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Das Gesetz des Untergangs

Kurzprosa zum Thema Alles und Nichts...


von Mondsichel

Ich kann Dir einen Spiegel vor das Gesicht halten
und doch würdest Du nicht Dich sehen,
sondern nur das, was Du glaubst zu sein.
Denn Du willst nicht sehen, welch Antlitz
Dein wahres Ich sich in die Herzen der anderen malt.

Meinst Du stark zu sein,
so bist Du doch das Blatt im Wind,
welches hilflos davon getrieben
schließlich am Boden vermodert und vergeht.
Meinst Du sehend zu sein, so bist Du
doch nur dessen gläubig, was am Nähesten
Dir scheint und blind vor der Welt, ziehst Du
stets das falsche Schwert aus der Scheide.

Meinst Du im Recht zu sein,
so wird das bleiche Angesicht der Leichen
Deinen Weg säumen, die mit Deinem Feuer
aus Übermut Du niedergebrannt, weil sie
Dir nicht die Worte von den Lippen küssten.
Meinst Du gefunden zu haben,
jene die Dich verstehen,
so werden sie morgen ihre Masken
von den Gesichtern reißen und
im letzten Possenspiel Dir das Herz
mit zerbrochenen Träumen durchbohren.

Und schließlich erstirbt der Atem
vor der Erkenntnis, dass nicht
einmal ein Funke des Willens,
welcher Dich leiten sollte,
in Deinem Innersten erbrannt ist.
Kein Licht, keine Dunkelheit, keine Liebe...
nur Einsamkeit und Leere,
ein starres Existieren vor dem
was Du glaubst zu sein.

Liebe ist das Gesetz,
doch die Lettern bleiben verborgen
vor Deinem inneren Selbst,
auch wenn Du die Worte millionenfach
im Gebete zum Himmel schreist.
Die Sprache der Götter längst vergessen
und unfähig zu artikulieren,
stirbt Liebe unter Willen und Hoffnung erlischt.

Tu was Du willst... dies sei das ganze Gesetz!
Doch wenn Du untergehst, dann stirb mit Würde!
Dein Wille sei Dir Befehl...

(c)by Arcana Moon

 
 

Kommentare zu diesem Text


franky
Kommentar von franky (23.12.2007)
Hey liebe Arcy,

Dieser Satz liegt mir in den Ohren:
"stirbt Liebe unter Willen und Hoffnung erlischt."
Das ist hart, aber grausame Wirklichkeit. Unserer Wille ist Steuermann unseres Daseins und kann auch den Untergang bestimmen.
Herzliche Grüsse und viel Erfolg für die heutige Sendung
von
Franky
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Kommentar von Nunny (73) (23.12.2007)
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Von falschen ProphetenInhaltsverzeichnisKristalltanz
Mondsichel
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Dies ist ein Gedicht des mehrteiligen Textes Zeit des Erwachens.
Veröffentlicht am 23.12.2007, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 28.12.2007). Textlänge: 270 Wörter; dieser Text wurde bereits 2.249 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 08.12.2019.
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