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Kurzprosa zum Thema Traum/ Träume


von Moja

Anitas Vater sagte gar nichts dazu, er blickte auf seine Pantoffeln. Nie zuvor hatte er über seinen Bruder Georg gesprochen. Es gab ihn nicht. Doch nun erfuhr sie, dass sein Bruder am 20. Januar 2003 in Berlin geboren wurde und in der Psychiatrie untergebracht war. Wie war das möglich? Ihr Vater wusste es nicht. Da beschloss Anita sofort, ihn zu besuchen. Georg gab ein eindrucksvolles Bild ab. Er war groß und dunkelhaarig, von fast kegelförmiger Gestalt, seine schwarzen Hosen saßen hoch über dem gewölbten Leib, sein Oberkörper erschien ihr sehr kurz. Georg hatte nur eines im Sinn: Er suchte nach dem perfekten Kopfschuss.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Teichhüpfer
Kommentar von Teichhüpfer (23.10.2019)
Das ist die Frage, ob Du davon betroffen bist, und wie er genau das sieht in seiner Situation. Einige gucken da einfach weg, deswegen kommt es zu einer falschen Beurteilung. Ist die Distanz schon lange nicht vorhanden, sollte man darüber erstmal nachdenken.

Kommentar geändert am 23.10.2019 um 10:20 Uhr
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Moja meinte dazu am 23.10.2019:
Um mich geht es hier nicht, lieber Teichhüpfer, ich hätte diese Miniatur wohl besser unter Groteske einordnen sollen. Aber um das Weggucken, Sprachlosigkeit, Ablehnung, Distanz und Ausweglosigkeit schon. Danke für Deine Gedanken dazu.

Lieben Gruß, Moja
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Teichhüpfer antwortete darauf am 23.10.2019:
Loslassen, abhaken, und das was ich schreibe!"
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Kommentar von Agneta (62) (02.03.2020)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Moja schrieb daraufhin am 03.03.2020:
Das weiß ich auch nicht, liebe Agneta, es ist schon eine sehr seltsame Geschichte.

Lieben Gruß und Danke, Moja
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Moja
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Veröffentlicht am 14.10.2019. Textlänge: 103 Wörter; dieser Text wurde bereits 76 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 11.06.2020.
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