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Ein tibetischer Brauch

Gedanke zum Thema Bewusstsein


von LotharAtzert

Es ist in Tibet ein Brauch, daß wenn ein Mensch jemand anderem in einem späteren Leben wieder begegnen möchte, er dieser Person einen weißen Seidenschal  aushändigt. Der so Geehrte dankt daraufhin dem Überbringer für die Geste der Wertschätzung, segnet ihn und wünscht, daß es durch die Kraft dieser Handlung so geschehen möge.

Ob es nun tatsächlich so kommt - was kein Tibeter je bezweifelte - ist zweitrangig. Wichtiger ist die innere Haltung, die den Charakter eines Zusammenhaltens über die Lebenszeit hinaus prägt.

Als ich meinen ersten Schal überreichte, das war Seine Heiligkeit, der 16. Gyalwa Karmapa, hatte ich von der Bedeutung des Brauchs keinerlei Ahnung, tat nur, was alle Anwesenden taten. Heute freue ich mich über die Aussicht, in der Zukunft einem vollkommenen Buddha von Angesicht zu Angesicht zu begegnen. Möge es zum Wohl aller Wesen so geschehen.

Anmerkung von LotharAtzert:

 Oöphoi - Samten Bardo



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Kommentare zu diesem Text


Kommentar von michaelkoehn (76) (09.12.2018)
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LotharAtzert meinte dazu am 09.12.2018:
ach was, nach dir bitte!
Also danke

gr.
Lothar
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Kommentar von Piroschka (55) (09.12.2018)
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LotharAtzert antwortete darauf am 09.12.2018:
Ja, so funktioniert das nicht!
Ich weiß, das ist spaßig gemeint, das hat aber auch einen ernsten Hintergrund: Eine Verbindung, die über den Tod hinaus geht, ist immer etwas besonderes, ja sogar Intimes. Da wäre das Versorgen mit Schals ein Entwerten des Intimus, Richtung Prostitution.
Und schwarze Schals, also muß ich Dir Romantikerin sagen, was schwarze Magie ist und wo das endet?

Grüßle
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Piroschka (55) schrieb daraufhin am 09.12.2018:
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AZU20
Kommentar von AZU20 (09.12.2018)
Die Hofffnung fällt zuletzt. Ich wünshe es Dir. LGj
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LotharAtzert äußerte darauf am 09.12.2018:
Wir nehmen's, wie es kommt! Danke.
LG
L.
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Kommentar von Easy (32) (09.12.2018)
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LotharAtzert ergänzte dazu am 09.12.2018:
exactement!

L.
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Kommentar von harzgebirgler (10.12.2018)
sollt' es denn dereinst so sein
stellt sich fraglos freude ein.

beste abendgrüße
henning
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LotharAtzert meinte dazu am 11.12.2018:
Wer dem Himmel ist ein Sohn,
der hat Freude heute schon.

Dank und Gruß auch dir
Lothar
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Kommentar von MichaelBerger (44) (28.12.2018)
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LotharAtzert meinte dazu am 29.12.2018:
Das Segnen ist ein ritualisierter Ausdruck des Empfindens von Einheit - Unio Mystica.
Von Heraklit ist wenig bekannt, aber mir fiel noch ein, daß bei der Übergabe des Schales dieser meistens dem Überbringer um den Hals legt, was nicht heißt, daß man ihn ablehnt, sondern daß man umgekehrt eben auch wünscht, ihm wieder zu begegnen.

Auch Dir alles Gute
Lothar
(hast alles klein geschrieben, nur "Dir" groß - Dein weisser Schal?
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MichaelBerger (44) meinte dazu am 30.12.2018:
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Oggy
Kommentar von Oggy (29.12.2018)
Reicht es in Tibet denn, einem Menschen, dem man - wo auch immer - nicht mehr wiederbegegnen möchte, einfach nichts zu schenken oder gibt es da möglicherweise auch etwas?

LG,
Oggy
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LotharAtzert meinte dazu am 29.12.2018:
Dazu ist etwas weiter ober - bei Piroschka, jetzt Piroschki - schon alles gesagt.
Gegenfrage: wenn du deinen Geburtstag feierst - betrauerst du auch die Nichtgeburtstage?

LG
Lothi
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Oggy meinte dazu am 29.12.2018:
Ah, das hatte ich nicht gelesen.

Sich vorsorglich einen Karton Voodoo-Puppen zu besorgen, wäre dem Karma sicher nicht zuträglich.

Meine Geburtstag feiere ich nicht, da gibt es auch keine zukünftige oder vergangene Nichtgeburtstage zu betrauern - oder gar zu feiern...
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Dies ist ein Teil des mehrteiligen Textes Aufbruch zur Juweleninsel.
Veröffentlicht am 09.12.2018, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 09.12.2018). Textlänge: 136 Wörter; dieser Text wurde bereits 172 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 07.07.2019.
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