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Um nicht allein einsam zu sein

Ballade zum Thema Liebe und Tod


von Prinky

Die Nacht begann sich aufzudrängeln,
die Brille nass, spazierte er
durch Gassen seines Heimatortes,
vom Regen fiel der Gang ihm schwer.
Der Kiesweg eben war erträglich,
er schlurfte durch die dunkle Nacht.
Im Herzen war er nicht alleine,
dort streichelte ihn jemand sacht.

Ihm war, als wär die Zeit vergangen,
und sie wär ihm unsagbar nah.
Doch unter Erde, unter Blumen
blieb ihr Zuhause sonderbar.
Vom Wesen her wollt` er sie lieben,
doch in Gedanken war nicht viel.
So ging er eben, immer wieder,
und ohne Ahnung auf ein Ziel.

Die Nacht begann sich zu verkühlen,
auch er schloss seine Jacke schnell.
Der Mond schien wie ein großes Eisfach,
geöffnet auch und ziemlich hell.
Die Schritte hallten durch die Gegend,
da hielt er inne, schaute nur...
Wie war denn dieses plötzlich möglich?
Er schaute starr auf seine Uhr.

Die Mitternacht begann zu ticken,
als sie ihm gegenüberstand.
Vom Wesen her schien sie zu lieben,
berührte zart ihn an der Hand.
Aus ihrem Munde kam kein Wörtchen,
mit ihrem Blick floss Sehnsucht pur.
Sie schien nicht wirklich zu agieren,
ja wirklich, sie verharrte nur.

Und die Minuten zogen weiter,
das Bild blieb bis es dann zerstob.
Die Kälte blieb ihm, und Gedanken,
die er mit Fragezeichen wob.
Er drehte um, ging auf den Friedhof,
und er sank still auf einen Stein.
Dann schluckte er ein paar Tabletten,
um nicht allein einsam zu sein.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von chichi† (80) (23.11.2008)
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Prinky meinte dazu am 27.11.2008:
Das war nicht beabsichtigt Gerda, trotzallem freut einen diese Resonanz
auf (m)einen Text.
Gruß Micha
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Kommentar von artemis (24) (23.11.2008)
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Prinky antwortete darauf am 27.11.2008:
Da bleibt mir nur die nette Umarmung.
Danke für diese Worte. Gruß Micha
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Kommentar von Emotionalis (23.11.2008)
Wirklich wunderschön!
LG Emotionalis
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Prinky schrieb daraufhin am 27.11.2008:
Wenn es einem gefällt, ist schon alles ok!
Das ist bei einer solchen Ballade das A und O.
Herzlichst Micha
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Kommentar von Monster (17) (27.11.2008)
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Prinky äußerte darauf am 30.11.2008:
Freut mich, wenn mein Text diese regung in dir auslösen konnte.
Micha
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Kommentar von RolandBertz (19) (11.12.2008)
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Prinky ergänzte dazu am 14.12.2008:
Ob Vergnügen oder Trauer, das überlasse ich dir.
Das sollte der Interpretation des Lesers vorbehalten sein.
Das Wörtlein "pur" mag ich im Gegensatz zu dir sehr gerne.
Ich nenne es individuellen Geschmack.
Die Sache des Rhythmus ist eine Sache an sich, denn auch wenn er stimmt,
so liest er sich manchmal anders bis falsch. Es ist immer eine Sache des Lesens, ob eben ER stimmt. Das kann man hervorragend beim selber LESEN beweisen. Leider kann ich hier aus speziellen Gründen keinen Hörtext reinsetzen, was schade ist.
Danke für diesen Kommentar. Micha
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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Sammelsurium grenzenloser Phantasie (2).
Veröffentlicht am 23.11.2008, 2 mal überarbeitet (letzte Änderung am 13.06.2011). Textlänge: 232 Wörter; dieser Text wurde bereits 1.919 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 03.11.2019.
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