegen in seiner  dreifachen Wirk-Ordnung:

Durch den Körper
durch die Sprache
durch den Geist:
Im Wahrheitszustand, im Freudenzustand, im Verwandlungszustand.

Eichmanns Projektionen jagten ihn durch die, wie es heißt, vier Nachtod-Bardos, bis zu diesem kopulierenden spanischen Mittelstands-Pärchen, wo er im Mutterleib Zuflucht fand. Spanisch sprach er ja sowieso und Franco war auch ein nationaler Titan, fast wie Hitler, doch hatte er das zu seinem eigenen Schutz längst alles in den Ozean verdrängt und wurde, als es an der Zeit war, geboren und alles verlief zunächst easy.
- bis zu jenem unsäglichen Moment, wo da die Röhre auftauchte, die Röhre, das Bohrloch, das abgründige Wasser, das den kleinen Pedro so magisch anzog: Horch - was rauschet dort aus der Tiefe mir .... 70 m, nicht bloß freier Fall, auch das zerreißende Feuer des an der Röhrenwand reibenden Körperchens, nein, so etwas Grausliges hat niemand verdient. Das arme von allen verlassene Wesen.

Alle Welt ist voll des Mitfühlens dieser furchtbaren Tragödie in Spanien, wo das Kind in die Röhre fiel, alle Welt, sofern es sich um Menschen handelt. Aber nur wenige ahnen Zusammenhänge, als Ursache-Wirkungs-Hintergrund. Und auch dieser zieht unerkannt weiter zur nächsten Leidverursachung, wie Äonen von Myriaden zuvor und danach, im ewigen Strom zum ewigen Meer.
Vielleicht wird es ja noch was mit der Ratteninkarnation, auf dem sinkenden Schiff Erde oder wo auch immer. Aber wollen kann es keiner, dieses fortwährende Leiden ohne Ende. Leiden durch Anhaftung, Abneigung und last but not least Unwissenheit, Mischungen ohne Ende daraus. Wir sollten deshalb alle auf Vergeltung, oder Forderung von Gerechtigkeit verzichten und augenblicklich der Barmherzigkeit des Dreiäugigen folgen.
OM MANI PADME HUM

Anmerkung von LotharAtzert:

 Phurpa - Fundamental Mantra Of Bon



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Kommentare zu diesem Text


Jack
Kommentar von Jack (09.02.2019)
Es wird natürlich auch Karma-gläubige Idioten geben, die sagen: "Dieses Kind da war mit Sicherheit der wiedergeborene Eichmann!" Aber solche Vollpfosten gibt es auch im Christenthume. Als Gedankenexperiment, das veranschaulicht, wie Karma funktioniert, ist es wiederum wichtig zu zeigen, dass es nach der Karma-Lehre keine Uschuld gibt, und alles, was lebt, Karma gezeugt hat, von dem es wieder ins Leben gezeugt wird.

Wie lange muss man eigentlich in den Bardos verweilen, und wie ist das Zeitempfinden dort?
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LotharAtzert meinte dazu am 09.02.2019:
Eine schwierige Frage. Die im tibetanischen Totenbuch angegebenen Zeiträume, nach denen sich dieses und jenes Licht dem Verstorbenen zeigt, sind eher symbolisch zu verstehen, da ein "normaler" Zeitablauf ja nicht mehr existiert. Viele Faktoren kommen da zusammen, u. a. ist nicht unerheblich, ob man praktiziert hat, bzw. ob man die Projektionen des Geistes als solche erkennt. Wenn der Grund zur Flucht wegfällt, ändern sich die Bedingungen.

Aber laß mich noch was zuende bringen. Nachdem Moshe Dajan - du erinnerst dich - der Wüstenstier mit der Augenklappe aus dem 6-Tagekrieg - damals mit seinem Panzer im Sand kurz vor hab den Namen vergessen stecken blieb, soll er Moses angerufen und ihm geschworen haben, ganz Israel zur blühenden Oase zu machen. Kurz darauf starb er, reinkarnierte sofort in eine jüdisch-spanische Familie - Zufälle gibt es ja nicht. Als er, nunmehr als Aron Guardiola, alt genug war, studierte er Agrarwissenschaften auf der TU Madrid und begann danach, Bohrungen in ganz Spanien vorzunehmen. Danach ging er zurück nach Israel. Ums abzukürzen: so brachte er mit Moses Hilfe, ohne es zu ahnen, Pepe Eichmanolo zur Strecke - that's Karma.
Nachdem der Nihilist Graeculus literarisch verstarb, wurde er auch wieder ... aber das ist eine andere Geschichte und ich will ja nicht alles ausplaudern ...
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Dieter Wal antwortete darauf am 09.02.2019:
"Nachdem der Nihilist Graeculus literarisch verstarb, wurde er auch wieder ... aber das ist eine andere Geschichte und ich will ja nicht alles ausplaudern ... "



Der ist sicher kein Nihilist. Ich verstand ihn eher als kritischen Intellektuellen, der viel zuviel wusste und erlebt hatte, um sich wirklich überzeugend als Atheist bezeichnen zu können. Doch weshalb hätte man ihm Atheismus absprechen sollen? Er ist gegeben.

Antwort geändert am 09.02.2019 um 10:56 Uhr
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LotharAtzert schrieb daraufhin am 09.02.2019:
Möchtest du noch ein Stückchen Widersachertorte?
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Dieter Wal äußerte darauf am 10.02.2019:
Danke. Sehr lecker. Verrätst du mir das Rezept?
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LotharAtzert ergänzte dazu am 10.02.2019:
Gerne. Aber weiter unten bei deinem Kommi.
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Hannah
Kommentar von Hannah (09.02.2019)
Vor allem die Barmherzigkeit gegen sich selbst und seine Lebenswelt, denn damit wäre schon mal allen geholfen. Die Nächsenliebe verkommt nämlich, meines Denkens nach, meistens zum Selbstzweck.

Lieben Gruß von Hannah
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LotharAtzert meinte dazu am 09.02.2019:
Danke sehr.
Gruß retour
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Dieter Wal
Kommentar von Dieter Wal (09.02.2019)
Nicht sprachlich und inhaltlich besonders "sauber" gearbeiteter Text, er wirkt als Roh-Skizze, ist er als Fragment in meinen Augen berührend, weil er trotz seiner plakativen Vergleiche verdeutlicht, wie die von Buddha im Wesentlichen der hinduistischen Karmalehre übernommene Vorstellung nicht als moralisch wertendes Konstrukt postmortal zu sühnender Schuld durch passende Reinkarnationen im Sinn ausgleichender Gerechtigkeit gedacht werden muss, sondern dass die geniale religiöse Idee ohne Intention 'einfach i s t', Indische Theologen entwickelten sie vor Jahrtausenden und sie ist in ihrer Logik und Funktionalität wunderschön. Als Lehrer der Nichtexistenz des Ich erinnert mich Buddha etwas an Meister Eckehart, der davon völlig unabhängig vergleichbare Gedanken entfaltete, sie allerdings innerhalb eines davon völlig verschiedenen religiösen Systems. Buddha dürfte mit Brahmanen, Yogis, Dschainas und Nihilisten diskutiert haben. Enorme Vielfalt und Buddha darunter. Vergleichbar mit Mohammed in seinem bunten Religionengemisch seiner Umwelt als junger Prophet. Auch er hat nach den koranischen Überlieferungen intensiv mit andersdenkenden religiösen Zeitgenossen diskutiert.

Kommentar geändert am 09.02.2019 um 10:54 Uhr
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LotharAtzert meinte dazu am 09.02.2019:
Wenn's sprachlich und inhaltlich nicht besonders sauber ist, ist es ja in Entsprechung zu mir. Anderes hätte's auch arg verbüfft, odr?

" … trotz seiner plakativen Vergleiche" - nein,wegen.

"die geniale religiöse Idee" - Ob es die indischen Theologen tatsächlich entwickelten, oder, wie Swetlana ihrerzeit schon vermutete, aus den slawischen Veden über Indien kam, wird wohl offen bleiben müssen.

Danke Dir
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Dieter Wal meinte dazu am 09.02.2019:
"" … trotz seiner plakativen Vergleiche" - nein,wegen."

Stimmt. Um zB gelangweilte Jugendliche anzusprechen, sind solche Beispiele sicher sinnvoll. An Berufsschulen treffen teilweise sehr verschiedene geistige Welten aufeinander. Dort müsste man sicher stärkere Reize setzen. Das ist dir gelungen.

Mir persönlich muss man nicht mit Dachlatten winken, um Aufmerksamkeit zu erreichen. Ein freundlicher gut formulierter Satz genügt.
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LotharAtzert meinte dazu am 09.02.2019:
Ok. Dann versuche ich es eben nochmal, wenn du die Güte hättest, mir dieses zu gewähren.

Mit etwas Übung ist es mir gelungen, drei verschiedene Arten von Leser anzuziehen. Die eine davon, welche du bemerkt hast, die hast du gut charakterisiert. Die andere - dich hab ich auch angezogen. Aber da ist noch eine andere, direktere Ebene, welche du irgendwie niemals betreten willst, obwohl ich alles dafür tue, daß die Tür noch ein bißchen offen bleibt. Und zwar im Satz:

Warum keine Dachlatten? Ich habe mir im Garten eine lauschige Laube für die Sommerszeit daraus gefertigt .

Ich achte übrigens die Acht.
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Dieter Wal meinte dazu am 09.02.2019:
Mich interessieren generell religiöse Themen. Dieses Essay ist inhaltlich diskutabel. Sehr schönes Thema. Dass du es nicht schriebst, um den kV-Oskar damit abzukassieren, ist klar.
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LotharAtzert meinte dazu am 10.02.2019:
Das verstehe ich, Dieter. Mir ging es auch so - mit 17 Jahren.
Bedenke: das Leben ist kurz und, wie der Volksmund sagt, du kannst nicht auf allen Hochzeiten tanzen. Irgendwann muß man sich entscheiden. Nicht weil eine Religionsform gut und die anderen schlecht sind für die Entwicklung, sondern weil man eine tägliche Praxis braucht, damit sie ihre Tiefe mehr und mehr entfaltet und ins Leben integriert werden kann. Wird sie aber mit vielerlei Praktiken anderer Traditionen vermengt (Haremsgedanke - alle Frauen sind so schön), kommt am Ende nur Verwirrung raus.
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Dieter Wal meinte dazu am 14.02.2019:
"Bedenke: das Leben ist kurz und, wie der Volksmund sagt, du kannst nicht auf allen Hochzeiten tanzen. Irgendwann muß man sich entscheiden. Nicht weil eine Religionsform gut und die anderen schlecht sind für die Entwicklung, sondern weil man eine tägliche Praxis braucht, damit sie ihre Tiefe mehr und mehr entfaltet und ins Leben integriert werden kann."

Gut nachvollziehbar. Finde es angenehm, dass du das für dich entdecktest. Es bereichert dich und macht einige Texte, die davon handeln, für mich zumindest interessant. Ich halte wie auch immer geartete Spiritualität oder Religiosität, sei sie nun atheistisch, theistisch, einfach Entspannungsyoga, Tai Chi oder whatever für nicht nur eine sinnvolle Ergänzung des individuellen menschlichen Lebens, sondern sie ist nicht selten schlicht Lebensinhalt im engeren Sinn. Tempel und Kirchen stehen vielleicht seit tausend Jahren oder länger. Unsere Lebensspanne ist dagegen gering. Das allein ist für mich ein Wert.

Dein Wortspiel mit der Widersachertorte in einem anderen Diskussionsseitenast dieses Fadens ist wundervoll.

Antwort geändert am 15.02.2019 um 00:33 Uhr
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LotharAtzert meinte dazu am 16.02.2019:
Du kannst ja richtig freundlich sein, Dieter (- um nicht "nett" zu sagen, was ich gerade erst irgendwo bemängelte)
Danke dafür
Gruß und - Tashi deleg
Lothar
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Momo
Kommentar von Momo (09.02.2019)
Da muss ich Dieter recht geben: unsauber gearbeitet, viele Grammatikfehler.

In Indien versuchen die Menschen, bewusst Gutes zu tun und spenden ihren Göttern Opfergaben, um ihr Karma zu verbessern. Das erinnert mich im weitesten Sinne ein bisschen an den Ablasshandel im früheren Christentum, der Sünden vergeben sollte, wenn man nur genug zahlte, ein wenig naiv gedacht.
Dabei geht es doch letztendlich darum, in diesem Leben sein Erdendasein zu erfüllen, nämlich das zu lernen, was man noch nicht weiß, natürlich nicht intellektuell. Die Seele kennt diese Kategorien wie Gut und Böse überhaupt nicht.

Inhaltlich finde ich die Redewendung: „Die muß (muss) raus, wenn die Zeit des Auswurfs gekommen ist“, daneben und fragwürdig.
Hört sich so an, als würde die Seele ein Auswurf des Jenseitigen sein, so wie ein Lungenkranker Auswurf hat, und Gesetzmäßigkeiten unterliegen, auf die sie keinerlei Einfluss nehmen kann, wie ein Blatt am Baum, das im Herbst zu Boden fallen muss. Diese Sichtweise mögen diverse Karma- und Inkarnationstheorien vertreten, ich vertrete sie nicht. Aber das ist ein weites Feld, kompliziert und sehr vielschichtig.

„Wir sollten deshalb alle auf Vergeltung, oder Forderung von Gerechtigkeit verzichten …“ Da mag ich dir gerne folgen.
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LotharAtzert meinte dazu am 09.02.2019:
Es herrscht hier im Westen eine Unsitte: die betont feine, "intellektuelle Rede, gespeist von Vorstellungen, wie "man" sein solle, um als Kenner erkannt zu werden - so etwas fördert nur die Eitelkeit.. Ich bin dagegen ein grober Bauer und verleugne meine Herkunft nicht, kenne aber all die Lächler und Ringelpietzler of the german Sangha, wo man sich umarmt uhd alles regenbogenfein macht.
Bewußt (mit ß) setze ich mich von diesen ab und bin, wie ich bin.
(Feine Denker geben sich oft im Verhalten grob, da können sie ungestörter sich über Naserümpfer, die sich für was besseres halten, amüsieren. Ergo: Trau nie deinen Augen!)

Diese Sichtweise mögen diverse Karma- und Inkarnationstheorien vertreten, ich vertrete sie nicht." - geht es um Theorien? Nein! Es geht vor allem um die Praxis der Meditation. Ich stehe in einer, auf Theorien ist nur dann nicht geschissen, wenn sie vom Meister kommen.
Ich bedanke mich für die feinen Worte.
Tashi deleg

Fast hätt' ich's vergessen: wir sind alle Meister, sobald wir alles loslassen, was Ego ist.

Antwort geändert am 09.02.2019 um 17:13 Uhr
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Momo meinte dazu am 10.02.2019:
Elitäres Denken und Gebaren liegt mir fern. Wenn es so rüber gekommen ist, tut es mir leid.

Aber, verstecke dich nicht hinter dem Bauern, und dem „bin wie ich bin.“ Damit machst du es dir zu einfach. Ich glaube, du kannst es besser. Die Stil- und Rechtschreibfehler waren Schusselfehler, es ist einfach eine Frage der Achtsamkeit und Achtung, ob man mal so dahingeschriebene Texte anderen Lesern zumuten mag.
Und ich hatte wirklich den Eindruck, es gehe hier um theoretisch angelesenes Wissen über die Themen Karma und Reinkarnation, hörte sich so an. Meditation steht nochmal auf einem anderen Blatt.

Du sprichst in deinem Text das tragische Unglück des kleinen spanischen Jungen an. Es heißt, dass Menschen sich ihre Krankheiten selber aussuchen ( ich weiß, viele finden diesen Gedanken zynisch), und ebenso wohl auch ihr Schicksal. Unfassbar, die Grausamkeit manchmal.

Mit Meistern hab ichs nicht so.
Und viel Spaß beim freien Fall, es sei denn, du hast eine stabile Rückhaltevorrichtung.
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LotharAtzert meinte dazu am 10.02.2019:
Die so genannten Freigeister leugnen die Existenz eines Teufels. Also muß man ihn umständlich erklären, obwohl man augenblicklich weiß: das hilft auch nichts.
Der Teufel ist eine Wesensnatur, die, solange sie hilflos ist, Mitleid erheischt und später die Hilfsbereitschaft als Schwäche auslegt, bzw. die Spender versklavt.
So lehrte Lotharius von der Nidda, auch Niemand genannt. Aber ich danke Dir vielmals.
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Jack meinte dazu am 11.02.2019:
Der Teufel ist eine Wesensnatur, die, solange sie hilflos ist, Mitleid erheischt und später die Hilfsbereitschaft als Schwäche auslegt, bzw. die Spender versklavt.
Extrem richtig.
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Momo meinte dazu am 11.02.2019:
Ihr scheint ja sehr genau zu wissen, was der Teufel ist oder gar wer und in welchem Wesen man ihn findet.

Der Teufel steckt im Detail. Meint ihr also Luzifer
oder Beelzebub, was meint ihr mit „Teufel“?
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LotharAtzert meinte dazu am 11.02.2019:
Genaues Wissen nutzt da gar nichts. Man muß das Prinzip verstehen, das - natürlich - in jedem von uns schlummert - sonst wäre es kein Prinzip.
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Oskar
Kommentar von Oskar (09.02.2019)
Weil ich es aus asiatischen Filmen kenne: Letztendlich heißt das aber auch, dass ich, wenn ich weiß wie der Hase läuft, im letzten Leben vor der Erlösung, mich wie das letzte Arschloch benehmen könnte. Besser kann ich es grade nicht ausdrücken.
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LotharAtzert meinte dazu am 10.02.2019:
Ich ahne, was du sagen willst, bin mir aber nicht sicher - was in einem amerikanischen Acid-Comic der sechziger Jahre so ausgedrückt wurde: "Das ganze Universum ist Wahnsinn".
Aber die Individualität bleibt ja, das heißt, du wirst deinem Wesen gemäß handeln und nicht bloß die berühmte Sau rauslassen.
Was ich jedoch gar nicht verstehe: wie willst du denn in Erfahrung bringen, ob es sich um dein letztes Leben handelt?

Es gibt da zwar eine Klassifikation vom Buddha - der in den Strom Eingekehrte, der Einmalwiederkehrer, der Niewiederkehrer, der Arhat usw. insgesamt fünf Arten des Fortschritts (Buddha war Stier), aber ob eines davon gerade auf mich zutrifft, das hielte ich für spekulativ, zumal es die eigene Praxis nicht betrifft.
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