Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
Gigafux (20.03.), Kolja (16.03.), Gandha (09.03.), Ebenholz (08.03.), Thero (07.03.), zoe (07.03.), Phoenix (05.03.), Frontiere-Grenzen (04.03.), DeenahBlue (03.03.), stromo40 (26.02.), AvaLiam (24.02.), NiceGuySan (22.02.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 725 Autoren und 113 Lesern. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.
Genre des Tages, 20.03.2019:
Wahlrede
Parteiische Werbung für eine bestimme politische Richtung
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  Endlich mal Solo-Urlaub für Eheleute von eiskimo (27.02.19)
Recht lang:  Hommage an die Nichtwähler von solxxx (856 Worte)
Wenig kommentiert:  Мораль "идеального" подростка von AlexxT (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  Marihuana in my brain von Xenia (nur 120 Aufrufe)
alle Wahlreden
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:

Unsere schwarz-weiße Kuh und andere tierische Hausbewohner
von Winfried
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Eine Meinung: "Ich bin bei keinVerlag.de willkommen, weil ich Dichter bin" (Novize)
Die SäuberungInhaltsverzeichnisZwei beängstigende Ereignisse

Ein neues Nachtquartier

Erzählung zum Thema Glaube


von Bluebird

Als wenig später alles in zwei blauen Müllsäcken verstaut war, drängte Uli zum Aufbruch: " Es ist schon spät und wir haben morgen einen anstrengenden Tag vor uns! Wir fahren jetzt zum Goethegymnasium. Da ist unser Nachtquartier während des Kirchentages. Also, Heiner, mach es gut. Es war nett, dich kennen gelernt zu haben!" Ich schaute ihn erschrocken an und sagte dann spontan: „Ich kann heute Nacht nicht hier in der Wohnung übernachten!“                               
    Beide schauten mich überrascht an. „Aber die Geister sind doch fort!“ meinte Mike. „Du brauchst keine Angst mehr zu haben.“ „Trotzdem,“ beharrte ich, „ich kann heute Nacht nicht hier bleiben. Kann ich nicht bei euch im Goethegymnasium übernachten?" Beide schauten sich kurz an, dann meinte Mike: „Hast du einen Schlafsack und eine Isomatte?“ Ich nickte und er sagte: „Gut, einverstanden! Aber beeil dich, wir wollen los!" Ich war erleichtert und begann meine Sachen zu packen.

Wenig später saßen wir wieder im Wagen und fuhren Richtung Innenstadt, mit einem Schlafsack, einer Isomatte, einer kleinen Sporttasche und zwei blauen Müllsäcken im Kofferraum. Als wir etwa gegen 1 Uhr im Goethegymnasium ankamen, war es still und dunkel im Schulgebäude.
    "Du schläfst am besten bei uns im Leiterzimmer", meinte Mike.  Ich schaute ihn erstaunt an: "Im Leiterzimmer?" "Ja", entgegnete er, "Uli und ich gehören zum Leitungsteam von Jugend mit einer Mission. Die Jugendlichen schlafen dort drüben in der Turnhalle." Er wies mit der Hand auf ein etwas entfernt stehendes Gebäude. "Ach so," sagte ich. "Nein, ich würde schon gerne in eurer Nähe bleiben!"

Im zweiten Stockwerk am Ende eines Ganges stoppten die Beiden plötzlich und vor einer eine Türe. "So, jetzt ganz leise. Die Anderen schlafen bestimmt schon alle. Such dir einen freien Platz und leg dich dann dorthin", sagte Uli. Dann öffnete er die Türe und wir schlichen in den Raum hinein.
    Im Mondlicht konnte man verschiedene Einzelheiten gut erkennen. Über den ganzen Raum verteilt lagen Menschen in Schlafsäcken. Hier und da vernahm man ruhiges, tiefes Atmen. Jemand drehte sich auf die andere Seite. Ich platzierte mich mit Schlafsack und Isomatte fast genau in der Mitte des Raumes. Gerade als ich in meinen Schlafsack schlüpfen wollte, sah ich ganz in meiner Nähe einen Mann halb aufgerichtet in seinem Schlafsack sitzen. Er starrte mich leicht irritiert an.                                                                                                                         
"Hallo", grüßte ich leise hinüber." Ich bin mit Mike und Uli gekommen". Er schien einen Moment nachzudenken, dann sagte er: " Welcome! Have a nice sleep!" und verschwand wieder in seinem Schlafsack. 

Erst jetzt merkte ich, dass ich kein Kopfkissen mitgenommen hatte. Ich nahm die T-shirts und ein Handtuch aus meiner Sporttasche heraus und bastelte mir  ein provisorisches Kopfkissen. Das war nicht optimal, aber besser als gar nichts. Endlich hinlegen! dachte ich erschöpft. Es dauerte nur wenige Augenblicke, dann war ich eingeschlafen.

Anmerkung von Bluebird:

Folge 31 meiner autobiografischen Erzählung aus dem Jahre 1985



Möchtest Du einen Kommentar abgeben?
Diesen Text kommentieren

Die SäuberungInhaltsverzeichnisZwei beängstigende Ereignisse
Bluebird
Zur Autorenseite
Zum Steckbrief
Zum Aktivitäts-Index
Dies ist ein Abschnitt des mehrteiligen Textes Errettet aus des Teufels Küche.
Veröffentlicht am 28.03.2014, 7 mal überarbeitet (letzte Änderung am 11.06.2018). Textlänge: 455 Wörter; dieser Text wurde bereits 671 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 16.03.2019..
Was meinst Du?
Diesen Text kommentieren
Schlagworte
Glaube Wahrheit Sinn Leben Wunder Gott
Mehr über Bluebird
Mehr von Bluebird
Mail an Bluebird
Blättern:
voriger Text
nächster Text
Weitere 10 neue Erzählungen von Bluebird:
Under the Spell of evil Magic Gerade noch geschafft! Eine afrikanische Dämonenmaske Der Beginn einer intensiven Freundschaft Pechvogel oder Hochstapler? Eine weitere glückliche Fügung! Gebet und eine seltsame Vision Ein unerwartetes Angebot Zwei Fliegen mit einer Klatsche Prolog
Mehr zum Thema "Glaube" von Bluebird:
Im Kasino Ein rundum gelungener Abend Die Bibel im Zeitraffer Das vor mir liegende Schicksalsjahr Auf nach Cuxhaven - und richtig hingehört! Meine Abenteuer und Leiden in der Nachfolge Jesu Eine überraschende Rüge ... und zweitens manchmal anders als man denkt Erstens kommt es anders ... Kein guter Start, aber das Leben geht weiter ... kommt es zur präzisen Punktlandung Wenn das Schicksal Anlauf nimmt .... Ankunft in Bremen Gebet und eine seltsame Vision Eine konkrete Frage und eine ehrliche Antwort
Was schreiben andere zum Thema "Glaube"?
Erfahrungen aus eigenartigen Begegnungen (Borek) Zeige dich mit Ehrfurcht, Kind! (Nimbus) luther's butter bei die fische (harzgebirgler) Sakrileg (RainerMScholz) radikale christen (harzgebirgler) Café Thalia (Bergmann) zeichen und wunder (Bohemien) Seit wann gibt es zwei Paketzusteller? (Nimbus) die Antwort (ferris) Du schuldest Jesus einen Hunni (klaatu) und 377 weitere Texte.
Dieser Text ist höchstwahrscheinlich urheberrechtlich geschützt. mehr Infos dazu
diesen Text melden
© 2002-2019 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2019 keinVerlag.de