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Predigt zum Thema Leben/Tod


von LotharAtzert

Sobald die Lebenskraft eines Menschen schwächer wird, sei es durch Krankheit,  altersbedingt, oder beides, wittert das ins Unbewußte Verdrängte seine Chance, aufzusteigen, dh. sich der Bewußtheit wieder zu bemächtigen, aus der es auf unschöne Weise einst vertrieben wurde, während das so genannte Verdränger-Ich mehr und mehr in Dämmerzustände verfällt (- dh. sich gegen aufsteigende Projektionen immer weniger wehren kann und  darunter leidet - glaubt es oder laßt es bleiben!)
Warum ist das so?  - Verdrängtes ist gebundene Energie, die ins Leben zurück muß, um der Sterblichkeit oder Erlösbarkeit willen: Erde zu Erde usw. usf.

Das ist vielleicht schon mal ein kleiner Vorgeschmack vor dem so genannten Fegefeuer, was jeden Sterblichen nach dem Tode erwartet. Zwangsläufig! Dieses Ausfegen ist nämlich nichts anderes, als daß jedem das Verdienst aus der Lebenszeit ausgezahlt wird. Das Ausfegen selbst ist eine unspektakuläre hygienische Angelegenheit, keine theologische. Zwar weiß ich das, und das Wissen ist auch nicht von Nachteil, doch lehrt  der Unsichtbare zugleich umso mehr das Fürchten: was ist nicht alles schief gelaufen auch bei mir. Und doch: O wie wunderbar ist das Prinzip! Jeder bekommt am Ende sein Erwirktes ausgezahlt, wächst am Erfahrenen, oder geht am Verweigern ein.

Das Sterben zu kultivieren scheint mir, so betrachtet, spätestens nach der Lebensmitte die Kunst der Künste zu sein: die Verwandlung von Furcht in Ehrfurcht, in Freude und Staunen. In Dankbarkeit, die währt und währt, weit und gelassen, wie Sterne im Raum.


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Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Aha (53) (20.06.2020)
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LotharAtzert meinte dazu am 21.06.2020:
"es wlrd sich so oder so lösen" - hier möchte ich dir, geschätzter aha, vehement widersprechen. Wie im anderen Kommentar Regina treffend bemerkt, wird das Verdrängte genetisch weiter gegeben, aber die Nachkommen haben davon keine Ahnung.
Doch nicht nur an die Kinder wird es weiter gereicht. Manche, die ihren Krebs oder was auch immer meisterhaft verdrängen, halten sich für die Übertragung eigens Haustiere, die dann an ihrer statt "verrecken" dürfen. Mein Lehrer W. Döbereiner sagte einmal, man solle nicht glauben, die adrette, nett-symphathische Durchschnittsfamilie hätte keine Leichen im Keller. Nein, es ist sehr viel schlimmer, als allgemein angenommen wird. Ist das Haus groß genug, wohnt auch mindestens ein KinderfHier stand ein unkultivierter Ausdruck!r drin, mit dem wir mitunter so angenehm übers Wetter plaudern. Und apropos - wieviele KinderfHier stand ein unkultivierter Ausdruck!r mögen dann wohl unerkannt unter den verbliebenen 612 kV-"Autoren" sein?
" ... wenn also das Umfeld gut ist" - für den KinderfHier stand ein unkultivierter Ausdruck!r, der von Liebe redet, derer die jungen Leute so sehr bedürfen? Oder was genau meinst du mit "gut"?

Die Welt befindet sich zur Zeit in einer geistigen Abwärtsspirale, da sollte man sich schon aus Vernunftsgründen mit allzuviel Positivismus zurückhalten - oder ihn kristallklar begründen, daß es zumindest ein bißchen weh tut für alle die, die sich Verdrängergeschick in der Vergangenheit erwarben und hier die süßesten Kommentare uhne allen Inhalt einstellen.

Wenn ich in jungen Jahre etwas über Spiritualität las, so dachte ich oft: die Theorie ist klar, aber wie läßt sich das praktisch im Alltag umsetzen? Heute, nachdem ich dafür geeignete Lehrer fand, wundere ich mich manchmal, daß eine solche Frage nach der Praxis "praktisch" nie gestellt wird: man liest heimlich meine Texte (recht gut, wie ich finde) und der Rest ist Schweigen, Schweigen, Schweigen.
Aber kein Problem - ich stelle mir meine Fragen selbst und beantworte sie mir und den wenigen Lesern, die mich schätzen - was auf Gegenseitigkeit beruht und wofür ich sehr dankbar bin.
Warum solltest du die unwichtigste Lebensform aller Zeiten sein? - Sei nicht so eitel.
Danke für den langen Kommentar und die Empfehlung.

Gruß
L.
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Aha (53) antwortete darauf am 22.06.2020:
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LotharAtzert schrieb daraufhin am 22.06.2020:
Du und Fisch - eine Symbiose.
Ich bin da anders. Es muß - für mich - immer noch ein Sinn zu erkennen sein, der es zum geordneten Ganzen macht. Das Chaos kommt ganz von selbst, man muß es nicht, bloß weil es fruchtbar ist, überstrapazieren. Als Kind war ich zum Beispiel mit meinem Nachnamen sehr unglücklich. Aber Falsche am Verdrängen war mir schon früh klar und ich machte aus der Not eine Tugend und erfand Ätznatron, in Anlehnung natürlich an den Pharao mit ähnlich klingendem Namen.

Danke dir
Hochachtungsvoll
Utz Knapprot

Antwort geändert am 22.06.2020 um 09:41 Uhr
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Aha (53) äußerte darauf am 22.06.2020:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Kommentar von Regina (21.06.2020)
Was nur verdrängt ist, ist noch nicht gelöst. Es drängt sich der nächsten Generation auf und zu neuer Geburt. Asien war sich dieser energetischen Vorgänge immer bewusster als anderswo. LG Gina
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LotharAtzert ergänzte dazu am 21.06.2020:
Da hast du alles in drei kurze Sätze gepackt. Jedenfalls fast alles. Den Rest, die Haustiere betreffend, habe ich bei aha-Anrwort noch hinzugefügt.
Ich bin froh, daß du hier bist, Gina.
Danke, auch für den Lieblingstext. Das hilft zum Weitermachen enorm.

LG
Lothar
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AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (21.06.2020)
Dem Verdrängte wohnt eine große Kraft inne.
Das wird wohl niemand leugnen.
Ich denke aber nicht, dass es - wie bei der Buchhaltung - um Soll und Haben geht, sondern um Erlösung.
Das ist der Grundgedanke aller großen Religionen. - Die jüdisch-christliche hat sich zunächst ein wenig schwer damit getan, was nicht bedeutet, dass sie den Gedanken der Erlösung nicht kennt, der sich in der Menschwerdung des Göttlichen offenbart.

Vielleicht habe ich dich auch missverstanden. Dann kläre mich bitte auf.

Herzliche Grüße
der8.
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LotharAtzert meinte dazu am 21.06.2020:
Um Buchhaltung kann es nicht gehen, da hast du natürlich recht. Und dem Verdrängten wohnt soviel Kraft inne, daß es zur Unsterblichkeit reichte, würde es denn aufgelöst, bzw. re-integriert.
Für mein Dafürhalten geht es ums Bewußtsein, das, befolgt man keine entsprechende Disziplin (Yoga, Meditation etc.) sich nur sehr langsam und über entsprechende Leiden und Blutvergießen entwickelt - wir reden hier von Weltzeitalter. Jede bewußte Klärung des eigenen Wesens hingegen ist ein Blutmeer weniger.
Möge dieser Leidensozean durch das Allerbarmen und unser bescheidenes Bemühen schnell austrocknen. Es lohnt sich, dafür hart zu arbeiten!

Wie geht Aufklärung?

Herzliche Grüße auch und vielen Dank
Möge das Verdienst deines Kommentares, lieber 8er, allen Wesen zugute kommen.
Lothar

Antwort geändert am 21.06.2020 um 10:43 Uhr
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Denk' ich an UngarnInhaltsverzeichnisGoing to my Hometown - Von der kleinen heilen Welt hienieden
LotharAtzert
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Dies ist ein Teil des mehrteiligen Textes Vom Wind in den Bäumen.
Veröffentlicht am 20.06.2020, 3 mal überarbeitet (letzte Änderung am 20.06.2020). Textlänge: 233 Wörter; dieser Text wurde bereits 221 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 17.07.2021.
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