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Berühr mich

Kurzprosa zum Thema Liebe & Schmerz


von Mondsichel

Irgendwo dort in den ungekannten Tiefen,
lauert das ungewisse meines Wesens.
Wie eine Schlinge zieht sich Gewissheit
um meine Kehle und raubt mir den Atem.
Doch meine Lippen lächeln verschwörerisch,
meine Augen versinken im Tal der Nacht.
Voller Erwartung einer einzigen Berührung,
die wie ein Stromschlag das tote Herz erweckt.

Verlangen entrinnt meiner bebenden Lunge,
ein Feuer der Euphorie entsteigt dem Nichts.
Ein bohrender Gedanke liegt auf der Zunge,
ich will schreien, doch es bleibt das Schweigen.
Jeder Windhauch trifft mich wie ein Orkan,
dringt so tief in mein Fleisch, bis auf die Seele.
Die innere Stimme begehrt auf von Wollust,
ihr Zittern verschlingt sich in meinen Haaren.

Ganz langsam öffne ich wieder meine Augen,
spüre Deinen Atem wie Explosionen im Herz.
Ich erkenne Dich, doch ich fühl nur Kälte,
die mit spitzen Klingen in meinem Leibe weidet.
Mein lächelnder Blick verwirrt und fesselt Dich,
und Du erhebst Deine Hand, um zu spüren.
Ob es Illusion oder Wirklichkeit ist, die Dich traf,
im hintersten Eck Deiner wildesten Träume.

Doch gleich der scharfen Winterwinde höre ich,
wie meine Stimme sich aus dem Schlaf erhebt.
„Berühr mich und Du wirst untergehen“,
spricht es aus den Abgründen meines Hasses.
Du weichst zurück, doch es ist längst zu spät,
die Versuchung war einfach zu groß für Dich.
Endlich kann ich Dir meine tiefe Liebe zeigen,
so wie Du sie noch niemals gesehen hast.

Und der bleiche Mond färbt sich vom Blute rot,
während ich lächelnd von Deinem Leben trinke...

(c)by Arcana Moon

 
 

Kommentare zu diesem Text


franky
Kommentar von franky (23.02.2010)
Hi liebe Arcy,
Ein beeindruckendes Werk, aus der Asche von verbrannter Vergangenheit ausgegraben.
"Ich erkenne Dich, doch ich fühl nur Kälte,
die mit spitzen Klingen in meinem Leibe weidet."
Das sind Feuerzungen deiner stürmenden Fantasie, sie brechen hervor und verleien dir Flügel.
Ein Text von Liebe und Haß!
Von Jäger und Beute...

Schicke dir viele liebe Gedanken

Franky aus den Bergen
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Mondsichel meinte dazu am 24.02.2010:
Ja, ich stelle mir das immer so vor, das tief in uns etwas lauert, in jedem Menschen. Und wenn uns etwas genommen wurde, bzw. wenn unsere Liebe sich zum schlechten wandelt, dann ist am Ende meist nur noch Enttäuschung und oftmals sogar Hass übrig. Im Fall dieses Gedichtes ist es einfach aus der Perspektive geschrieben, das man keinen Kontakt "also keine Berührung" mehr wünscht, denn sonst erwacht das was in einem lauert und dann ist man zu vielen Schandtaten bereit. Die dunkle Seite eben die in einem hervorbricht, wenn man zu lange getreten wurde...

Liebe Grüßle
Deine Arcy
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Mondsichel
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Dies ist ein Gedicht des mehrteiligen Textes Gefühlsmeere.
Veröffentlicht am 23.02.2010, 3 mal überarbeitet (letzte Änderung am 03.08.2010). Textlänge: 249 Wörter; dieser Text wurde bereits 1.962 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 21.04.2019.
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