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Kurzgeschichte zum Thema Liebe und Sehnsucht


von Mondsichel

In Deiner Nähe weiß ich wer ich bin, weiß wohin meine Füße mich tragen sollen. Du liegst mir am Herzen wie die blühende Rose, deren Duft meine Gedanken betört.
Niemand kann mir tiefer in die Augen schauen, wie einsam meine Seele auch im Spiegel der Hoffnungen strahlt. Niemand kann tiefer mein Herz berühren und mich verstehen, ohne dass nur ein Wort meine Lippen verlässt.
Wenn Dein Lächeln mir erstrahlt, dann weiß ich, dass Du der sichere Hafen bist, zu dem ich immer wieder zurückkehren kann. Während draußen die Welt erfriert, wärme ich mich an den Flammen unserer tiefen Gefühle, die weiter als der Horizont sind.
Du bist die Fee meiner verborgenen Wünsche, der Schlüssel zu meinen größten Geheimnissen und der Schatten, der immer an meiner Seite weilt...

Ich liebe Dich auf eine ganz besondere Art, mehr als jeder Liebende es könnte und doch so zurückhaltend, wie ein Schwan seine Liebste küsst. Nie mehr könnte ich mir das Leben ohne Dich vorstellen.
Uns verbindet eine Freundschaft ohne Grenzen, eine Sehnsucht, die erfüllt ist und doch niemals endet. Denn Deine Nähe gibt mir so viel, auch wenn es nicht die Nähe ist, die mein Herze sich so ersehnt.
Du bist eine Facette meiner Liebe und doch sind wir so weit von der Vollendung entfernt. Aber ich brauche Dich, so wie Du mich brauchst. Denn wir halten uns gegenseitig im Eissturm der toten Gefühle, im Angesicht der eifersüchtigen Welt...
Unsere Freundschaft ist wie ein Fluss in dem wir schwimmen. Und egal wie vielen Wogen und Strudeln wir auf unserem Wege begegnen, wir werden niemals auseinander getrieben. Dieses Gefühl ist stärker als die trostlose Leere, die uns da draußen umschlingt und noch fester aneinander bindet. Entgegen jedem grausamen Blick, der sich mit eisigen Pfeilen in unsere Herzen bohren will.
Wir haben gelernt für diese Gefühle zu kämpfen, die andere schon lange vergessen haben. Unsere flammenden Schwerter brennen sich in die Kruste aus Kälte, zerschneidet die Polarluft der Engstirnigkeit und der Selbstsucht.
Aus dem aufsteigendem Dampf der geschmolzenen Träume, erwachsen so viele neue Blüten der Sehnsucht, die wir im Garten unserer Liebe einpflanzen...

Manchmal wünschte ich mir, Du wärest der Engel, der seine Schwingen nur für mich entfachen würde. Vor allem dann, wenn der Schmerz Dich in seinem Banne gefangen hält. Dann halte Dich in den Momenten Deiner tiefsten Traurigkeit fest in meinen Armen und wische Dir die Tränen aus dem Gesicht. Küsse Dir die Schatten von der Seele und lass Dich einfach nur spüren, dass ich für immer für Dich da bin.
Kann Dich nicht traurig sehen, denn wir teilen selbst den Schmerz. Es zerreißt mein Innerstes, wenn Du an den Abgründen der verlorenen Hoffnungen stehst. Manchmal frage ich mich dann, warum Du zu blind bist zu erkennen, wo Dein Herz wirklich zuhause ist. Aber ich lasse Dich ziehen, weiß ich doch, dass der goldene Käfig das Ende allen Strebens ist...
Frei wie die Vögel fliegen wir über das Schlachtfeld der Eitelkeiten und suchen vergeblich nach einem sicheren Ort. Diese Liebe ist ein Segen und doch ein Fluch im Angesicht meiner Sehnsucht.
Ich weiß wir gehören zusammen, doch weiß ich auch, dass ich nicht Schicksal spielen kann. Und bevor ich in einem unbedachten Moment zerstöre, was in unseren Herzen stetig pulsiert, ertrage ich lieber den flammenden Schmerz, Dich immer wieder gehen lassen zu müssen...

(c)by Arcana Moon

Anmerkung von Mondsichel:

Und eine weitere Geschichte für meinen Kurzgeschichten-Band "Als die Welt zu Eis wurde..." - Weitere in Arbeit...

Gewidmet Lova und seiner unerfüllten Sehnsucht...


 
 

Kommentare zu diesem Text


Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (16.09.2018)
Das offensichtliche (handwerkliche) Problem dieses Textes ist, dass er völlig an den Bedürfnissen eines Lesers vorbeigeschrieben ist und überhaupt keine erzählerische Qualitäten hat.

Ein schönen Sonntag wünsche ich noch.
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autoralexanderschwarz meinte dazu am 16.09.2018:
Erst einmal gibt es „den Leser“ gar nicht und „überhaupt keine erzählerischen Qualitäten“ ist m. E. deutlich übertrieben.
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Dieter_Rotmund antwortete darauf am 16.09.2018:
Nun, ein klein wenig pauschalisiert habe ich in der Tat, aber es gibt in diesem Text keinen Spannungsbogen, keine agierenden Protagonisten, keine inneren Konflikte und vor allem: es gibt keine wirkliche Handlung!
Das ist sicherliche keine Kurzgeschichte, wie annoniert, eher eine langatmige Emotionsbeschreibung. (voller blumiger Bilder und Metaphern).

Nichts für ungut, das musste mal gesagt werden, finde ich.
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Dies ist ein Erzählung des mehrteiligen Textes Als die Welt zu Eis wurde....
Veröffentlicht am 17.12.2006, 10 mal überarbeitet (letzte Änderung am 21.01.2007). Textlänge: 554 Wörter; dieser Text wurde bereits 2.033 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 08.06.2019.
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