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Traumjuwel

Kurzprosa zum Thema Liebe & Schmerz


von Mondsichel


Wenn Du angemeldet wärst, könntest Du Dir diesen Text jetzt auch anhören...
Für mich warst Du der einzigste Mensch auf dieser Welt,
dem ich alles aus meinem Herzen anvertrauen konnte.
All die Dinge, die mich täglich bewegten, mich verletzten,
fand ich in Deinen leeren Augen tausendfach wieder.
Denn Du warst wie mein Abbild, das ich im Spiegel sah,
unglücklich im scheinbaren Glück und von Schmerz erfüllt.
Während ich mit jedem Morgen die Schwerter kreuzte,
verbargst Du alles in Deiner Seele, die lautlos schrie.

Wir suchten den Weg der uns zu unseren Träumen führte,
die wir in der Juwelenschatulle des Innersten bewahrten.
All unsere Hoffnungen auf die große und wahre Liebe,
jenseits der unsichtbaren Grenzen der falschen Vernunft.
Unser Leben war auf dem Sand der Scheinwelten gebaut,
so verspürten wir nur den Winter, der uns erkalten ließ.
Und doch wuchs in uns das Band der Freundschaft,
denn gemeinsam wollten wir für die Liebe stark sein.

Während wir noch auf der Suche nach dem Weg waren,
begann etwas ganz unbemerkt in unsere Welt einzutreten.
Ein Gefühl das fremd und doch schon so lange ersehnt,
immer fordernder an unsere verlorenen Herzen anklopfte.
Zunächst träumten wir Beide uns noch ganz unbewusst,
in die Leere des Anderen hinein, um sie wieder zu füllen.
Schließlich vergaßen wir die Grenzen und flogen hinauf,
in einen Himmel, dessen Tore weit für uns offen standen.

Bevor wir überhaupt verstanden was mit uns geschah,
blickten wir auf das, was wir schon lange ersehnt hatten.
Unser Traum, so unendlich nah, so unbegreiflich schön,
doch wagten wir es voller Angst nicht ihn zu berühren.
Die bunten Blumen der Versuchung versprühten ihren Duft,
unzählige Schmetterlinge malten uns einen Regenbogen.
Und bevor wir begriffen, welche Grenzen wir übertraten,
öffneten wir die Juwelenschatulle, um ihn einzufangen.

In jenem Moment war es unmöglich dem zu entfliehen,
was wir fühlten, wonach unser Innerstes verlangte.
Ja, wir verloren uns noch tiefer in unseren Hoffnungen,
und in der Leidenschaft, die sich tiefer in uns fraß.
Wollten nur endlich spüren was mit brennendem Sehnen,
die Lieblosigkeit in uns vollständig verdrängen würde.
Wir dachten dabei nur an uns, nicht an die Konsequenzen,
denn in unserer Welt gab es all die Ängste nicht mehr.

So verschmolzen wir im Land des Vergessens zu einer Seele,
verbotene und doch süße Küsse brannten sich auf die Haut.
Leuchtende Tauperlen berührten die nackte Sinnlichkeit,
ein Rausch der Leidenschaft, dem wir uns völlig hingaben.
In Deinen Sternenaugen leuchteten die Tränen der Liebe,
ich strich sie liebevoll von Deinen roten Wangen fort.
Niemals hätten wir gedacht, dass all diese tiefen Emotionen,
morgen früh schon nicht mehr uns gehören könnten.

Die Realität riss uns den Traum brutal aus unseren Händen,
unsere Juwelenschatulle fiel zu Boden und zersprang.
Wir kehrten zurück in das Leben, das unser Schicksal schien,
und wurden unglücklicher als wir jemals zuvor waren.
Keine Sonne die am Himmel unser Sehnsüchte brannte,
kein Regen der die Scherben fortschwemmen konnte.
Wir blickten jeden Tag erneut in den zerbrochenen Spiegel,
und wären am liebsten gestorben in unserer Einsamkeit.

Ich konnte den bohrenden Gedanken nicht länger ertragen,
dass jemand anderes als ich Dein Leben sein sollte.
So wie Du Dich innerlich vor Schmerz damit quältest,
eine andere als Dich an meiner Seite liegend zu wissen.
Und so starrten wir gemeinsam zum Schlafzimmerhimmel,
voneinander getrennt und doch so nah in jenem Moment.
Bitter mussten wir erkennen, dass durch die Lüge das Glück,
für uns und jene, die uns glaubten zu lieben, ungreifbar war.

So nahmen wir schließlich die Ringe von unseren Händen,
öffneten die verschlossenen Münder und sprachen Wahrheit.
Auch wenn sie am Ende den Tod von Allem bedeutete,
worin wir uns in trügerischer Sicherheit gewogen hatten.
In langsam ersterbenden Atemzügen lagen sie hernieder,
unsere Träume, unsere Leidenschaft, unsere große Liebe.
Wir kehrten der allerletzten Hoffnung noch den Rücken,
so dass sich die Welt für uns in Dunkelheit verbarg.

Gestrandet am Weg der uns die Liebe endlich eröffnet hatte,
gestorben auf den Schwingen unseres süßen Traumes.
Wollten wir nur noch vergessen, auch wenn wir im Stillen,
mit Tränen die verdorrten Blumen unserer Welt begossen.
In irgendeinem verborgenen Winkel unseres Innersten,
versuchten unsere Juwelenschatulle wieder zu reparieren.
Denn wir konnten die Erinnerungen nicht verbannen,
und irgendwo wollten wir es eigentlich auch nicht.

Lange gingen unsere Pfade weit voneinander fort,
doch das Schicksal führte uns schließlich erneut zueinander.
Und wieder sahen wir in dem anderen unser Spiegelbild,
spürend, dass die tiefen Gefühle nicht gegangen waren.
Brennendes Verlangen erfüllte noch immer unsere Herzen,
als unsere Hände sich nach langer Zeit wieder berührten.
Ich wollte Dich und unseren Traum nie mehr gehen lassen,
denn die Liebe war das schönste Juwel in Deinen Augen...

(c)by Arcana Moon

Anmerkung von Mondsichel:

Jetzt auch mit Hörversion :)


 
 

Kommentare zu diesem Text


kata
Kommentar von kata (11.05.2007)
Deine "Kurz" - prosa finde ich sehr gelungen und aussagekräftig
liebe grüße
diesen Kommentar melden
Mondsichel meinte dazu am 14.05.2007:
Lieben Dank Dir kata
Freut mich dass Du es so ansprechend fandest ^^
Liebe Grüßle
Deine Arcy
diese Antwort melden
franky
Kommentar von franky (11.05.2007)
Hey liebe Arky,
wieder ein traurig, romantischer text.
er spielt die schlummertöne der liebe
und schreit in grellen farben der traurigkeit.
immer und immer stehst du auf und gehst den weg zum licht.
mit den spitzen federn deiner flügel
schreibst du die zeilen deiner sehnsüchte;
sie werden noch lange nicht zur ruhe kommen...
liebe abendgrüsse
von Franky**
diesen Kommentar melden
Mondsichel antwortete darauf am 14.05.2007:
*lächel* Lieben Dank lieber Franky
Ja ich denke meine innerste Welt hat noch viel zu erzählen *lächel*
Liebe Grüßle
Deine Arcy
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Kommentar von nibelheim (52) (09.07.2007)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Mondsichel schrieb daraufhin am 10.07.2007:
*lächel* Ja Du hast es erfasst. Eine gescheiterte Liebe die eine neuen Chance bekommen hat.
Ich danke Dir für das Lob, auch zur Hörversion
Liebe Grüßle
Deine Arcy
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Mondsichel
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Dies ist ein Gedicht des mehrteiligen Textes Tragische Liebe.
Veröffentlicht am 11.05.2007, 2 mal überarbeitet (letzte Änderung am 14.05.2007). Textlänge: 759 Wörter; dieser Text wurde bereits 2.909 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 17.06.2020.
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