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In regelmäßigem Kontakt mit den "Verwandten"

Erzählung zum Thema Glaube


von Bluebird

Ich hatte  im Gegensatz zu Manuel keine Angst bei meinen bisherigen drei Sitzungen verspürt. Ich war einfach nur froh, wieder in Kontakt mit meinen verstorbenen „Verwandten“ zu sein. Schließlich verband ich gerade mit ihnen eine glückliche Zeit meines Lebens. Und so setzte ich meine Sitzungen alleine fort.
    Fast täglich holte ich das kleine Tischchen hervor und stellte es auf einen neuen Bogen Papier. Jedes mal meldeten sich die „Verwandten“, wobei „Onkel Willi“ meist mein Ansprechpartner war. Jedenfalls lautete der erste Satz fast  immer: Willi_grüßt_Dich
   
Nach einer Weile waren diese Sitzungen ein ganz normaler Bestandteil meines Lebens geworden. So, wie man mit jemanden im Ausland täglich telefoniert. Genau wie bei Elke und ihrem „Onkel“ war es auch bei mir meist so, dass ich Fragen stellte und „Onkel Willi“ mir antwortete.
    Eine meiner ersten Fragen war  gewesen: “Was macht ihr eigentlich da oben?“  Keine Ahnung, warum ich von einem „oben“ ausging. Jedenfalls richtete ich meine Fragen meist auch immer Richtung Zimmerdecke. Die Antwort hatte etwas überraschend gelautet: Wir_warten_hier_auf_unsere_nächste_Reinkarnation_und_ geben _auf_ dich _und_ deine _Eltern_ acht!

Tatsächlich begann ich ihnen mehr und mehr zu vertrauen. Wie hätte ich auch ahnen sollen, wer "sie" wirklich waren und was "sie" im Schilde führten. Als ich Elke von meinem Kontakt mit meinen verstorbenen "Verwandten" erzählte, war sie natürlich hellauf begeistert: "Das ist ja toll! Da können wir ja gleich eine gemeinsame Sitzung machen." Was dann auch geschah.
    Natürlich erzählte ich auch Michael, dem Esoteriker, von meiner Erfahrung. Er schwieg einen Moment und sagte dann: "Ja, von solchen Dingen habe ich schon gehört. Aber das ist nicht mein Weg!" Und damit war das Thema für ihn erledigt.
  Anderen gegenüber blieb ich zurückhaltend.  Zwar erzählte ich weiterhin von meinen esoterischen Beschäftigungen, aber über die Sitzungen sprach ich meist nicht.

In dem Zusammenhang möchte ich eine kleine Ausnahme nicht unerwähnt lassen.
  Einmal wollte ich mit Jürgen, einen guten Freund und bekennenden Atheisten, eine Sitzung abhalten.. Aber zu meiner großen Überraschung  geschah nichts. Das kleine Tischchen bewegte sich so gut wie gar nicht!
    Als ich die "Verwandten" später danach befragte, antworteten sie recht kurz und knapp: Wir_möchten_nicht_dass_du_uns_ im_ Beisein_Anderer_rufst!
    Ich war zwar ziemlich erstaunt und auch etwas irritiert, fragte aber nicht nach. "Sie" würden schon ihre Gründe haben! Von da an hielt ich meine Sitzungen dann nur noch alleine ab!

Anmerkung von Bluebird:

Teil 11 meiner autobiografischen Geschichte aus dem Jahre 1985



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Dies ist ein Abschnitt des mehrteiligen Textes Errettet aus des Teufels Küche.
Veröffentlicht am 09.08.2013, 14 mal überarbeitet (letzte Änderung am 11.06.2018). Textlänge: 396 Wörter; dieser Text wurde bereits 735 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 19.11.2019.
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