Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
flaviodesousa (22.09.), Nathielly (22.09.), Wordsmith (22.09.), Jadefeder (21.09.), Gedankenwelten (17.09.), AutortamerYazar (15.09.), RufusThomas (14.09.), AnnyGrey (11.09.), Quoth (10.09.), AngelWings (01.09.), Mapisa (28.08.), Nimmer (28.08.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 605 Autoren* und 70 Lesern*. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.

(*Im Gegensatz zu allen anderen Literaturforen zählen wir nur die aktiven Mitglieder, da wir uns als Community verstehen und nicht als Archiv toter Texte. Würden wir alle Nutzer zählen, die sich seit Gründung hier angemeldet haben, und nur die abziehen, die sich selbst wieder abgemeldet haben oder rausgeworfen wurden, kämen wir auf 15.047 Mitglieder und 438.699 Texte. Musste auch mal gesagt werden.)

Genre des Tages, 25.09.2020:
Prosagedicht
Ziemlich neu:  fahrplanänderung von Perry (24.09.20)
Recht lang:  The Joy And Pain Of Friendship von Jolie (1338 Worte)
Wenig kommentiert:  In den Fenstern von wa Bash (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  SONNENSTUDIO-HOOLIGAN 05.12.91 von Gehirnmaschine (nur 20 Aufrufe)
alle Prosagedichte
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:

Wiener Waagen, eine Anthologie
von styraxx
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Eine Meinung: "Ich bin bei keinVerlag.de willkommen, weil Leute mit Freude am kritisieren sich an meinen Texten austoben können." (Erdbeerkeks)
Ein Monat mit Hermann HesseInhaltsverzeichnisDer Besuch im Hexenhaus

Das Namenschild am Gartenzaun

Erzählung zum Thema Glaube


von Bluebird


(von Bluebird)
Etwa eine Woche später war ich, entgegen meiner sonstigen Gepflogenheit,  ohne Fahrrad zu Fuß unterwegs. Ich hatte mich noch nicht allzu weit von meiner Wohnung entfernt, als ich an einem  kleinen „Hexenhäuschen“ vorbeikam. Es hatte schon einige Male zuvor im Vorbeifahren mein Interesse erregt.
    Ich blieb an der Gartenpforte stehen, blickte durch den  verwilderten Vorgarten hinüber zu dem Häuschen mit dem leicht windschiefem Dach. Eine schwarze Katze schaute mich fragend an, drehte um und verschwand dann unter einem großen Nadelbaum.
    Gerade wollte ich schon wieder losgehen, als mein Blick auf das kleine Namenschild am Zaun fiel: M.Borke.  Ich stutzte, denn ich hatte einige Jahre zuvor  mit einem Michael Borke an einer Hochschulmeisterschaft im Schach teilgenommen. Wohnt der vielleicht hier? Das wäre ja ein Ding! Da wären wir ja quasi seit fast einem Jahr „Nachbarn“, ohne etwas davon gemerkt zu haben.
      Schon wollte ich den Klingelknopf drücken, als mir plötzlich Bedenken kamen: Vielleicht wohnt hier ja doch jemand Anderes. Das wäre dann doch etwas peinlich!
    Ich entschied die Sache dem Zufall zu überlassen. Wenn er wirklich hier wohnte, würden wir uns früher oder später schon über den Weg laufen.  Ich blickte noch einmal zu dem Häuschen hinüber und setzte dann meinen Weg fort.

Eine Woche später, an einem regnerischen Wintertag, stieg ich in einen Bus in Richtung Innenstadt. Wie es der Zufall - oder das Schicksal – so wollte, stieg an der nächsten Haltestelle Michael Borke ein, ohne mich allerdings wahrzunehmen. Erst als ich aufstand und zu ihm hinging, erkannte er mich.
    Er schien sehr erstaunt über unserer Wiedersehen und erzählte mir, dass er normalerweise immer mit dem Rad unterwegs wäre. „Das ist hier eine absolute Ausnahme. Mein Fahrrad ist defekt und ich muss wegen eines Ersatzteils in die Stadt“. "Ja," entgegnete ich, "eigentlich bin ich auch ein überzeugter Fahrradfahrer. Aber bei diesem Sauwetter hatte ich einfach keine Lust auf`s Rad!"

Wie sich herausstellte wohnte er tatsächlich in jenem kleinen Hexenhäuschen. Als ich ihm erzählte, dass wir fast Nachbarn wären, meinte er spontan: „Na, dann wird es aber Zeit, dass du mich mal besuchen kommst!“ „Abgemacht“, sagte ich, „ich schaue demnächst mal bei dir rein!“
      Wir unterhielten uns noch eine Weile angeregt über dies und jenes, dann war mein Zielort erreicht. Als ich mich in Richtung Ausstieg bewegte, rief er mir nach: „Aber den Besuch nicht vergessen. Du bist jederzeit herzlich willkommen!“

Anmerkung von Bluebird:

Folge 4 meiner autobiografischen und wahren Geschichte aus dem Jahre 1985



Möchtest Du einen Kommentar abgeben?
Diesen Text kommentieren

 
 

Kommentare zu diesem Text


Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (08.07.2013)
"Ich blickte noch einmal zu dem Häuschen hinüber und setzte dann meinen fort."

Nun, da Weg und Häuschen verschiedene Genera haben, ist das zwar orthografisch korrekt, klingt aber bescheuert. Würde ich - dem Leser zuliebe - anders lösen. Dies nur als Vorschlag.
diesen Kommentar melden
Bluebird meinte dazu am 08.07.2013:
Danke! Das war ein Versehen, wie es mir - leider - häufiger geschieht. Da muss ich dran "arbeiten"
diese Antwort melden
Jorge
Kommentar von Jorge (27.12.2013)
Ich hätte geklingelt und gefragt, wie wärs mit einer Blitzpartie?
diesen Kommentar melden
Bluebird antwortete darauf am 27.12.2013:
Ich sehe, du kennst dich aus! Spielst Du Schach?  hier
diese Antwort melden
Jorge schrieb daraufhin am 27.12.2013:
Ja, gerne.
Aber leider zu selten.
diese Antwort melden

Möchtest Du einen Kommentar abgeben?
Diesen Text kommentieren

Ein Monat mit Hermann HesseInhaltsverzeichnisDer Besuch im Hexenhaus
Bluebird
Zur Autorenseite
Zum Steckbrief
Zum Aktivitäts-Index
Dies ist ein Abschnitt des mehrteiligen Textes Errettet aus des Teufels Küche.
Veröffentlicht am 08.07.2013, 17 mal überarbeitet (letzte Änderung am 19.08.2020). Textlänge: 390 Wörter; dieser Text wurde bereits 1.144 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 20.09.2020.
Leserwertung
· unterhaltsam (1)
Was meinst Du?
Diesen Text kommentieren
Schlagworte
Leben Glaube Sinn Einsamkeit Hoffnung
Mehr über Bluebird
Mehr von Bluebird
Mail an Bluebird
Blättern:
voriger Text
nächster Text
Weitere 10 neue Erzählungen von Bluebird:
Eine tränenreiche Umkehr Rockys Bekehrung Wenn auf der Talfahrt die Bremse versagt Rocky, der Showstar Vom Herumwandern und einer neuen Vision Raus und wieder rein in den Sumpf Frisch gewagt - und fast alles verloren! Sein Glaube war ihm wichtiger als die Mutterliebe Aus dir wird nie ein Soldat! Kindlein, brutaler Rocker und am Ende ein frommer Christ - wie geht denn so was?
Mehr zum Thema "Glaube" von Bluebird:
Meine Abenteuer und Leiden in der Nachfolge Jesu ... und zweitens manchmal anders als man denkt Der Neuanfang! Eine unglaubliche Erfahrung Die fünf Wolken Eine Prophetie Jan Hus - und die Vorahnungen eines Schneiders Der Augsburger Religionsfriede - besser wenig als gar nichts? Gerechtfertigt allein durch den Glauben? Von armen Wanderpredigern, einer Laienbewegung und deren Verfolgung Die christliche Neugeburt - stimmen da Theorie und Praxis überein? John Wyclif - ein englischer "Ketzer" und Bibelübersetzer Von Rechtgläubigen und Häretikern, Spürhunden Gottes und peinlichen Befragungen Der Besuch im Hexenhaus Ein Monat mit Hermann Hesse
Was schreiben andere zum Thema "Glaube"?
Widerstand (Shagreen) Regina (Ralf_Renkking) Zeitzeugnis (Ralf_Renkking) siebenmal ist nicht genug (matthäus 18,22) (Perry) Wissen (Ralf_Renkking) Zeichen (Bohemien) I. Prolog (Ralf_Renkking) 13 (Bohemien) Pfingsten (Bohemien) JESUS GOTTES SOHN (Bohemien) und 369 weitere Texte.
Dieser Text ist höchstwahrscheinlich urheberrechtlich geschützt. mehr Infos dazu
diesen Text melden
© 2002-2020 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2020 keinVerlag.de