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Prosagedicht zum Thema Ideologie


von AvaLiam


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Wir,

die Rebellen
der Bordsteinkante,
die tanzten
mit aufgeschlagenen Knien.

Wir,

die ihre Träume
auf Asphalt legten
und in Wolken suchten
was Gehorsam verbarg.

Wir,

die  mit 13
noch Indianer spielten,
am Marterpfahl
ein Teddybär,

wir

trinken heute
Kaffee mit Milch,
und ein Glas Wasser
füllt unsre Leere.



 
 

Kommentare zu diesem Text


unangepasste
Kommentar von unangepasste (17.02.2020)
Guter Schluss.
Wenn ein Glas Wasser das wenigstens könnte.
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AvaLiam meinte dazu am 17.02.2020:
Für den großen Durst tut es sicher auch ein Fass Wein .

herzlichsten Dank - Ava
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Kommentar von niemand (17.02.2020)
So kann das gehen mit dem Verlust der Träume und Ideale.
Besonders gefällt mir dieses Glas Wasser, welches die Leere füllt.
Wie leer muss man sein, dass sogar ein Glas Wasser eine Fülle
vortäuschen kann ...demprimierend leer ...
Mit lieben Grüßen, Irene
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AvaLiam antwortete darauf am 17.02.2020:
Ja, so ist das...mit den großen Bildern und lauten Tönen... und eines Tages bleibt nichts mehr davon, nur ein schaler Geschmack und klares Wasser, was alles fortspült...


Danke und herzliche Grüße - Ava
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Sin
Kommentar von Sin (17.02.2020)
Der Schluss ist natürlich der Hammer. Klasse! LG Sin
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AvaLiam schrieb daraufhin am 17.02.2020:
Immerhin haben "Wir" Kaffee.

Danke dir, mein Lieber, da schmeckt das Wasser doch gleich nach Trauben.
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (17.02.2020)
hallo Ava, dein Gedicht im Wir-Stil ist repräsentativ.
Wir hatten fast alle unsere rebellische Phase und trinken heute fast alle ein Glas Wasser gegen unsere Leere.. Den Unterschied macht nur, dass es manche gar nicht merken.
Liebe Grüße
Ekki
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AvaLiam äußerte darauf am 17.02.2020:
Da hast du ganz Recht.
Jene jagen immer noch ihren Träumen hinterher.
Manche halten sich für Billy the Kid und trinken Feuerwasser.
Andere stolzieren durchs Leben, als sei es eine große Bühne.
Vielleicht ist das gar nicht so verkehrt - so von Zeit zu Zeit?.

Ab und an ein guter Wein oder ein kühles Bier,
das darf es doch sicher sein.

Prosit und ein Hoch auf dich - Ava
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AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (17.02.2020)
Besser Kaffee mit Milch als dieser durch&durch abscheuliche Nicaraguakaffee, der mir "seinerzeit" aufgezwungen wurde!
Wasser bildet natürlich eine Alternative; Champagner schadet allerdings auch nix ...

weiß
der8.

Kommentar geändert am 17.02.2020 um 13:26 Uhr
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AvaLiam ergänzte dazu am 17.02.2020:
Nicaraguakaffee?
Blümchenkaffee kenn ich - oder Muckefuck.

Und früher - da hab ich Kaffee stark und schwarz getrunken.
Heute mach ich heißes Wasser dazu und Milch - sonst haut er mich um. Nix mehr los mit der Jugend von damals.

Champagner - der für das Prickeln im Bauchnabel sorgt?
Ok - ein Gläschen kann ich vertreten.

Auch auf dich ein Hoch und Prosit - Ava.
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GastIltis
Kommentar von GastIltis (17.02.2020)
Liebe Ava,
ich werde mich des Lobes enthalten. Sonst tadelst du mich wieder. Nur soviel. Es, dein Gedicht, gefällt mir noch besser als das vorige.
Sei lieb gegrüßt von Gil.
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AvaLiam meinte dazu am 17.02.2020:
Mein lieber Gil, das war knapp!

Vielen Dank und ich hebe das nächste Glas Bier auf dich!

Prost - Ava
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Fisch
Kommentar von Fisch (17.02.2020)
In diesem Zusammenhang vllt interessant:
Es ist verteufelt schwer, aus einer Wiege einen Sarg zu zimmern. Manch einer schwendete sein ganzes Leben, also diesen Zwischenraum, mit dieser Problemstellung.
Die Wiege wippt ja, hat Rundungen, ganz im Gegensatz zum Sarg, der nicht wippt, ja, dessen Wippen geradezu gesellschaftlich unerwünscht zu sein scheint.
Ich mein, wie sähe das auch aus, dazu das Gesicht des Pfarrers im Tennisguckbewegungsmodus.
Gänzlich unpassend.
Schön gelesen.
F.

Kommentar geändert am 17.02.2020 um 16:03 Uhr
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AvaLiam meinte dazu am 17.02.2020:
Geehrter Herr Fisch,

DARÜBER habe ich mir noch nie Gedanken gemacht und was mir spontan dazu einfiel war folgender Ansatz:

"Manchem wird schon der Sargnagel in die Wiege gelegt."

Vielleicht sind das die ersten Ausläufer eines neuen Konzeptes zur Fertigstellung?

Ja, der Pfarrer...beipflichtend werfe ich die Frage in den Raum, wer das verantworten will.

Ich bedanke mich aufrichtig für Ihre abwiegenden Worte und begrabe die illusorischen Bilder des Geistlichen.

herzlich - Ava
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wa Bash
Kommentar von wa Bash (17.02.2020)
hat etwas erfrischendes, obwohl ich kaffee mit milch gar nicht so erfrischend finde. nen glas leitungswasser passt da schon eher...
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AvaLiam meinte dazu am 17.02.2020:
Guten Abend der Herr .

Ich trink auch lieber ein frisch gezapftes .
In diesem Sinne: Prost

liebe Grüße - Ava
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Stelzie
Kommentar von Stelzie (17.02.2020)
Das Wichtige im Leben ist das "Wir".

Liebe Grüße
Kerstin
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AvaLiam meinte dazu am 20.02.2020:
Zusammen an einem Tisch schmeckt auch der Kaffee mit Milch oder ein klares Glas Wasser

herzliche Grüße - Ava
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Al-Badri_Sigrun
Kommentar von Al-Badri_Sigrun (18.02.2020)
In jungen Jahren wollen wir die Welt erobern. Bereits früh lernen wir unsere Grenzen kennen. Irgendwann schauen wir wehmütig zurück auf die Zeit, als wir noch jung waren und voller Träume.

Dir ist ein sehr gefühlvolles und beeindruckendes Gedicht gelungen, liebe Andrea!

Herzlichst grüßt dich
Sigi
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AvaLiam meinte dazu am 20.02.2020:
...dieses Gefühl, als wir uns noch ganz sicher waren, die Welt verbessern zu können...die Träume, an denen unsere Eltern gescheitert sind, mit einem Fingerschnippen zu erfüllen, als wir uns groß fühlten mit 1,50 und stark mit 42Kilo...

ja - so halbstark fühlt sich die Welt doch ziemlich leicht und die Herausforderungen doch ziemlich einfach an...

danke dir Sigi und liebe Grüße - Ava
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una
Kommentar von una (18.02.2020)
Liebe Ava,
ich finde mich in deinen Bildern nicht wieder, weil ich auf dem Land gross geworden bin und andere Kindheitserlebnisse habe.
Deine Vertonung passend traurig melancholisch hat Ihren ganz eigenen Charme der Deine Zeilen bis ins Mark mitfühlen lässt.
LG una

Kommentar geändert am 18.02.2020 um 08:42 Uhr
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AvaLiam meinte dazu am 20.02.2020:
Liebe una...

...ich bin auch auf einem kleinen Dorf aufgewachsen... und wir haben uns in der Tenne im Stroh versteckt, haben stundenlang auf Kirschbäumen gesessen und ungewaschene Kirschen vom Baum gegessen, bis die Bäuche schmerzten...haben Buden gebaut..sind mit den Pferden auf der Koppel um die Wette gelaufen, um uns anschließend zwischen sie zu legen, in dem Vertrauen, dass sie uns nichts tun... wir haben mit Glasfieberstängen vom Weidezaun Fechten gespielt, bis ich eine zwischen den Rippen stecken hatte... wir sind über den Zaun vom Hühnerhof geklettert und haben uns die Hosen zerschlissen... sind mit dem Moped verbotener Weise übers Feld gefahren und haben gelacht, wenn wir mit der Maschine in den Furchen hängengeblieben und umgefallen sind... und ich könnt noch weiter erzählen...

ob die Träume nun auf Asphalt liegen, oder auf der Wiese, dem Feld, in der Tenne oder auf der Koppel, ist nicht wichtig... Wir fühlten uns mächtig, jung, stark, energetisch und fühlten die Zügel des Lebens in der Hand...
...heute fühlen wir uns oft nur ausgeliefert, machtlos, klein, schwach und der Rebellion eines Teenagers und Weltverbesserers ist nicht mehr viel übrig...
Danke für deine lieben und lobenden Zeilen.

herzlichst - Ava
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HerrSonnenschein
Kommentar von HerrSonnenschein (21.02.2020)
Ein tolles Gedicht! Sehr gerne gelesen.
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AvaLiam meinte dazu am 21.02.2020:
Lieben Dank,

freut mich, wenns gefällt.

Herzlich - Ava
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