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Gedicht zum Thema Jahreszeiten


von EkkehartMittelberg

Heut mach ich mir nen lauen Lenz,
ich hab es satt zu warten,
mit gelbem Rock, ein bunter Stenz,
streif ich durch Feld und Garten.

Ein Krokus jammert mir was vor:
„Der Lenz, er ist ein Don Juan,
leih niemals ihm betört dein Ohr,
jetzt pirscht er sich in Spanien ran.

Wir frieren hier in Germany,
von ihm verlassen und verschmäht,
er ist ein Spieler, trau ihm nie,
er lässt dich sitzen, kommt zu spät.“

Ich tröste ihn: „Du hast ja Recht,
der leichte Vogel will nur glänzen,
doch wer nur jammert, dem geht’s schlecht.
Besinn dich, lass uns selber lenzen.“

Februar 2016
Anmerkung: In dieser beklemmenden Zeit bitte ich um Verzeihung für ein wenig Selbstbetrug.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von niemand (24.03.2020)
Warum um Verzeihung bitten? Da müsste schon anderes passieren und es passiert überall. Im Grunde ist das ganze Leben
ein fortdauernder Selbstbetrug, warum also nicht ein wenig spinnen? Schadet nicht und erheitert den Leser.
Mit lieben Grüßen, Irene
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 24.03.2020:
Merci für dein Verständnis, Irene.
Mit heiteren Grüßen
Ekki
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Kommentar von Sin (55) (24.03.2020)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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EkkehartMittelberg antwortete darauf am 24.03.2020:
Grazie, Sin, gegen den Lenz würde auch kein Kontaktverbot helfen, der schmeißt sich über die Träume ran und umspielt dich mit der Luft.
Herzliche Grüße
Ekki
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Möllerkies
Kommentar von Möllerkies (24.03.2020)
Der Frühling nimmt’s nicht so genau:
Er möchte Deutschland schwänzen.
Er ist kein Turbo, sondern Pfau –
da lässt sich’s herrlich lenzen.

Martin
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EkkehartMittelberg schrieb daraufhin am 24.03.2020:
Danke, Martin, ich soll dich lieb vom Lenz grüßen. Er meint, du sprächest seine Sprache.
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Moja
Kommentar von Moja (24.03.2020)
Charmant, lieber Ekki,
gerade jetzt brauchen wir Humor und feine Geister!

Besonders gefällt mit das "lenzen" am Ende.

Grüße schmunzelnd zurück,
Moja
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EkkehartMittelberg äußerte darauf am 24.03.2020:
Spassibo, Moni, wenn Engel wegen Frühling schwänzen, dürfen auch wir ein wenig lenzen.
Gut gelaunte Grüße
Ekki
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BeBa
Kommentar von BeBa (24.03.2020)
Lieber Ekki,

diese Zeit schreit nach ein wenig Selbstbetrug. Zur Zeit lese ich besonders viel. Gerade habe ich meinen Lieblingsautoren Patrick Modiano wieder entdeckt. Mit ihm tauche ich nun gern eine Zeit lang in das alte Paris ab.

LG dir und bleib gesund!
BeBa
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EkkehartMittelberg ergänzte dazu am 24.03.2020:
Danke, welch schöne literarische Reniniscenz, mein Freund. Wenn ich an das alte Paris denke, fällt mir immer der Schlager "Moulin Rouge" ein, auch bekannt unter dem Namen " Ein Lied aus Paris". Meine literarische Assoziation ist "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" von Marcel Proust.
Schwärmerische Grüße
Ekki
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TassoTuwas
Kommentar von TassoTuwas (24.03.2020)
Hallo Ekki,
dieser Selbstbetrug sein dir gestattet. Alles ist gut, das uns auf andere Gedanken bringt.
Die schlechten Nachrichten erfahren wir sowieso!
Herzliche Grüße
TT
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 24.03.2020:
Merci. Das stimmt, lieber Tasso. Wofür haben wir unsere Fantasie, wenn nicht dafür, unserer bescheidenen Wirklichkeit in wenig Glanz zu verleihen.
Herzliche Grüße
Ekki
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AZU20
Kommentar von AZU20 (24.03.2020)
Das musst Du nicht. LG und bleib gesund
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 24.03.2020:
Vielen Dank, Armin, ein bisschen Selbstkritik erspart anderen die Mühe.
LG
Ekki
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Sätzer
Kommentar von Sätzer (24.03.2020)
Hab mir heute einen schönen Lenz mit Sonne am Berg gemacht, auch wenns kalt war. Dann das Gedicht gelesen. Sehr schön.
LG Sä

Kommentar geändert am 24.03.2020 um 16:15 Uhr
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 24.03.2020:
Hallo Uwe, ich beneide dich um die Sonne am Schwarzwälder Berghang, aber ich gönne sie dir von Herzen.
LG
Ekki
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TrekanBelluvitsh
Kommentar von TrekanBelluvitsh (24.03.2020)
Der zieht doch nur weiter, eben damit niemand sein unstetes Wesen erkennt...

Der wissenschaftliche korrekt Begriff ist Halodri.
Umgangsprachlich aus dem Ruhrgebiet: Haiopei.
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 24.03.2020:
Gracias, das stimmt, Stefan. Aber er ist wie Bellami. Er hat Glück bei den Frauen und auch bei den Männern. Gönnen wir es ihm.
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AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (24.03.2020)
Schach

Wenn erst der Frühling vor uns flieht,
bleibt Hoffnung wohl vergebens,
das Weidenkätzchen sich entzieht -
leis' schnurrt zum "Matt!" des Lebens.
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 24.03.2020:
Liebe Picola, das Matt des Lebens darf noch ein warten,
mit Lenz im Bunde trumpfen unsere Karten. Dem letzten Matt entrinnst du nie, doch heute spielen wir Remis.
Herzliche Grüße
Ekki
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Al-Badri_Sigrun
Kommentar von Al-Badri_Sigrun (24.03.2020)
Hallo Ekki,

es ist wichtig, die schönen Dinge um uns herum noch wahrnehmen zu können, trotz der derzeitigen weltweiten Krise.

Die Natur hält immer schöne Momente bereit. Man muss sie nur erkennen.

Liebe Grüße
Sigi
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 24.03.2020:
Grazie, ja, Sigi, wir sollten uns bemühen, sie mit offenen Sinnen wahrzunehmen, denn ich denke, dass man a u c h Corona mit seelischer Stabilität bekämpfen kann, zu der sie beitragen.
Liebe Grüße
Ekki
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Kommentar von harzgebirgler (03.04.2020)
jetzt soll das thermometer langsam steigen -
lenz bringt vielleicht corona auch zum schweigen:
verträgt ja sonnentrahl'n und wärme nicht
vermutlich und im vir'nschacht wäre schicht!

gern gelesen!
lg
henning
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Fisch meinte dazu am 03.04.2020:
Genau in In'djen und auf den Phillipi'n
da tut die Sonne niemal grie'n
Drum kotz da Frau Corinna Schleim,
Noch so'n hirnverharzten Reim,
F.
diese Antwort melden
EkkehartMittelberg meinte dazu am 03.04.2020:
Vielen Dank, Henning, wer möchte sich diesem Wunsch nicht anschließen.
Liebe Grüße
Ekki
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 03.04.2020:
hallo Fisch, du bleibst immer schön locker. So verstehe ich auch diese Verse.
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Veröffentlicht am 24.03.2020. Textlänge: 117 Wörter; dieser Text wurde bereits 118 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 06.05.2020.
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