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Erzählung


von Bluebird

So von den Mädels im Schlaf überrascht worden zu sein, war uns beiden schon etwas peinlich. Und so brachte Peter zur nächsten Nachtwache seinen Schäferhund mit ins Zelt. Nun konnten wir in Ruhe schlafen, der Hund würde uns schon wecken, wenn sich jemand Fremdes Zugang verschaffen wollte. Jedenfalls dachten wir beide so.
    In dieser Nacht und den beiden folgenden Nächten kam es auch zu keinen weiteren Störungen.

Es war am vorletzten Abend der Evangelisation, als ich während der drinnen laufenden Veranstaltung wie üblich am Zelteingang auf einem Hocker saß und ein Mofafahrer sich näherte. In etwa zwanzig Meter Entfernung hielt er an, setzte seinen Helm ab und stieg vom Mofa. Ein Zwei-Meter Hüne!
Nun bewegte sich hochgewachsene Mann, mit seinem Motorradhelm in der rechten Hand, zielstrebig auf den Zelteingang zu. Ich begrüßte ihn mit einem freundlichen „Hallo“, was er aber ignorierte und schnurstracks an mir vorbeiging. Drinnen setzte er sich direkt in der ersten Reihe vor die Kanzel.
    Mich hatte das Gebaren dieses Mannes schon etwas irritiert, aber Höflichkeit ist vielleicht nicht jedermanns Sache. Und so setzte ich mich wieder auf meinen Hocker und hing meinen Gedanken nach.
Nach etwa fünf weiteren Minuten beendete drinnen der Prediger seine Ansprache und normalerweise wurde danach von der Lobpreisgruppe ein Lied vorgetragen. Dies geschah aber nicht, stattdessen vernahm ich plötzlich eine mir unbekannte Männerstimme. Als ich irritiert ins Zelt schaute, sah ich den Hünen an der Kanzel stehen und zu dem Publikum sprechen. Ein absoluter Tabubruch, aber keiner wagte es ihm Einhalt zu gebieten.
    Was der Mann sagte, konnte ich nicht genau verstehen. Vielleicht weil der Tontechniker den Saft vom Mikro abgedreht hatte … aber es wirkte alles ziemlich bizarr auf mich.
 
Nach etwa drei Minuten beendete der Mann seine kleine Rede, verließ die Bühne und ging, ohne mich eines Blickes zu würdigen, an mir vorbei ins Freie und verschwand schnell aus meinem Blickfeld.
    Drinnen hatte die Lobpreisgruppe ein Lied angestimmt und kurz darauf war die Veranstaltung beendet. Als ich wenig später den Peter fragte, was der Mann den gesagt habe, zuckte er nur mit den Schultern: „Keine Ahnung, er hat ziemlich wirres Zeug geredet. War ziemlich angetrunken!“ Was mich nun wiederum etwas irritierte, weil sein Gang eigentlich nicht der eines Betrunkenen gewesen war.
  Ach, was soll´s, dachte ich, der kommt eh nicht wieder! Da sollte ich mich aber gründlich getäuscht haben.

Anmerkung von Bluebird:

Ort und Zeit: Verden 1988



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Kommentare zu diesem Text


Dieter Wal
Kommentar von Dieter Wal (24.02.2020)
Guter Spannungsaufbau.
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Graeculus meinte dazu am 24.02.2020:
Der Cliffhanger am Schluß?
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Dieter Wal antwortete darauf am 24.02.2020:
Nicht allein. Er bringt verschiedene Andeutungen bereits in Vortexten, um Spannung zu erzeugen, die immer nur teilweise aufgelöst werden. Dieses Stilmittel nutzt er effektiv.

Antwort geändert am 24.02.2020 um 23:17 Uhr
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Bluebird schrieb daraufhin am 25.02.2020:
Ganz nett, gelegentlich auch mal ein Lob zu bekommen. Danke!
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Philister über dir!InhaltsverzeichnisDer nächtliche Eindringling
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Dies ist ein Abschnitt des mehrteiligen Textes Meine Abenteuer und Leiden in der Nachfolge Jesu.
Veröffentlicht am 24.02.2020, 2 mal überarbeitet (letzte Änderung am 24.02.2020). Textlänge: 387 Wörter; dieser Text wurde bereits 31 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 29.03.2020.
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