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Krieg verlorener LiebeInhaltsverzeichnisHochzeitsweise

Tristan und Isolde

Prosagedicht zum Thema Liebe und Sehnsucht


von Mondsichel

Unaussprechlich ist’s was sie vereint,
im Mondenschein, einer Heimlichkeit.
Die keinem Aug’ je angedacht,
in dieser kriegerischen Sehnsuchtszeit.
Es ist vergeblich hoffen und fühlen
unter silbern beschlagenem Nächtezelt.
Verboten gelebt, eine tiefe Wunde,
eine von Liebe erfüllte Traumeswelt.
Ein Verlangen das unterm Schleier,
kindlich naiver Lüge begann.
Tief verwurzelt, unter Weiden,
so manche Träne im Herzen rann.

Nur Illusion ist die Erfüllung,
die Wahrheit spricht nackt.
Unter wiegendem Fleische,
beginnt der letzte Akt.
Die Erkenntnis einer Wahrheit,
ist der Dolch der Bitterkeit.
Keine Augensterne voller Sehnsucht,
falsche Hoffnung, falsche Zeit.
Und Seelenmeere schlagen hinauf,
eine Leere erfüllt das Paar.
Das zwar von Liebe erfüllt,
doch gemeinsam niemals war.

Die Hände greifen nur Schweigen,
im Spiegel strahlt das ersehnte Glück.
Geeint ist nun was niemals sollte,
und sie wissen, es gibt kein zurück.
Ein Tanz mit dem Lächeln,
die inneren Welten sind erstarrt.
Auf bleichem Angesichte schweigt,
die Enttäuschung gut verwahrt.
Zwei Herzen schlagen einsam gemeinsam,
auch wenn der weiße Leib verschenkt.
An die Verzweiflung eines Versprechens,
das im Namen eines Anderen erkämpft.

Kaum zu ertragen dieses Schicksal,
das kein gutes Ende nehmen kann.
Verzweifeltes Verlangen im bleichen
Lichte des Nächtezeltes zerrann.
Geschmiedet an die Treue,
zerrissen von der Leidenschaft.
Schlägt sich befreite Liebe doch,
in fremden Kriege mit letzter Kraft.
Und schenkt dahin den bleichen Leib,
der von Verrat und Träumen verzehrt.
Nur der Tod hat sie zueinander geführt,
denn im Leben war es ihnen verwehrt.

Unaussprechlich ist’s was nun noch bleibt,
und die Zeiten überdauert.
Die Tragik einer verzweifelten Liebe,
aus Felsen der Unsterblichkeit gemauert.

(c)by Arcana Moon

Anmerkung von Mondsichel:

Inspiriert von der Legende "Tristan und Isolde"


 
 

Kommentare zu diesem Text


franky
Kommentar von franky (10.08.2009)
Hi liebe Arcy,
"Unaussprechlich ist’s was nun noch bleibt,
und die Zeiten überdauert.
Die Tragik einer verzweifelten Liebe,
aus Felsen der Unsterblichkeit gemauert."
Hier erkennt man deine unvergleichliche Handschrift. Das zeigt Arcy in ihrer besten Form. Auch die Wehmut einer unerfüllten Liebe fließt durch deine Gedanken, du hast ihnen ein Denkmal gesetzt.

Herzliche Morgengrüsse nach Berlin
von
Franky
diesen Kommentar melden
Mondsichel meinte dazu am 11.09.2009:
Vielen lieben Dank Dir franky... Der Film lief neulich Nachts und irgenwie inspirierte mich das zu diesem kleinen Gedicht, das sich natürlich nu jenem offenbart der die Legende kennt... )

Liebe Grüßle
Deine Arcy
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Krieg verlorener LiebeInhaltsverzeichnisHochzeitsweise
Mondsichel
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Dies ist ein Gedicht des mehrteiligen Textes Tragische Liebe.
Veröffentlicht am 10.08.2009, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 03.08.2010). Textlänge: 262 Wörter; dieser Text wurde bereits 2.113 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 11.06.2020.
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