Attrappe

Kurzprosa zum Thema Traum/ Träume

von  Moja

Bevor ich wieder aufbreche, habe ich beschlossen, die Stadt auszukundschaften wie eine Touristin. Doch dann verliere ich den Mut. Die alten Hausfassaden im Stadtzentrum stehen für sich allein da, dahinter beginnen die Felder, die nicht einmal aus der Nähe real aussehen. Ich habe das Gefühl, mir fehlt etwas. Als wäre die Landschaft ein Griff ins Leere.

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Kommentare zu diesem Text

Sin (55)
(01.10.19)
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Cora (29) meinte dazu am 01.10.19:
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Sin (55) antwortete darauf am 01.10.19:
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Cora (29) schrieb daraufhin am 01.10.19:
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 Dieter_Rotmund äußerte darauf am 01.10.19:
mit LKW überfüllte Parkplätze, wo kein PKW mehr zur Pinkelpause Platz findet

Ja, kenne ich.
Cora, schreib doch mal wal, wo der Protagonist Deiner Geschichte dieses Problem hat!?
Vögelsterben? Nicht bei mir, hier ist Vögelplage!!!
Insektensterben: Die Hotels bleiben leer.
Die Rheintalstrecke mit dern Bahn ist schön.
Sin (55) ergänzte dazu am 01.10.19:
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Cora (29) meinte dazu am 01.10.19:
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Cora (29) meinte dazu am 01.10.19:
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Sin (55) meinte dazu am 01.10.19:
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Cora (29) meinte dazu am 02.10.19:
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 Dieter_Rotmund meinte dazu am 02.10.19:
Im Text steht was über Kinder?

Ich präzisiere: Eine Wasservögelplage.

Nun ja, dies nur am Rande.

 Moja meinte dazu am 02.10.19:
Unterhaltet Euch ruhig weiter, ich bedanke mich schon mal und ziehe über die Felder..., winke, winke! Moja

 AchterZwerg (01.10.19)
In der europäischen Literatur existiert der Begriff der "Potemkischen Idylle" und der trifft dein Traumbild genau.
Zwischen Imagination und Imitation pendelnd, verlieren sich Schlafende und Leser in einer selbst erschaffenen Leere.

Däumchen hoch :)
der8.

 Moja meinte dazu am 02.10.19:
So etwas wissen nur AchteZwerge, die in nächtlichen Regalen ihren heimlichen Neigungen nachgehen und das Universum ergründen.
Sehr anregend und treffend!

Ja, da stand ich also wie vor einem Potemkischen Dorf -Trugbilder, nichts als Trugbilder.

Tatsächlich erlebte ich wie die Fassade eines Jugendstilhauses gestützt wurde, dahinter Baugrube, nach Monaten erwuchs das neue Haus....

Winke zurück,
Moja
una (56)
(01.10.19)
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 Moja meinte dazu am 02.10.19:
Liebe Una,
ich notiere seit fast 40 Jahren Träume, an die ich mich beim Erwachen erinnere - Bilder, Sätze, Stimmungen - daraus entstehen die Miniaturen. Im Traum ist alles real, mir ist nicht bewusst, dass ich träume, erst hinterher wundere ich mich über Absurdes, ungewohnte Perspektiven, Wendungen - die ganze Lebensfülle, das Leben im Traum.

Danke! Und Grüße, Moja
una (56) meinte dazu am 02.10.19:
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 GastIltis (01.10.19)
Manchmal findet ein blindes Huhn auch ein Korn. Etwa in den 80ern wurde ich mit einer 14-tägigen Reise im Juni per Freundschaftszug nach Moskau/Leningrad ausgezeichnet. Aus meiner Erinnerung ist haften geblieben: zehn Tage davon Aufenthalt im Zug, vier im Hotel. Freundschaftliche Begegnungen fanden nicht statt. Bemerkenswert war der Anblick, und das ist die Anknüpfung an deinen Text, der nahezu endlosen unbestellten Felder, die diese fast grenzenlose Weite fast unerträglich zu machen schien. Ein Griff (oder Ausflug) ins Leere? Überhaupt das Vorgefühl von Leere? Oder die Leere an sich? Ich weiß es nicht.
Denn, das habe ich vergessen zu erwähnen, ich hatte die Reise wegen meines Seminargruppentreffens abgesagt. Ein Arbeitkollege, der sie bezahlt (!) hatte, seine Frau war auch ausgezeichnet worden, hat mir das alles erzählt. Und, dass er sein Geld zurückgefordert hat. Aber frag bitte nicht danach!
LG von Gil.

 Moja meinte dazu am 02.10.19:
Fantastisch, Gil, noch ein Potemkisches Dorf! Alles ist möglich beim Fabulieren, herzlichen Gruß, Moja
una (56)
(01.10.19)
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Al-Badri_Sigrun (61)
(01.10.19)
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 Moja meinte dazu am 02.10.19:
Tja, da hatte ich mich wohl verirrt, im Traum wie im Leben. Danke für Deine Empfehlung! Gruß, Moja
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