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Das Knusperhäuschen aus dem Hexenloch 8 - Teil 1InhaltsverzeichnisAchtung

Erläuterung zum Hexenloch 8 - Teil 1

Kommentar zum Thema Versuchung


von LotharAtzert

Du verstehst den letzten Satz des ersten Abschnitts nicht?
"Die Vorstellungskraft, der prägende Glaube ans Gedachte als Grundvoraussetzung für Leidenschaftlichkeit". - Du stellst dir etwas vor, meinetwegen wie schön es wäre, würde die große Liebe dir endlich über den Weg laufen. Ohne diese Vorstellung würdest du ein Kennenlernen nicht realisieren wollen, oder nicht? Mit der Vorstellung jedoch nimmt das Ganze erst Form an - du stellst dir dieses und jenes körperlich-geistig-seelische  Attribut vor und gerätst ins Schwärmen und suchst nach diesem Wesen in der äußeren Welt - oder nicht? Und das setzt den Glauben voraus, daß es irgendwo existiert.

Die Saurier haben sich nicht falsch verhalten - das ist auch eine Vorstellung von dir, ich hätte so etwas gemeint. Ich habe vom Gattungstyp Tyrannosaurus Rex gesprochen, der in seiner Epoche durch rohe Kraft und Verfressenheit die Welt beherrscht hat. Diese Welt ist ausgestorben, aber nicht das Bewußtsein, das sich von Inkarnation zu Inkarnation verwandelt, bzw. sich verfeinernd verwandeln sollte.
Und nun ging ich zum Vergleich über: Wer hat denn heute das Sagen in der Welt? Menschen, die glauben, sie lenkten sie aufgrund ihrer Möglichkeiten, sind kaum viel anders, als diese Fressmonster aus der Kreidezeit, auch wenn sie Nadelstreifenanzüge von Armani tragen, schwarze Mercedes, Ferrari etc. fahren, intellektuell zu unterscheiden vermögen und sich an die Gesetze halten, oder was auch immer. Ihr "zivilisiertes" Verhalten ist nur ganz oberflächlicher Schein. Wir selbst sind die Inkarnationen dieser Monster von einst. So war das gemeint!

Das "Knusperhäuschen" ist wieder eine Vorstellung, an die Kinder gerne glauben (hier auch im Sexuellen Sinn gemeint: das Hexenloch 8.) Die Hexe lockt die beiden Kinder, die nur noch Süßigkeiten sehen, leicht in die Falle. Und das ist nunmal das Wesen des achten Hauses oder Pluto: die eigene Vor-Stellung wird zu Gitterstäben. Sobald du dir Schönes vorstellst, entsteht der Wunsch, diesem nahe zu kommen und du fängst an, das Hässliche zurückzuweisen (hab ich grad erst vor 2 Tagen beschrieben). Das unerwünschte Hässliche zurückweisen macht selber hässlich, denn die äußere Welt mit all ihren Erscheinungen ist nur der Spiegel unseres im Innern Verdrängten. Was man da verdrängt, kommt einem von außen entgegen - nur so wird es überhaupt wieder bewußt und damit erlösbar.
Gruß
Lothar
(Weißt du, wieviel Beine Spinnen haben?)
Bleib achtsam!


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Kommentare zu diesem Text


DanceWith1Life
Kommentar von DanceWith1Life (06.05.2019)
Lustiges Bild,
Hänsel und Gretel verirrten sich im Wald,
es war so finster und auch so bitter kalt.
Das waren die Voraussetzungen.
Dazu kam der Hunger.
Ohne den, wäre all dies nicht passiert.
Diesen Hunger endlich zu verstehen, sehe ich gerade als Schlüssel, das vorgestellte Gebäude der Wünsche, wird sich so oder so auflösen.
Dann bleibt da noch dieses wirklich interessante Täuschungsmanöver der Gretel, also das ist schon....
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LotharAtzert meinte dazu am 07.05.2019:
Der Hunger, ja, der Hunger … und Glyphomampf. Heil Leverkusen Monsanto.

Antwort geändert am 07.05.2019 um 13:28 Uhr
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Kommentar von Regina (06.05.2019)
Ja, Lothar, ich warte auf die große Liebe, aber du schickst mir den Dinosaurus im Mercedes vorbei. Aber ich bin jetzt dank deiner Erläuterungen schon wieder ein ganzes Stück näher am Nirwana. Vielen Dank Gina

Kommentar geändert am 06.05.2019 um 20:22 Uhr
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LotharAtzert antwortete darauf am 07.05.2019:
Nicht ich schicke sie vorbei, Gina, sondern sie drängen sich der Welt auf und zerstören sie. Ich bin nur der Depp, der es bewußt zu machen versucht. Eines meiner Vorbilder ist Jesus Christus (-nicht etwa Wallraff) Was man mit dem gemacht hat, ist ja noch bekannt.

Das Artensterben geht rasant weiter. Es wäre ein Fehler, zu denken, daß nur Pflanzen und Tiere sterben. Es verschwinden die Originale, also auch originelle Menschen und deshalb wird es mit der Partnerschaft immer schwerer.
Trotzdem glaube ich an eine Wende, nur muß die im eigenen Bewußtsein beginnen und nicht im Kollektiv angestrebt werden, das bloß nachäfft, was die Ex-Saurier vertuschender Weise einräumen.

Gruß
Lothar
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Das Knusperhäuschen aus dem Hexenloch 8 - Teil 1InhaltsverzeichnisAchtung
LotharAtzert
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Dies ist ein Teil des mehrteiligen Textes Vom Wind in den Bäumen.
Veröffentlicht am 06.05.2019, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 06.05.2019). Textlänge: 371 Wörter; dieser Text wurde bereits 118 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 11.12.2019.
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