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Kaffeemühle

Alltagsgedicht zum Thema Freundschaft


von AvaLiam




wie jede Woche

ein Kaffee bei Freunden
stille Gespräche
ohne Thema
ohne Punkt
am gleichen Tisch
noch gleicher die Gesichter
manche Tage auch einfach nur gleich
egal

" Und? Wie gehts Dir? "
" Wie immer. "
" ok ?! "

...und jeder nippt an seiner Tasse...
in einer halben Stunde wird zum Abschied umarmt

wie jede Woche



Anmerkung von AvaLiam:

hätte hier lieber oder auch und Thema Ritual / Struktur gewählt


 
 

Kommentare zu diesem Text


EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (05.11.2019)
Liebe Ava,
das unkomplizierte gleichbleibende Ritual festigt die Freundschaft. Es geht sicher manchmal über den easy talk hinaus.
Herzliche Grüße
Ekki
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AvaLiam meinte dazu am 06.11.2019:
geschätzter Ekki,

sicher gibts auch mal gute Gespräche...unverhofft...und auch eher selten gemessen ins Verhältnis gesetzt zu mind. 70 Treffen im Jahr und das bei einer bisherigen Freundschaftsdauer von 16 Jahren...

aber das ist es ja... mal hat man Bock...mal nicht... aber man tut es trotzdem... Routine... und es ist ok wenn man stumpfsinnig und teilnahmslos am Tisch sitzt und nach 2 Kaffee wieder geht...

man weiß, man könnte was sagen, wenn man wollte und es würde gehört werden - das reicht meistens schon, weil man bis auf das ewige, gleiche Lamento kaum Neues zu berichten hat...

eigentlich gehe ich ja nur wegen den Umarmungen jede Woche hin...
dafür halt ich die Stille gern aus :-D

Ach, und ja - unkompliziert - dafür lieb ich DIESE Freundschaften.
Man ist da...man geht...man kommt wieder... und dazwischen darf man immer man selbst sein - auf ausdrücklichen Wunsch...

herzlich - Ava
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Stelzie
Kommentar von Stelzie (05.11.2019)
Ich bin schon von der Form begeistert, liebe Ava
Der Kaffeeklatsch klingt wie eine recht eintönige Sache, die man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte.

Liebe Grüße
Kerstin
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AvaLiam antwortete darauf am 06.11.2019:
es ist noch Platz am Tisch - liebe Kerstin - und genug Kaffee auf Vorrat da...

und was die Monotonie anbelangt...

in Zeiten in denen einem jedes Wort versagt und das Leben zu laut ist tut sie richtig gut... man kann sich so herrlich seinem Stumpfsinn hingeben...ausklinken...

Schreien ist aber an diesem Tisch auch erlaubt...

diesbezüglich leben wir frei nach Goethe:
"Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein!"

und genau - das, wie auch die Umarmungen lass ich mir nur ungern entgehen

liebe Grüße - Ava
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Kommentar von Ralf_Renkking (05.11.2019)
Hi Ava,

die Form finde ich total niedlich, den Inhalt dagegen schon weniger.

Ciao, Frank
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AvaLiam schrieb daraufhin am 06.11.2019:
ach Frank - das gehört doch aber zum Leben dazu... und was wären Freundschaften, wenn wir uns in ihnen nicht ein wenig gehen lassen oder sagen wir fallen lassen könnten...

das Gefühl, wenn ich wollte könnte ich aber ich muss nicht
wenn ich nichts sagen will...und trotzdem kommuniziert wird

und manchmal die stille Umarmung das Einzige ist was einen erreicht oder es genau das ist was man gerade braucht

schließlich wissen sowieso viel zu viele Menschen immer alles besser und wie man es doch hätte machen können / sollen und was man nun unbedingt tun muss - komischerweise

da lob ich mir den manchmal recht stillen Tisch

herzlich - Ava

Antwort geändert am 06.11.2019 um 01:18 Uhr
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Ralf_Renkking äußerte darauf am 06.11.2019:
ach Ava - für manche ist so eine stille Runde allerdings eine Quälerei, die halbe Stunde sowie Deine übrigen Allusionen können natürlich so oder so interpretiert werden, ich jedoch halte den von mir empfundenen Gegensatz zwischen Form und Inhalt für richtig gut, denn in einer hübschen Tasse schwimmt nun manchmal eine echt eklige Brühe!

Ciao, Frank

P.S.: Zwei Versionen - z. B. hässliche Tasse mit leckerem Inhalt?
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AvaLiam ergänzte dazu am 06.11.2019:
lach - ja, sooo gesehen :-D oder auch sooo ...
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Kommentar von Aha (06.11.2019)
Deine Gäste scheinen eher ruhigere, sich zurücknehmende Zeitgenossen zu sein? Die Umarmung bildet dann stillschweigend den Höhepunkt der nahezu kontemplativen Zusammenkunft? In meiner Wunschfantasie treffe ich mich wöchentlich mit Musikern, und halte ein Jamsession mit ihnen ab, das hatte ich tatsächlich mal, da fühlte ich mich sehr frei und ungezwungen.. doch sobald die Sprache zwischen uns ins Spielfeld kam, war es schon ein wenig verkrampfter. Vielleicht wäre es nicht schlecht, wenn sich ein paar kreative Geister zum Teil aus Jux und Tollerei, sowie zudem auch noch aus therapeutischen Gründen gemeinsam an den Tisch setzen und zusammen miteinander sich ein gemeinsames Gespräch schreiben, mit allen Schikanen, etwas Streit, dann wieder Harmonie, tragisch und fröhlich, sinnlich und etwas gemein... etc. Kann ja dann später ein Hörspiel daraus werden.

Lieben Gruß

Aha
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AvaLiam meinte dazu am 06.11.2019:
schön, von deiner Phantasie zu lesen...

und du wirst lachen - wir haben das schon praktiziert... sehr kreativ - auf jeden Fall!!
Und es ist eine Möglichkeit, in dem etwas ruhigerem Tempo der Sprache auf Papier, ein paar Dinge zu äußern, die man sooo nie gesagt hätte...gut überlegt, abgewogen und wohl formuliert... oder auch einfach mal frei raus...
es sind so aber auch schon Texte für Liverollenspiele entstanden,
kleine Theaterszenen, kleine Musikstücke... wir sind zwar sehr unterschiedlich - aber Kreativität haben wir gemein...

und ja - die Umarmungen dieser Treffen ist das Highlight...einmal zur Begrüßung und einmal zum Abschied...

und bisher waren sie jeden kalten Kaffee wert

lG Ava
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AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (06.11.2019)
Bei mir ist es leider so - und ich bedaure dies aufrichtig (!) - dass ich Zusammenkünften dieser Art nichts abgewinnen kann.
Den meisten Menschen geht es anders - oder sie nehmen ein gewisses Maß an Langeweile gern in Kauf - und genügen sich.
Bei mir selber entstände ein Gefühl echter Einsamkeit, das ich sonst nur sehr selten empfinde.

Ich finde, du hast "das Leben der anderen" gut dargestellt und visualisiert. - Ich denke allerdings eher an eine Tasse Schokolade mit Sahnhäubchen - Die könnte sogar mich über solch ein Stündchen hinwegtrösten ...

Liebe Grüße
der8.
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AvaLiam meinte dazu am 06.11.2019:
Lieber Achter...

...entstanden sind DIESE Treffen aus der Zeitnot aller heraus - jeder fand unter der Last der Arbeit und auch Kinder wie auch Termine und allerhand anderen Verpflichtungen keine Zeit mehr für seine Freunde... die Zeiten, in denen wir uns täglich sahen und immer was zu erzählen hatten sind vorbei - flammen nur noch selten auf, meist wenn einer von uns krank ist, weil es dann einfacher ist, einen "Termin" zu finden...
dann gab es vor langer Zeit einen Spieleabend und es fielen Kommentare wie "ach, das machen wir viel zu selten" , "das müssen wir viel öfter machen" und "warum machen wir das nicht einmal im Monat?" ... deshalb haben wir uns diesen einen Tag in der Woche herausgesucht, an dem wir uns kurz sehen - absagen kann man immer - aber einfach eine feste Zeit die nur für wirklich wichtige Dinge verplant wird - eben weil Freunde genauso wichtig sind... also gibts Montag den Chill-Tag und dann 1-2 mal im Monat noch den Spieleabend... nicht immer sind alle da - aber die letzten Jahre haben gezeigt, dass es sehr wohltuend ist, gerade wenn man selbst die Schnauze voll hat von allem, wenn es solche Treffen gibt...
nichts wird von einem erwartet - nichts muss man geben... man ist da, einfach so wie man ist...
das macht denke ich an der Stelle auch Freundschaft aus

ich koche dir aber sehr gern eine heiße Schokolade mit extra viel Sahne...

schlürfende Grüße - Ava
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TassoTuwas
Kommentar von TassoTuwas (06.11.2019)
Hallo Ava,
meine Gedanken dazu, ganz unabhängig welcher Art sie sind, Rituale erfüllen ein wichtige gesellschaftliche Aufgabe, Sie bringen Menschen zusammen, vermitteln das Gefühl dazu zu gehören, geben den Schwachen den Schutz der Gemeinschaft und den Starken die Gelegenheit zu führen! Sie können natürlich auch missbraucht werden aber das Positive überwiegt!
Und jetzt gibt's Kaffee!
Herzliche Grüße
TT
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AvaLiam meinte dazu am 06.11.2019:
Da hast du ganz recht - mein lieber Tasso...

...zu dem Wert des Rituales hab ich in den vorangegangenen Kommentaren jetzt schon soviel geschrieben, ,dass es mir schon beinahe peinlich wäre, die Textmenge hier zu wiederholen...

aber an manchen Tagen sind diese Treffen wie eine alte, hässliche Wolldecke von Oma, selbstgestrickt und löchrig...
...doch wenn es kalt wird, hüllt sie einen warm ein und hält geborgen und man ist dankbar, dass es sie gibt...

lG - Ava
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Kommentar von Agneta (06.11.2019)
toller Titel. Aber etwas negativ, so wie aich der text. Freundschaft, mühlenartig, hat etwas Verlässlichs, gibt Sicherheit und Halt. Kann aber auch , wenn keine Themen diskutiert werden, öde sein, einem sinnlos erscheinen.
Muss sich jeder selber entscheidn, was für ihn da zählt.
Gut bebildert, liebe Ava mit lG von Agneta
diesen Kommentar melden
AvaLiam meinte dazu am 06.11.2019:
liebe Agneta...


der Titel un der Text auf den ersten Blick etwas negativ behaftet - genau... is ja auch öde...langweilig... stumpfsinnig...

aber ein zuverlässiger, wärmender Rahmen in dem man sein kann,wer und was man und wie man ist...

manchmal nervts und ist man diesem überdrüssig...aber spätestens bei der Umarmung weiß man wieder warum man da war

Danke dir - lG Ava
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Al-Badri_Sigrun
Kommentar von Al-Badri_Sigrun (06.11.2019)
Liebe Ava,

ich kann zwar verstehen, dass diese Art von Kaffeenachmittagen auf gewisse Weise liebgewordene Treffen darstellen, mich würden sie so nicht reizen können. Ich brauche den geistigen Austausch und eine angenehme Atmosphäre. Diskussionen sind mir auch lieb, nur das Anschweigen würde mich frustrieren.

Deine Textgestaltung gefällt mir sehr gut!

Liebe Grüße
Sigrun
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AvaLiam meinte dazu am 06.11.2019:
liebe Sigrun

es kam mir nur MAL WIEDER in den Sinn, nachdem meine Freundin vorgestern schweigend die Tasse auf den Tisch stellte, wie immer...
der selbe Kaffee, die gleiche Geste...
und tatsächlich hats mich da einfach angeödet und ich war froh, als ich lang genug da war, um höflich wieder gehen zu können...
aber das ist nicht immer so...
nur oft genug, es mal beschrieben zu haben

natürlich gibts auch Tiefgang... aber ich bin ehrlich froh, wenn ich den mal nicht anstellen muss.... sondern wirklich geistig einfach mal abschalten...

und reden DARF man ja immer... aber auch da bin ich froh wenn ich es nicht muss...

ich denke, das ist auch der Häufigkeit geschuldet - wir sehen uns jede Woche 1-2 Mal, schreiben und telefonieren, vor allem, wenn der Schuh drückt... es geht dann wirklich mehr ums Gefühl, die tatsächliche Nähe und eben die Umarmung...

würden wir beide uns zum Kaffee treffen, hätte das sicher eine andere Qualität...und der Kaffee würde ganz sicher zwischen den Worten erkalten...^^

umärmelnde Grüße - Ava
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Veröffentlicht am 05.11.2019, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 05.11.2019). Textlänge: 45 Wörter; dieser Text wurde bereits 114 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 13.12.2019.
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