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Unbequeme Fragen an unschlüssige Erzieher

Protokoll zum Thema Erziehung


von eiskimo

Zwischen der abwegigen Forderung „Kinder dürfen alles“ und dem ebenso abwegigen Postulat „Kinder dürfen nichts“  gibt es einen spannenden Gestaltungsbereich,  besser gesagt: eine Kampfzone, innerhalb derer man „erziehen“  und  gewisse Standards  „konsequent durchsetzen“ müsste, wenn es denn halbwegs respektierte  Regeln und halbwegs funktionierende Rücksichtnahme geben soll.
Folgende Fragen könnten den Eltern/Erziehern  helfen, ihre Wahrnehmung zu schärfen. Als Hintergrund mögen sie sich vorstellen, dass sie mit mehreren Kindern in einem recht dicht besetzten Zug sitzen, das heißt, mit anderen Leuten zusammen, in fremder Umgebung, über einen längeren Zeitraum hinweg.
Frage:
Darf man von Kindern verlangen, dass sie eine bestimmte Zeit lang (vielleicht 20-30 Minuten lang) halbwegs still sitzen?
Darf man von ihnen verlangen, dass sie sich dabei selber beschäftigen (also nicht herum schreien , permanent neue Ablenkung suchen, auf den Sitzen turnen……)?
Dürfte  man ihnen abverlangen, dass sie eine Zeitlang nicht essen, nicht trinken ?  Und wenn dann doch, dass sie keinen Abfall  hinterlassen?
Dürfte man bei  Kindern heute  erwarten bzw. durchsetzen, dass sie nichts kaputt machen  (z.B Müllbehälter,Feuerlöscher, Reklame-Schilder ..)
Darf man diesen Kindern auch zumuten, dass sie älteren Mitreisenden den Vortritt lassen, dass sie ihnen vielleicht sogar behilflich sind, jedenfalls Zurückhaltung üben ?
Diese Fragen kamen mir, als ich bei einer längeren Zugfahrt in die Gesellschaft einer Kindergruppe geriet – begleitet von zwei Pädagogen! – bei der ich eine geschlagene Stunde lang  fast pausenlos genervt wurde  von, ja, ich muss sagen: durchgeknallten  Zehnjährigen. Ein ganzer Zug-Waggon ließ sich das tapfer gefallen, in schier unendlicher Toleranz….
Über diese Art Toleranz müsste man, so denke ich, einmal nachdenken.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von niemand (01.05.2018)
@ Eiskimo
In der letzten Zeile gehört das Wort Toleranz irgendwie in
Gänsefüsschen, weil es eine Scheintoleranz ist. Man beugt sich dem Druck der allgemeinen Meinung, mag sie noch so dämlich sein, weil man irgendwie dazugehören und nicht auffallen möchte
mit seiner ehrlichen und dem Mainstream nicht konformem Meinung. Schade, dass man nicht in die Köpfe der sogenannten
Toleranten gucken kann, man wäre erstaunt über die Wirklichkeit darin. Das ist hier wieder solch ein Tabu-Thema. Nur nicht ansprechen und um Himmels Willen bloß nicht in Frage stellen, was da so abgeht, lieber so tun als ob und innerlich kochen, wenn man schon nach außen den Coolen mimen muss.
Am besten ignorieren, die Lieblingsbeschäftigung der meisten.
Du hast Mut solche Dinge auszusprechen und das haben
die Wenigsten. LG niemand
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idioma meinte dazu am 01.05.2018:
Ja sie dürfen alles und müssen nix
die kleinen Heiligen Kühe bzw. Goldenen Kälber !
Meine beiden Enkel, zwei Prachtsexemplare davon,
leben in unmittelbarer Nähe eines großen Altenheims.
Ihre "kindlichen Bedürfnisse" und ihr "natürlicher Bewegungsdrang" werden elterlich grundsätzlich und jederzeit befürwortet verteidigt und mit unzähligen möglichst rasanten Fortbewegungsmitteln gefördert ( Räder, Roller, Skateboards, Rollerskates usw. usw. ) Aber ich werd nicht müde, mich dicke unbeliebt zu machen, indem ich beschreibe, was passieren kann, wenn solch einkaufenden und spazierenden gebrechlichen Alten "aus Versehn" angefahren werden, ja sogar ganz ohne Berührung kann nur ein Erschrecken den gefährlichen Sturz eines solchen Ältchens verursachen.... Ich hab zwar das Gefühl es geht zum einen Ohr rein wie zum andren raus, aber Gott sei Dank ist, im Verein mit einer Garnison Schutzengel, noch nichts derlei passiert........... idi
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eiskimo antwortete darauf am 01.05.2018:
Danke für den Zuspruch. Die "Toleranz" ist im Grunde Bequemlichkeit und Schwäche. "Sie dürfen alles und müssen nix" ist eine einprägsame Zusammenfassung - dabei brauchen Kinder klare Grenzen...
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Echo (34) schrieb daraufhin am 02.05.2018:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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eiskimo äußerte darauf am 02.05.2018:
Die spielten nicht draußen, sondern tobten in einem ziemlich voll besetzten Zug, und keiner der Alten hat aufgemuckt - ich sagte ja: Toleranz. Den Kiddies ging es also prima, da kann ich Dich beruhigen. Ich hätte mich auch fast entschuldigt, dass wir nicht diskret ausgestiegen sind.....
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Kommentar von Graeculus (69) (02.05.2018)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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eiskimo ergänzte dazu am 02.05.2018:
Ja, als alter Ochse kann ich das übernehmen, und zwar bei jener Zugfahrt im Verhältnis 90 zu 10
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niemand meinte dazu am 03.05.2018:
Und die Kinder können auch alte respektieren, wenn man es ihnen auf die richtige Art nahe bringt.

@ Echo
Dieser eine Satz in Deinem Kommentar war der einzige Satz
der erwähnenswert war, besonders das Fettgedruckte. Es geht im Grunde genommen nicht um Alte, oder Junge, sondern um die vielen total verzogenen Kinder, denen man gar nichts beigebracht hat, weil die Eltern ihren Nachwuchs krankhaft vergöttern und somit eine Art Wildwuchs "erzeugen" welcher nur sich selber kennt und kennen will, ansonsten ist ihm alles wurscht. "Vernünftig beibringen" heißt ja im Grunde nur einem Kind klar zu machen, dass es nicht alleine auf der Welt herumturnt, sondern, dass es die Welt mit anderen teilen muss [nicht nur sollte] und genau darauf pfeift diese Art Eltern. Was herauskommt sind spätere Erwachsene, die auch zu keinerlei sozialem Verhalten fähig sind und daraus ergibt sich dann diese Art der Gesellschaft die wir heute bereits bis zum Erbrechen haben. Kinder sollten auf jeden Fall nicht nur spielen, sondern sich auch austoben dürfen, jedoch nicht ohne Grenzen und nicht rücksichtslos.. Das ist eine Meinung die leider unbequem geworden ist, weil sie ja den göttlichen Nachwuchs beschränken müsste und das geht in einer Zeit von "no limit" auf keinen Fall.
Und vor allem müssten sich diese Eltern vernünftig mit ihren Kindern befassen, sprich Zeit in deren Erziehung/Entwicklung investieren, aber das ist unbequem, also lässt man laufen, wie es laufen möchte.
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eiskimo
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Veröffentlicht am 01.05.2018, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 01.05.2018). Textlänge: 256 Wörter; dieser Text wurde bereits 240 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 17.09.2021.
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