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Das Drama vom Glücklichsein

Kurzprosa zum Thema Gefühle


von Mondsichel

Oh welch tragisch Legende von meinen Lippen rinnt,
in Fäden aus Märchenspinnennetzen, in denen erhängt
Dein totes Fleisch den Geiern zum Opfer wurde.
Zitternd blickt Dein kaum sichtbares Seelenkind,
auf den Teil von Dir den Du für Träume opfertest,
umsonst, ein Drama das nur für Dich geschrieben.
Verloren das Angesicht und doch brüllend die Tragik,
in verzerrten Spiegeln aus blauem Glas,
die sehend in den Tiefen der See versanken.

Dies ist was Dich für immer glücklich machen sollte,
doch ejakulierte der Zwang auf Deine Gefühle,
ein Würgereiz, ein Erbrechen, ein Ruinenfeld blieb.
Wohin Du auch blicktest, nur tote Erde und Staub,
der sich in Deiner Lunge festsetzte und den Atem
Dir langsam aus verlorenen Hoffnungen zog.
Oh sieh Dich an, entrissenes Kind der Abgründe,
der Schlund hat mit spitzen Zähnen Dich zermalen,
Du hattest alles und konntest nicht glücklich sein.

Spitze Schnäbel hacken tief in Deinen Leib,
Du willst rennen, doch bleibst regungslos,
teilhabend an der Schlachtplatte Deiner Selbst.
Nur ein Wort könnte rettend sein, doch zugeschnürt
die Kehle röchelnd, Deine Zunge zu Taubheit verdammt,
verschwindet Stück für Stück das Traumgeflecht.
Doch mein Kind, da, sieh, die Hände sind Dir gereicht,
um wieder eins zu werden mit der wahren Welt.
Greif zu, bevor auch diese Hoffnung stirbt,
dann wirst Du auch endlich glücklich sein...

(c)by Arcana Moon

 
 

Kommentare zu diesem Text


Liadane
Kommentar von Liadane (01.05.2009)
Starke Bilder!Sehr Tiefsinnig... Klasse!
lg, Liadane
diesen Kommentar melden
Mondsichel meinte dazu am 08.07.2009:
Vielen lieben Dank

Liebe Grüßle
Arcy
diese Antwort melden
franky
Kommentar von franky (01.05.2009)
Hi liebe Arcy

Dieses Geflecht ist wahrlich nicht für Glück geflochten...
Sehr Stark:
"Du willst rennen, doch bleibst regungslos,
teilhabend an der Schlachtplatte Deiner Selbst."
Makaber doch passend für dein Empfinden.

Schicke dir helle Gedanken für den neuen Tag
Franky
)
diesen Kommentar melden
Mondsichel antwortete darauf am 08.07.2009:
Ja manchmal, wenn man blind vor sich selbst und dem realen Leben davonrennt, dann kann es schon passieren, das man selbst ein Messer an sich anlegt (gedanklich). Die Protagonistin dieses Werks hat sich selbst immer tiefer gezogen, weil sie nicht wusste wo sie hingehörte und was sie wirklich will. Meine Worte haben ihren Weg beschrieben. Sie zerstörte sich selbst und all das was sie ihr Leben nannte. Und im Angesichte dieser Apokalypse verstand sie endlich wohin ihr Herz gehörte.

Liebe Grüßle
Deine Arcy
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Mondsichel
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Dies ist ein Akt des mehrteiligen Textes Wenn Verlangen den Verstand verbrennt.
Veröffentlicht am 01.05.2009, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 12.06.2009). Textlänge: 218 Wörter; dieser Text wurde bereits 2.088 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 31.05.2020.
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